Alle Beiträge von shivayacondios

- Worldtraveller - collect moments not things...

Segeln in der Karibik: Guatemala, Belize, Mexiko, Kuba, Haiti/Dom.Rep

 

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Guatemala

Livingston, Lago Izabal, Antigua, Lago de Atitlan, Quetzaltenango, Huehuetenango, Coban, El Estor, Rio Dulce, Morales, Puerto Barrios, Chichicastenango, Santa Cruz del Quiche, Rio Negro

 

 

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Erkundung der Seitenarme im Rio Dulce

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….sieht nicht nach Wasser aus, ist aber Wasser 🙂

 

 

Belize

Punta Gorda, Great Blue Hole, Lighthouse Reef, Caye Caulker, Dangriga, Placencia, Turneffe Atoll

Great Blue Hole (zweitgrößtes Riffsystem der Welt)

Ein Loch mitten im Meer, 300 Meter Durchmesser und 125 Meter tief, faszinierend durch die verschiedenen Farben und mit gut erhaltenen Riffen zum schnorcheln und tauchen. Das Blue Hole ist ein weitverzweigtes Höhlensystem, welches sich früher über Wasser befand und durch die Plattenverschiebung geflutet wurde.

Das Riff hat eine atemberaubende biologische Vielfalt. Neben etwa 500 Fisch- und 80 unterschiedlichen Korallenarten, sind besonders viele bedrohte Schildkröten- und Krokodilarten im Lighthouse Reef beheimatet.

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Das Wasser ist kristallklar

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Libellenbesuch beim Frühstück….sie landete einfach auf der Gabel und blieb dort

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Mexiko

Cancun, Playa del Carmen, Cozumel, Isla Mujeres

 

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Kuba

Isla de la Juventud, Cayo Largo, Havanna, Cienfuegos, Trinidad, Santiago de Cuba

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Dominikanische Republik / Haiti

Bahia de las Aguilas, Barahona, Palmar de Ocoa, Santo Domningo, Boca Chica, La Romana, Saona, Punta Cana, Isla Beata

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Ein Riesen-Stachelrochen.  Die Rochen sind sehr neugierig und sie saugen ihre Nahrung durch eine Öffnung unterhalb ein. Wenn man nicht aufpasst, saugen sie den Finger auch ein. Langsame Bewegungen und ein Laufen mit den Füssen im Sand unter Sicht sind wichtig, dann sind die Rochen sehr zutraulich und man kann sie berühren. Unten fühlen sie sich glitschig und weich an, oben drauf teilweise wie eine Bürste mit ganz kleinen harten Borsten.

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Der Hai war trügerisch langsam um dann blitzschnell zuzuschnappen als ein Fisch kam. Seitdem habe ich noch mehr Respekt vor Haien. Als die mächtigen Kiefer hörbar mit Wucht aufeinanderprallten konnte ich mir gut vorstellen was durch diese Kraft alles abgebissen werden kann.

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Riesen-Seestern vor Saona, man kann ihn kurz anfassen und muss ihn gleich wieder ins Wasser legen.

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Mitten im Semester….Punta Cana, mein Arbeitsplatz für die Vorlesungen

Haiti

Isla Beata

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wunderschön und total ursprünglich

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Wahnsinn, was die für einen Speed haben, da hat man echt Mühe sich festzuhalten….

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Delfin rückwärts, also der Bauch ist oben, dann kann man sich an zwei Flossen festhalten….ist aber auch nicht so einfach 😉 man muss den richtigen Moment im Turnover erwischen

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Euer Beitrag, damit der Blog weiterlaufen kann

Liebe Alle 🙂

nach ziemlich genau 2 Jahren Bloggen ist mein WordPress Kontingent für Fotos und Texte nun erschöpft und ich muss neue Gigabytes kaufen und den Blog umstellen, um weiter bloggen zu können.

Wenn es euch bis hier her gefallen hat und ihr auch weiterhin meine Artikel lesen wollt, an meinem Leben teilhaben und wissen möchtet wo ich bin, dann helft mir doch bitte mit einem kleinen Beitrag, 1 Euro für mehr Gigabyte 🙂 Drücke einfach auf den nachfolgenden Link und du wirst zu PayPal weitergeleitet und kannst ganz bequem einen Betrag deiner Wahl eingeben:

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Das wäre total super und würde mir sehr helfen.

