Osprey Fairpoint

Mein Begleiter:

Der Osprey Fairpoint 55 – eine schlechte Entscheidung wie die Fotos belegen und der Kundendienst bewiesen hat

ACHTUNG: Das UPDATE unten bitte beachten!

Nachdem ich auf meinen ersten Reisen mit 75 Liter Rucksäcken gestartet bin, habe ich mich nun seit 2 Reisen verkleinert.

Für viele Monate braucht man nicht zwangsweise viele Sachen. Ein Rucksack mit dem man reist sollte nicht schwerer als 13 Kilo sein. Meiner wiegt 11 kg :-). Diesmal sogar inklusive eines eigenen Kopfkissens. Diesen Luxus gönne ich mir, da ich nicht gerne im Laufe der Reise auf vielen Kissen von vielen Leuten schlafen möchte. Im Laufe meiner Reisen habe ich schon so alle möglichen Parasiten gehabt. Außerdem riechen fremde Kopfkissen nicht gut. Muss ja nicht sein und so habe ich mir eines selber genäht. Gefüllt mit Memoflocken in ein kleines Packmaß. Durch die Memoflocken lässt sich das Kissen ziemlich klein pressen und richtet sich wieder auf wenn ich es brauche. Sehr praktisch und wirklich zu empfehlen.

Ein Rucksack ist etwas sehr individuelles und ich kann wirklich empfehlen keinen ungesehen im Internet zu kaufen, sondern in ein Outdoor-Geschäft zu gehen und verschiedene Modelle auszuprobieren. Jeder Körperbau ist anders und es gibt welche für Frauen und für Männer, was aber nicht heißt das Frauen nicht auch Rucksäcke für Männer tragen können und andersrum. Ich bin zum Beispiel sehr groß und Frauen-Modelle passen mir gar nicht. Die Flossen müssen auf den Hüften sitzen und das Gewicht abfangen. Tragesysteme gibt es viele und genauso viele sind auch nicht unbedingt gut. Dann die Frage ob von oben zu befüllen oder von vorne zu öffnen, wieviele extra Taschen soll er haben? Die einzige die ich jemals wirklich brauchte ist die für die Wasserflasche damit ich die Hände frei habe.

Deshalb gilt für den Rucksack: Nicht das nehmen was die anderen haben, sondern selber ausprobieren.

DSC_0013

Osprey Fairpoint 55
  Und so sieht er aus,
  wenn er reisefertig ist :-))

 

UPDATE: Nach 3 Monaten Reise hat der Osprey Fairpoint alle meine Shirts komplett zerstört.

Die Stoffart der Rückseite sowohl vom großen als auch vom Daypack ist so beschaffen, das alles Fäden zieht und sich durchrubbelt. Es ist keine glatte Oberfläche, sondern zerstört bei Stoffkontakt die Baumwollflächen.

 

 Dezember 2015: Ich bin zur Zeit in Verhandlung mit dem OSPREY Kundendienst

Negotiations are currently running

März 2016, das Ergebnis:  Der Service von Osprey kümmert sich nicht um mein Problem. Monate später hat der Osprey Service weder etwas für mich getan noch pflegt er einen Kundenkontakt. Die Fotos wurden alle an Osprey International übermittelt, auch hier hält man sich bedeckt. Den Service in Deutschland habe ich als äußerst unverschämt und unfreundlich empfunden.

Oben in den Fotos die Rückseiten des Osprey Fairpoints 55 + Daypack. Man sieht die nicht geschützte Beschaffenheit des Polyester Gewebes, welches beim Drüberfahren mit den Fingern bereits an Hautschuppen hängen bleibt = ekeliges Gefühl.

Unten auf dem Foto mein neuer wasserfester Rucksack, den ich für 30 Euro in Thailand gekauft habe: Da hat sich mal wirklich jemand Gedanken gemacht und wie man an der Rückseite erkennen kann, ist über dem Lochstoff noch anderes Gewebe, welches sich ganz fein und glatt anfühlt.  = Nichts bleibt hängen und keine durchgerubbelten Shirts mehr 🙂 So soll es sein.

20160306_110422

 

 

 

 

 

 

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