Zurück auf dem Meer

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Wir starten unsere Reise in Martinique.

Das Einklarieren geht hier ganz unproblematisch am Automaten in einem Segelzubehörshop. Einfach die Daten eingeben. Das Ganze ist auch noch kostenlos.

Die Bluyon ist nach 7 Monaten Renovierung, Sanierung und verschiedenen Reparaturen in noch keinem ganz fertigem Zustand. Wir sind trotzdem optimistisch, relativ zügig voran zu kommen und spätestens im Juni den Panamakanal Richtung Pazifik durchqueren zu können, um dann Ende November Neuseeland zu erreichen. Vor uns liegen noch jede Menge Arbeit und viele Seemeilen.

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Der Ausblick von der Pool-Terrasse des Hotels Bateliere, West-Martinique. Das Boot war noch nicht bewohnbar und so ankerten wir unten und schliefen oben, das war sehr praktisch.

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Gleich am 2. Tag verbrannte mich an der Seite und am Bein ein ekeliger stacheliger, halbtoter, fast weißer Fisch, den ich nicht genau identifizieren konnte.  Es gab große Brandblasen und ich hatte einige Tage gar keinen Spaß. Als ich danach im Süden in Saint Anne das erste Mal wieder im Wasser war, geriet ich in Nesselarme und hatte große, lange, striemenartige Verbrennungen. Wir haben sofort jede Menge Essig drüber geschüttet, das war gut! Danach hielt ich mich in Martinique nur noch direkt am Strand zum baden auf Wer meine Geschichten kennt, kann sich bestimmt noch an den Skorpion in Guatemala erinnern. Mich findet einfach jedes beißende, stechende Viech.

Der Rocher du Diamant an der Süd-Westspitze von Martinique. Man sieht auf der linken Seite einen Fischkopf von der Seite und rechts einen menschlichen Kopf seitlich.

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Wir sind vom Westen in den Süden nach Le Marin und Sainte Anne gesegelt.

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In der Jahreszeit haben wir immer sehr viel Wind und einen unruhigen Ankerplatz. Trotzdem bin ich lieber weit draußen als eng Yacht an Yacht zu liegen.

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Einen Geburtstag gab es dann natürlich auch zu feiern und das erste Mal kam der Omnia Ofen zum Einsatz. Unser Gas-Backofen geht seit 2 Jahren nicht und mit dem Omnia kann man vieles einfach auf dem Herd zubereiten, wofür man sonst einen Backofen nehmen würde.

 

Natürlich gibt es jede Menge zu tun jeden Tag um das Boot für die Langfahrt fertig zu machen.

75 Kilo Wäsche 🙂 ich hab dann mal den ganzen Waschsalon belegt….

Die Abende sind auch gut gefüllt mit Näharbeiten und diversen anderen Dingen

 

Und Einkäufe, jede Menge zum Einlagern, wir sind viele Tage unterwegs um unsere Listen abzuarbeiten

Man glaubt gar nicht wie viel in so ein Dingi passt und dann, weil der Motor mal wieder kaputt ist, gerudert werden muss 😉

Tja und dann sieht die Küche so aus. Und das ist nur ein kleiner Teil von allen Sachen.

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Natürlich haben wir uns auch die Insel mit dem Mietwagen angeschaut.

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Sainte Anne
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Hafen von Le Marin

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Teile der Küste von Martinique sind voll mit stinkenden Braunalgen (Bilder unten). Beim Segeln sind uns die auch immer wieder unterwegs begegnet. Ganze Teppiche und Straßen schwimmen in der Karibik mit ekeligen Braunalgen. Auf Barbados ist dieses Jahr deswegen der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Teile von Martinique sind nicht mehr bewohnbar, andere Inseln sind ebenso betroffen. Die Algen erhöhen den Kohlendioxid Gehalt im Wasser und wenn sie auf Land treffen stinken sie entsetzlich und sind voller Sandflöhe. Man nimmt an, das sie sich auf Grund der Erderwärmung überall im karibischen Meer vermehren.

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Nach einigen Wochen Arbeit, dann die Belohnung. Der Kat ist ist eingeräumt und aufgeräumt. Leider ist immer noch nur 1 Motor funktionsfähig.

 

Wir segeln weiter nach Bonaire

Dort ist das Wetter noch schlechter als auf Martinique. Die Sonne zeigt sich gar nicht, deswegen gibt es keine Fotos. Jede Menge Wind, eine scheußliche Überfahrt und viele Wolken. Aber es gibt eine super tolle Eisdiele mit Wlan 🙂

In Bonaire gibt es nur die Möglichkeit das Boot an den Bojen festzumachen. 10 US pro Tag. Am Wochenende ist geschlossen. Wir konnten leider nicht zahlen, da wir Sonntagnacht wettermäßig weitermussten 😉

Nach Klein-Bonaire sind wir mit dem Dingi rüber. Es gibt auch mehrere Wassertaxis rüber, kosten 20 US und man ist total abhängig wegen den Rückfahrzeiten. Es gibt keinen Schatten und gar nichts drüben. Aber das Schnorcheln ist wirklich absolut traumhaft.

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Hier sind in zwei Reihen versetzt die Bojen für 10 US pro Tag

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Zurück auf dem Meer“

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