Ich danke euch.

Eure Nicky

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Nizza, San Remo und Monaco

San Remo und Nizza sind wirklich wunderschön, aber die Fahrt durch die Serpentinen mit dem Wohnmobil fand ich ganz furchtbar. Die Straßen sind so eng und schmal, das ich jedes Mal Angst haben musste mit meinem großen Aufbau an einem Felsen hängen zu bleiben. Das blieb ich aber erst in Südfrankreich, zwar nicht an einem Felsen, dafür an einem Überbau einer Tankstelle. Mit einer Höhe von 3,20 kann das schon mal passieren. Wenn man von San Remo die Küstenstraße nach Monaco fährt, hat man einen ganz wunderbaren Blick auf die Küste und das Meer. Trotzdem werde ich diese Strecke wohl hoffentlich niemals mehr mit einem überlangen und überhohen Fahrzeug fahren müssen. Noch schlimmer wurde es dann nur noch in der Provence wo mich mein Navi auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht einmal durch Lavendelfelder ins absolute Nichts führte und das andere Mal durch Weinberge und so enge Straßen, das ich oben in den Bäumen hängen blieb und nicht mehr weiterfahren konnte weil sich die Äste in meiner Sat-Schüssel verfangen hatten und ich den Baum nicht entwurzeln wollte. Danach hatte ich entnervt die Stellplatzsuche für die Nacht aufgegeben und fuhr einen Rasthof an. Und da war ich ziemlich überrascht. Denn in Frankreich gibt es bei den Rasthöfen extra ausgewiesene Parkmöglichkeiten für Wohnmobile, die teilweise richtig schön angelegt sind, eigene Waschhäuser haben und abseits vom Lärm im hinteren Bereich sind. Und das Ganze kostenlos.

Lago Maggiore

 

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San Remo

Nizza

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Elsass

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Ja, und das war im Elsass, wo ich es wunderschön fand und der Stellplatz nur unglaubliche 8,50 kostete

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Übrigens essen Camper nicht nur Konserven oder grillen Fleisch…nein man kann auch richtig toll kochen… 🙂

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Grüner Spargel mit Tomaten und Gorgonzola Walnuss-Soße

 

Mein jetziger Arbeitsplatz…könnte schlechter sein 😉

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Frei sein…

Ich bin jetzt Busfahrer 😊

Ein Leben ohne das Meer, nach so langer Zeit auf dem Katamaran fällt mir sehr schwer, aber ich wusste gleich, als ich nach Deutschland zurückkam, das ich keinesfalls sesshaft sein kann und somit nicht in einer Wohnung leben möchte. Wenn man viele Jahre in der Welt unterwegs ist, hat man keinen Fixpunkt mehr. Zuhause ist und kann überall sein.

Also kaufte ich mir ein Wohnmobil um darin zu leben. Und das tue ich jetzt schon einige Wochen. Die Freiheit auf vier Rädern. Ich kann dort sein, wo ich sein möchte. Nomadenleben. Und weil mein Wohnmobil mehr aussieht wie ein Bus und mich vor vielen Jahren Christopher McCandless so sehr beeindruckt hat, das mein Leben durch den Film „Into the Wild“ dauerhaft verändert wurde, nenne ich meine neue Heimat einfach „den Bus“.

