PEKING

DSC_0027
Geschafft…..ich bin auf der Mauer ganz oben 🙂
DSC_0016
Teilweise sehr steil und ganz schön viel los…
DSC_0019
WOW 🙂 der Ausblick ist fantastisch…
DSC_0007
Man kann mit dem Cable Car hochfahren, kostet hoch und runter 100 Yuan, Eintritt oben 17 für Studenten….Da man oben noch einige wirklich steile Abschnitte hat, ist die Bahn echt zu empfehlen

DSC_0042 DSC_0037 DSC_0014DSC_0015

DSC_0012

Nach fast 10 Stunden Flug bin ich gut in Peking gelandet. Air China muss man sich jetzt nicht nochmal antun. Die Maschine war wirklich völlig veraltert. Günstig für 470 Euro mit Stop over München-Peking-Bangkok-München, aber wenn man Alternativen hat, besser die nehmen.

Seit kurzer Zeit ist es möglich in China auch ohne Visum einzureisen, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Ich habe das gleich mal getestet. Von Deutschland zu einem definierten Zielort in China mit Weiterflug in ein Drittland, welches einer bestimmten Liste angehört. Klingt kompliziert. Ist es aber nicht, wenn man eben die Voraussetzungen erfüllt. Wissen muss man zudem noch, den Wunsch auszusteigen bereits beim Einchecken in Deutschland zu sagen, da dies vermerkt wird. Dann beim Aussteigen in Peking nicht zu der normalen Immigration gehen, sondern zum ersten Schalter, ist nicht gesondert ausgeschildert. Den Pass und die ausgefüllte Immigration Card vorzeigen und den Beamten davon überzeugen das man derjenige ist, der im Pass abgebildet ist. Das glauben die nämlich nicht. Für die sehen nämlich alle Weissen gleich aus, bzw. sie sehen keine Unterschiede und so muss man sich tatsächlich noch mit Drittdokumenten identifizieren oder es werden weitere Beamte zum Beratschlagen dazugeholt. Dannach fährt man einfach mit dem internen Zug zum Ausgang oder holt sein Gepäck, sofern man es nicht durchgecheckt hat. Meines hatte ich ja nach Bangkok durchchecken lassen.

Am offiziellen Ausgang dann gibt es für 25 Yuan den Airport Express (Zug), der auch Dongzimen hält. Einem wichtigen Umstiegspunkt der Linie 2 (blau). Man kann dort nach Xizimen umtsteigen und zur North Peking Station gehen. Wo dann schon hunderte Taxifahrer warten und überteuerte Dinge verkaufen wollen. Der Schalter für den Bus war schon geschlossen, da es durch das ganze Flughafenprozedere bereits 10 Uhr war. Ich wolte nach Badaling und habe mich entschlossen 100 Yuan ( ca. 14 Euro) zu investieren und mit dem Taxi zu fahren, da mir nach weiteren Experimenten gerade nicht war. Insgesamt 19 Leute gestapelt in einen Transit, fuhren dann 1,5 Studen nach Badaling. Die Rückfahrt wollte ich lieber gar nicht mehr antreten, ich wusste das von dort ein Zug zurückgehen musste und den habe ich dann auch nachmittags genommen. Die Mauer kostet 17 Yuan Eintritt für Studenten, man kann hochlaufen in ca 1 Stunde oder sich eben die Zeit und den Weg sparen und mit der komfortablen Cable Car fahren. Weiter unten geht dann auch eine Sommerrodelbahn runter. Obwohl so viele Leute sich an äußerst steilen Stücken an den Stangen über die Treppen hochhangelten war kein Gedränge zu spüren. Ich habe es als sehr entspannt empfunden. Alles lief disziplinert und freundlich ab. Als ich später dann den Zug nahm, bekam ich trotz Sprint zum Zug nur noch einen Platz auf dem Boden direkt vor dem Klo, uiiii. Mittlerweile kam die Müdigkeit nach sovielen Stunden, ich bin Sonntag Vormittag gestartet und nun war es Montag Mittag, und ich schlief auf dem Boden vorm Klo einfach ein. Als nach einer Stunde alles rausströmte war ich perfekt wieder beim Peking North angekommen und konnte bequem zur verbotenen Stadt fahren.

In Peking kan man prima mit der Subway fahren und es ist supereinfach und günstig, 3 oder 4 Yuan pro Strecke.

DSC_0050 DSC_0051 DSC_0053

DSC_0055 DSC_0057 DSC_0058

Da ich vor meinem Nachtflug nach Bangkok etwas ausruhen wollte, hatte ich mir ein Capsule Hostel reserviert. In das ich dann leider gar nicht einchecken konnte weil kompletter Stromausfall war. Nach großen Schwierigkeiten konnte ich mich für eine Stunde in die Kapsel verkriechen. Dann musste ich leider schon wieder zum Airport aufbrechen.

DSC_0059
Einer repariert und viele schauen zu, das ist mentale Unterstützung 😉
DSC_0064
Die „Kapseln“

DSC_0062 DSC_0063

Die Umgebungs-Pläne sind übrigens nicht in Englisch an den Subway-Stations…

DSC_0066
Viel Spaß beim Orientieren 🙂

Zum Airport einfach mal 3 Stunden einplanen, gerechnet vom Startpunkt Innenstadt bis zum Gate…ist direkt knapp geworden bei mir, die ganze Strecke wieder zurück, Subway, Umsteigen, Airport Express. Interner Airport Shuttle zum richtigen TerminalDSC_0002

Security Check, Ausreise Stempel, laaange Laufwege bis E54 und schon waren alle in der Maschine und ich die letzte bevor der Schalter schloss 🙂

Fazit:

Super einfach zu machen auch ohne Reisegruppe. Es gibt neue Einreisebestimmungen für 72 Stunden-Aufenthalt (Stand Okt 15) Mit der Subway oder mit dem Zug kommt man sehr gut und günstig von A nach B. Taxen by metre fahren nicht immer. Wenn zuviel Verkehr ist, halten sie einfach und machen Pause, haben keine Lust zum weiterzufahren oder lehnen die Fahrt vorher auch komplett ab. Mit Englisch kommt man nicht weit, weder Beamte noch Taxifahrer sprechen Englisch. Ich habe mir die Plätze, die ich besuchen wollte (Mauer Mutianyu oder Badaling, Platz des himmlischen Friedens, Verbotene Stadt) einfach von Maps vorher abfotografiert und dann darauf gezeigt. Das ging ganz gut. Wenn man dennoch etwas fragen muss, sollte man dies in Hotels tun. Ansonsten wird es schwierig, nicht mal das Wort Subway oder Train ist bekannt. Sehenswert sind auf jeden Fall, außer den o.g. Plätzen, die Märkte und  das Street-Food. Ich denke in Peking kann man eine Woche gut verbringen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s