Der Bus und ich werden langsam Freunde. Nachdem wir uns in der Anfangszeit ziemlich fremd waren, die Nächte in Deutschland sehr kalt und ich noch nicht alle Tücken und Macken vom Bus kannte, bewegen wir uns langsam auf eine neue Ebene zu. Nach zwei Wochen intensiven Ausprobierens und Kennenlernens von bis dahin völlig unbekannten Dingen, kann ich nun den Bus auch ziemlich gut bedienen. Ich habe eine große Heckgarage und in dieser befindet sich weitestgehend mein ganzer Besitz, sowie mein cooles neues Mountainbike. Die Garage ist groß und geräumig, mit einer gesonderten Aussparung für das Rad. Unzählige Male habe ich den kompletten Bus eingeräumt, ausgeräumt und umgeräumt. Jetzt passt es für mich. Es ist sogar äußerst komfortabel und bequem. Und ich habe meinen Drucker für mein Studium installieren können und jedes meiner technischen Geräte mit einer Eu-weiten Simkarte versehen, so das ich jederzeit im Ausland online sein kann. Der Bus war schon sehr perfekt aber ich habe ihn ganz speziell noch einmal für meine Bedürfnisse hergerichtet. Im Gegensatz zum Katamaran, wo ich nichts verändern durfte, konnte ich dieses Mal meine Ideen umsetzen. Weil ich autark stehen möchte ist mir die technische Ausrüstung sehr wichtig und mein Bus verfügt somit nicht nur über Solar, sondern auch über eine Efoy Brennzelle. Innen habe ich einen Wechselrichter eingebaut mit normaler Steckdose und USB Anschluss, der mir alle meine Geräte (ich reise übrigens immer noch mit meiner elektrischen Schallzahnbürste, die mich auf all meinen Backpackertouren begleitet hat 😉) zuverlässig und zu jeder Zeit lädt. Ich habe soviel Strom, den ich erzeuge, den kann ich gar nicht verbrauchen. Es sind 3 Batterien verbaut, davon eine Starterbatterie und zwei für den Wohnraum, diese sind mit dem Solarsystem gekoppelt und falls es mal nicht reichen sollte, springt automatisch die Efoy an. Ich habe sogar eine kleine Waschmaschine an Bord, dazu habe ich mir eine Außendusche mit Pumpe gekauft und wo immer ich am Fluss stehe, habe ich ein funktionierendes Wasch und Duschsystem. Natürlich habe ich auch eine Innendusche und der Bus hat eine „Wechselbühne“. Durch Umklappen des Waschraumes habe ich einen separaten Duschraum. Meine vorhandene vollautomatische Satellitenanlage habe ich ehrlich gesagt nur ein Mal ausprobiert. Zeit zum Fernsehen habe ich einfach nicht. Und einsam fühle ich mich ebenfalls nicht.

Campingplätze mag ich nicht, und somit stehe ich frei. Das geht wunderbar und kostet nichts. Meistens stehe ich am Waldrand und bin sofort mit dem Rad im Grünen. Wenn ich morgens die Augen öffne, schaue ich durch mein Dachfenster direkt in die Blätter von dem Baum, unter dem ich parke. Die Vögel wecken mich zwischen sechs und sieben und die Luft ist kühl, klar und rein. Ich mag es auch, wenn der Regen so schön auf das Dach trommelt und ich im warmen Bett liege. Und da der Bus und ich keine Wurzeln am Waldrand schlagen wollen, haben wir uns als erstes Richtung Süden aufgemacht.

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Home ist where you park it 😊

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Die kleinen Antillen

Mit dem Kreuzfahrtschiff von Antigua über St. Maarten, St. Lucia nach Barbados

Vom Katamaran bin ich umgestiegen auf ein größeres Boot und hatte eine Kreuzfahrt zu den kleinen Antillen gebucht 🙂

Antigua und Barbuda

Zuerst von Kolumbus entdeckt, wurde die Insel später von den Briten kolonialisiert. Erst 1981 erlangte die Insel die Unabhängigkeit. Hier auf Antigua wachsen Zuckerrohr, Ananas und Baumwolle. Auf Antigua leben ca. 67000 Einwohner

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St. Maarten

St. Maarten gehört zu den Niederlanden und die Einwohner sind holländische Siedler und Nachfahren der aus Afrika entführten Sklaven. St Maarten gehörte bis zur Auflösung 2010 zu den Niederländischen Antillen.

Es gibt keine Eigentums- und Kapitalsteuern in St. Maarten und es leben dort nur ca. 31000 Menschen.

Der Airport von St. Maarten ist durch die spektakulären Fotos bekannt, die Flugzeuge fliegen nur in wenigen Metern Höhe über den Strand.

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St. Lucia

St. Lucia hat ca. 165.000 Einwohner und die Unabhängigkeit vom Vereinten Königreich 1979 erlangt. Sie liegt nur wenige Kilometer unterhalb von Martinique und gehört noch zu den „Inseln über den Winden“. St. Lucia ist landschaftlich sehr schön und es gibt dort zwei inaktive Vulkane, die Twin Pitons. Landessprache ist Englisch und die Einwohner stammen größtenteils von den damaligen Sklaven ab. Zu den Hauptexportgütern zählen Bananen und hier kommt das ausgesprochen leckere Bananenketchup her.

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Muskatnuss

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Traditionelles Kochen

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Barbados

Barbados liegt nordöstlich von Venezuela. Die ehemalige britische Kolonie ist seit 1966 unabhängig. Hauptexportgüter sind Rohrzucker und Rum.

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2000 Meilen über das Meer

7 Monate Katamaran….ich gehe jetzt leben 

 

Als ich vor 7 Monaten in Guatemala auf den Katamaran ging, wollte ich gar nicht lange bleiben aber dann haben sich viele Dinge anders entwickelt. Letztendlich lebte ich 7 Monate auf einer Yacht in der Karibik und irgendwie haben wir auch 2000 Seemeilen geschafft, meistens mit dem falschen Wind, manchmal trieben wir auch ohne irgendwo hin. Nach Guatemala, Belize, Mexiko, Kuba, Haiti, der Dominikanischen Republik ist es jetzt Zeit für neue Abenteuer und ich freue mich darauf meine neuen Pläne zu verwirklichen.

Wenn jemals jemand Ähnliches vorhat, so sollte er wissen das dies nichts mit Romantik oder „coolem Leben“ zu tun hat. Oft habe ich bei meinen Deutschlandbesuchen gehört „oh wie cool ist das denn“ oder „das ist ja total romantisch“. Das Leben an Bord ist komplett anders wie alles was man sich theoretisch vorstellen kann. Auch habe ich niemals zuvor auf meinen jahrelangen Weltreisen so viele arrogante, sich profilierende und unfreundliche Menschen wie sich unter den Seglern befinden, getroffen. Ich habe nicht ein Mal als „Neuling“ Hilfsbereitschaft oder Verständnis erfahren, auch nicht als ich schwer erkrankte. Unter Seglern macht jeder sein eigenes Ding und ist sich selbst der Nächste. Es war jedes Mal schön weiter ziehen zu können oder einen kleinen Heimaturlaub einzulegen. Da liebe ich mir doch die guten alten Backpacker-Seelen, immer hilfsbereit untereinander, entspannt und cool drauf.

Wenn bei Hitze und Feuchtigkeit die Farbe im Innenraum Blasen wirft, Matratzen, Wände, Polster und der Rest anfängt zu schimmeln, es bei 38 Grad und Windstille kein Entkommen vor der Sonne mangels Sonnenschutz gibt, Wasser und Strom rationiert sind, Nahrungsmittel ausgegangen sind, völlig übermüdet von Nachtschichten der ganze Körper schmerzt und der nächste Ankerplatz noch 5 Tage entfernt ist, wird schnell klar, dass dies kein Wellness Trip ist.

Wem es dann noch unklar ist, der kann sich gerne dazu vorstellen, dass die Motoren der Reihe nach kaputt gehen, Fenster undicht sind und überall das Wasser durch den hohen Wellengang reingedrückt wird. Waschküchenwasser und Wellen, die so hoch sind, das man nur noch kriechen und kaum noch stehen kann. So heftig, das ich bei jedem Wellenschlag sehe wie sich die Wände der vorderen Kufe nach innen drücken und beim ohrenbetäubenden Knall denke ich, das bestimmt die nächste Welle das Boot komplett zerschmettern wird. Falsche Wellenrichtung, falscher Wind. Was auch immer.

Das unglaublich nervige Gefühl 20 Stunden für 70 Seemeilen unter Motor zu fahren, um dann letztendlich nicht mal dort anzukommen wo man ursprünglich hin wollte. Wochenlanges durchgehendes nerviges Geräusch von dem Autopiloten, Tag und Nacht, so das man hofft dieser möge endlich einfach implodieren, bevor man davon wahnsinnig wird. Noch ein paar Unwetter dazu, monatelanges Leben ohne Kühlschrank, Feuer an Bord, eine Monsterwelle die das Beiboot zur Hälfte wegreißt, ein Fast-Überfall in Haiti auf das Boot durch zwei andere Boote, oder auch, immer mal wieder morgens aufzuwachen und als erstes in weiße Augen in schwarzen Gesichtern zu blicken weil das Militär an Bord will und sich die Nasen am Fenster plattdrückt. Ein Katamaran der auf einem Riff aufsetzt, schäbige Ankerplätze in dreckigen Häfen, laute Ankerplätze vor Strandbars, ein paar Krankheiten, Brandwunden, Schädelverletzungen, zwischenmenschliche Katastrophen bei denen sich das Innere nach außen kehrt, hunderte Moskitos die sich hungrig auf einen stürzen und bei all dem fahren stundenlang die Eingeweide Achterbahn, während die Zunge vor Wassermangel am Gaumen klebt und das Gehirn vom Schlafentzug ganz taub ist.

Die Liste lässt sich noch nahezu unbegrenzt erweitern und mit Sicherheit habe ich genügend Stoff für zwei Bücher, ich glaube spätestens jetzt wird klar, dass das Leben an Bord wenig mit Romantik zu tun hat, sondern verdammt hart sein kann. Vieles kann man sich einfacher machen und vieles kann viel schöner sein, wenn man weiß worauf es ankommt. Jetzt weiß ich es.

Diejenigen, die meinen Blog einige Zeit verfolgen oder mich persönlich kennen, wissen noch wie ich damals an Bord gegangen bin und das ich immer authentisch berichte und schreibe und mir selbst bei den merkwürdigsten oder gefährlichsten Dingen die Worte nicht ausgehen. Sechs Monate konnte ich einfach nicht mehr schreiben, weil es mir tatsächlich die Sprache verschlagen hat. Aber jetzt bin ich wieder da und werde demnächst viele schöne Fotos reinstellen. Ich habe einige sehr besondere Momente erlebt und ich bin froh das Experiment gewagt zu haben. Es war eine wirklich intensive Zeit.

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Was bedeutet es an Bord einer Yacht dauerhaft zu leben? Kann ich eigentlich so leben?

Diese Frage stellte sich mir tatsächlich erst als ich an Bord war. Vorher war ich einfach mal davon ausgegangen. Warum auch nicht? Gesegelt bin ich früher schon oft und seekrank wurde ich nie. Da wusste ich von vielen Dingen noch nichts.

Davon das mir die Haare ausfallen werden weil ich das Shampoo wegen rationiertem Wasser nicht auswaschen kann und sich Keime in dem nicht vor der Sonne geschütztem Wasser bilden. Oder davon, dass ich Ausschlag und Bauchkrämpfe kriegen würde weil ich das Tankwasser trinken muss da unser Trinkwasser ausgegangen ist. Oder das ich mich nackt und ungeschützt vor 4000 Leuten auf dem daneben ankernden Kreuzfahrtschiff Royal Cruise waschen muss weil es keinen anderen Platz dafür gibt. Dieses Boot hat keinen Waschraum, keine Dusche und keinen Sichtschutz (und natürlich auch keinen Sonnenschutz). Ich wusste nichts davon das ich tatsächlich fast ersticken würde, weil meine Luftröhre komplett zu schwillt und ich vom Schimmel ganz krank werde. Nichts von lauten Party-Ankerplätzen. Und auch nichts davon das meine Tage damit gefüllt werden würden wie und woher man die nächsten Vorräte bekommt, wie lange sie reichen müssen und wie ich sie lagern kann. Ich musste lernen das es normal ist, wenn mindestens drei Dinge an Bord gleichzeitig kaputt sind. Ich wusste nicht wie mein Körper auf Schlafentzug reagiert. Und wie es ist, wenn sich Tag und Nacht vermischen, jegliches Zeitgefühl völlig verschwindet, weil es irrelevant ist. Und auch nichts von den dunklen Seiten, die Extrembedingungen hervorbringen.

Ich kann die Frage heute mit ja beantworten. Ich liebe das Leben auf dem Wasser. Und ich liebe das Meer und den Wind. Und die Naturgewalten die aus beiden entstehen können. Ich mag es immer wieder woanders zu sein. Tagelang einfach nur rumzutreiben, nichts und niemanden zu sehen. Völlig einsam zu sein. Unbewohnte Inseln zu erforschen. Ich liebe es Probleme zu lösen und bin gespannt auf neue Herausforderungen. Ich mag die Millionen Sterne über mir wenn ich nachts an Deck liege. Das Gefühl des totalen Nichts um mich herum. Die völlig dunklen Nächte, in denen man sich in totaler Schwärze nur noch an der Navigation orientieren kann. Das Gefühl der totalen Freiheit. Die Spannung, die einen ergreift, wenn man einen neuen unbekannten Ankerplatz anläuft. Ich mag es in den Schlaf geschaukelt zu werden und das Plätschern des Wassers an der Bordwand zu hören. Die kleinen Tiere die am Boot nagen und so prickelnde Geräusche nachts machen, wenn alles still ist.

Ich habe mich in das Bordleben verliebt. Ganz langsam hat es sich angeschlichen um mich dann nicht mehr loszulassen. Ich liebe es auf dem Wasser zu leben. So sehr, dass es für mich alle anderen Dinge tausendfach aufwiegt.

Einmal bei meiner Tages-Schicht dachte ich wir fahren auf riesige Holzstämme zu. Das Meer vor uns war mit großen dunklen Flecken übersät. Ich drehte sofort 20 Grad nach Backbord ab und holte das Fernglas. Was ich dann sah war unglaublich. Es waren unzählige dreieckige Flossen die aus dem Wasser ragten. Ganz gemächlich schwammen ca. 30 Wale vor und neben uns. Grindwale vor Haiti. Eine ganze Gruppe. Ich wollte sie so gerne unter Wasser sehen, schnappte meine Taucherbrille, sicherte mich mit einem Seil an meinem Bein und sprang ins Wasser. Die Wale kamen ziemlich nah. Sie waren genauso neugierig wie ich. Ich hatte Schwierigkeiten mich im Wasser trotz Seil zu halten, weil die Wellen hoch waren und die Strömung mich wegdrängte. Eine ganze Zeit blieben die Wale beim Boot. Bevor sie abdrehten kam einer tatsächlich noch zum Verabschieden direkt hinter das Boot, erhob sich ein Stück aus dem Wasser und drehte sich. Dann waren alle verschwunden. Das war ein wirklich besonderer Moment. Ich bin mittlerweile mit Haien, Stachelrochen, Muränen, Barracudas, Riesenschildkröten, Delfinen und sämtlichen anderem Getier aus dem Meer geschwommen aber die Wale waren sehr Besonders.

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Besonders war auch der Moment als wir vor einer kleinen Insel ankerten, an Land gingen und sahen das hier die Menschen in völliger Einfachheit leben. Teilweise wohnen sie noch in Höhlen wo Decken vor die Eingänge gespannt sind. Zum größten Teil wohnen sie in Zelten. Ein ganzes Dorf, völlig abgeschnitten. Aufgespannte Hängematten als Schlafstellen, ausgelagerte Kochstellen über offenem Feuer. Fisch, der auf Schnüren gespannt in der Sonne trocknet. Und überall große dicke Leguane, die für Fleischmahlzeiten gehalten werden.

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Seltsame Momente auch vor Haiti, als uns „Segelboote“ von Fischern entgegen kamen, die Segel aus zusammengenähten Reissäcken oder Betttüchern gebastelt hatten. Oder vor Kuba, wo ich meinen Augen nicht traute, weil die Fischer dort teilweise gar keine Boote hatten, sondern in Autoreifen auf dem Meer rumtrieben und ihre auf Plastikflaschen gewickelte Schnüre raushielten, in der Hoffnung irgendetwas möge anbeißen damit die Tagesmahlzeit gesichert ist.

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In Belize kam einmal ein Fischer eine lange Strecke von Land bis zu unserem Ankerplatz angerudert und wir tauschten feinstes Lobsterfleisch gegen eine kleine Flasche Rum, wir hatten sonst nichts zum tauschen und Geld wollte er nicht. Die Nationalparkwächter der Riffe, die in einem Boot ankamen, teilten dort sogar mit uns ihren frisch gepressten Ananas-Kokossaft, wir hatten leider gar nichts was wir zurückgeben konnten.

Ich bin oft von der Hilfsbereitschaft beeindruckt gewesen. Davon, wie jemand völlig Fremdes mit mir eine Stunde in der Stadt nach einer Sim Karte für mein Smartphone sucht und noch seinen Pass für mich hergibt. Oder als die Tarantel vom Dach des Supermarktes in Guatemala auf mich fiel und die Leute meine Einkäufe einpackten, weil ich es einfach vor Schreck gar nicht mehr konnte. Oder auch der Minenarbeiter, der mich nach einem Skorpionstich nachts über die Berge ins Krankenhaus gebracht hatte.

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Das Leben auf dem Boot ist anders. Anders, als alles was man sich so theoretisch vorstellen kann. Ein kleiner Einkauf kann den ganzen Tag dauern, wenn es schlecht läuft. Nachtschichten können mürbe machen. Die Änderung der Windrichtung kann ganze Pläne wieder zerstören. Manche Probleme kann man nicht sofort oder gar nicht lösen. Ich habe gelernt mit 2 Bechern Wasser am Tag auszukommen und weitestgehend auf Komfort zu verzichten. Das was ich letztendlich als schlimm und nicht lösbar empfunden habe, war der Bewegungsmangel. Man kann manchmal viele Tage nicht von Bord gehen. Aber was mich nie gestört hat, ist die Enge und das niemals Alleinsein. 24 Stunden 7 Tage die Woche mit jemandem zusammen sein, egal wie es läuft und egal wie man sich fühlt. Eine wirklich geniale Erfahrung von unschätzbarem Wert.

Ich habe sehr viel gelernt in den letzten Monaten, mehr als jemals zuvor. Über mich.

Jetzt gehe ich leben….aber woanders.

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Leben auf dem Wasser

Seit über 4 Wochen lebe ich auf dem Wasser. Mal mitten im Binnen-See, mal vor verschiedenen Küstenabschnitten zwischen Belize, Guatemala und Honduras. Ich lebe auf einem Katamaran. Ohne Waschmaschine, ohne fließendes Wasser, ohne Dusche, ohne Internet, ohne Kühlschrank und ohne jeglichen Komfort.

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Morgens schon vor dem Frühstück ist es unerträglich heiß und die Hitze steigert sich zur schweißtreibenden Schwüle, bevor der Regen abends kommt.  Ich lebe 24/7 mit jemandem zusammen, den ich vorher kaum kannte, auf engstem Raum und keiner Ausweichmöglichkeit. Kann so etwas funktionieren? Diese Frage habe ich mir lange vor meiner Abreise gestellt und viele Freunde haben mich rätselnd angeschaut, als ich von meinem Vorhaben erzählte. Und nun die Antwort? Ja 🙂  Das kann funktionieren. Alles zusammen tun, ständig und immer. Zwei verschiedene Leben zusammen gewürfelt, mittlerweile unwettererprobt auf See und teamfähig durch schwierige Tage und kleine Abenteuer.

 

Das es mir leicht fiel, kann ich wirklich nicht sagen, obwohl ich durch meine vielen Reisen weltweit als Backpacker gelernt habe ohne Komfort auszukommen und sehr verschiedene Lebensweisen kennenlernen konnte. Aber dieses hier ist etwas ganz anderes und absolut mit nichts Vorherigem in meinem Leben vergleichbar. Es ist intensiv. Und das jeden Tag neu.

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Mein tägliches Bad ist das Meer, mein Fön der Wind, meine Lieblingsecke das Netz im vorderen Teil zwischen den Kufen, welches je nach Wellengang so schön mitschwingt, das man ganz leicht in den Schlaf gewogen wird. Mein Fernsehen ist das Meer, das immer wieder anders aussieht und niemals gleich ist oder die Gewitter, die hier in den Tropen wirklich richtig heftig ausfallen und sehr lange andauern. Manchmal bebt der See von unten, der Regen prasselt kübelartig auf die Kojen und der Himmel ist taghell von vielen Blitzen. Statt ins Internet schaue ich abends in den Sternenhimmel, der hier auf dem Meer wirklich atemberaubend ist und ich habe sogar eine Sternschnuppe gesehen, die erste in meinem Leben (und natürlich habe ich mir etwas gewünscht). In den Morgenstunden wecken mich die Brüllaffen aus dem Dschungel und abends schlafe ich bei Gegrunze, Gequake und Gezirpe ein. Meistens ist es totenstill und nur die Wellen plätschern an die Bordwand, oder kleine Fische knabbern knisternd die Algen vom Boot. Die Sonnenuntergänge sind spektakulär und ich sitze abends an meinem Lieblingsplatz und schaue wie sich das letzte Tageslicht mit der Farbe des Meeres vereint, während die Geräusche aus dem Dschungel lauter werden. Ich brauche keine Schuhe mehr und nichts an Kleidung. Ich muss mir keine Gedanken um viele Dinge machen, die früher im Alltag wichtig waren. Hier ist es anders. Hier drehen sich die täglichen Fragen darum ob genug Trinkwasser an Bord ist, ob der nächste Hurrikan vorbeiziehen wird, welche Teile kaputt sind und repariert werden müssen und wie die Vorräte ohne Kühlung gelagert und in welcher Reihenfolge verbraucht werden müssen, dies zumindest solange bis wir in den nächsten Wochen zusammen einen Kühlschrank gebaut haben. Zusammen alles tun, Schweigen, Reden, Nichts tun, Pläne machen, nebeneinander und miteinander arbeiten, Absprachen treffen, sich abgrenzen und Freiraum nehmen, in Ruhe lassen und immer wieder finden, sich akzeptieren und tolerieren, zusammen stundenlang den Sternenhimmel anschauen. Vermutlich die beste und intensivste Erfahrung meines Lebens.  Ich lerne so viel über mich selbst wie nie zuvor. Ich lebe mit der Natur und dem Licht, es gibt keine Regeln und starren Muster, jeder Tag ist neu und intensiv und genau so wie er ist.

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Vor drei Wochen hatte mich bei einer Überland-Reise etwas gebissen. Der Schmerz war sofort und blitzartig und unerträglich, es fühlte sich an als ob viele hundert Volt brennender Strom durch mich hindurchging. Die Stelle schwoll schnell um ein Vielfaches an, der Schmerz steigerte sich ins Unerträgliche, mir wurde überall kalt und im Gesicht breitete sich ein taubes Gefühl aus. Da ich das Tier nicht gesehen hatte und es dunkel war, konnten wir nicht feststellen was es gewesen ist. Da wir nicht wussten ob ich ein Gegengift brauchen würde und in welchem Ausmaß sich die Symptome entwickeln würden, wurde ich liegend nachts über die Berge in ein weiter entferntes Hospital gebracht. Ich bekam drei Injektionen und sie beobachteten meinen Körper. Nach einigen Stunden konnte ich die Klinik wieder verlassen; kein weiteres Fortschreiten der Symptome mehr. Man sagte, es sei wohl ein Skorpion gewesen. Der Schmerz blieb noch eine Nacht und einen Tag, bevor er dann ganz verschwand.

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.Fotos von der Fahrt vom Lago Izabal durch den Golfete zum Meer

 

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Tiefer Dschungel am Rand des Flußes

 

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Ankern vor Livingston
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Ankern vor Puerto Barrios
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Wir erwarten Regen und fangen Wasser auf

Der Motor unseres Beibootes ist kaputt und wir müssen jedes Mal nach dem Ankern an Land rudern um Vorräte und Wasser zu besorgen. Das Ersatzteil dauert bis zum Eintreffen nach gualmaltekischer Zeit so lange wie es dauert. Es gibt keine Lebensmittelmärkte, man kann also nicht wie in Deutschland einfach mal sagen man geht einkaufen, hier ist alles schwierig zu bekommen was nicht aus Gemüse oder Obst besteht und so wird jede Einkaufstour zur langwierigen Aktion. Zwei Nachmittage war ich unterwegs um ein Duschgel kaufen zu können. Das Schwanken und Schaukeln des Bootes nehme ich gar nicht mehr wahr und auch bei 8 Knoten mit Unwetter wird mir nicht schlecht, aber anfangs, als ich an Land ging, schwankte das ganze Land für mich und mir wurde schwindelig. Erst wenn ich zurück auf dem Wasser war, passte die Welt wieder für mich. Wir müssen noch 4 Wochen die Hurrikan Saison abwarten und aussitzen, bevor es über Mexiko nach Kuba und Jamaika gehen kann.

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Leider war ich sehr krank und musste mit schwerer Kehlkopfentzündung, Asthma und akuter Luftnot täglich zweimal mit dem Boot an Land um in einer Pharmazie mit Cortison inhalieren zu können. Einen Arzt gibt es in Rio Dulce nicht und wir mussten einige Meilen ostwärts segeln um eine Stadt mit Arzt zu finden, der mich behandeln konnte.

Keine guten hygienischen Zustände

 

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.Spät abends bevor wir auslaufen zum Nachsegeln
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Fischer laufen aus zum Nachtfischen
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.Kinder kommen von den kleinen Holzdörfern angerudert und verkaufen uns Kokosnüsse
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Im Golfete kommen Kinder mit selbstgemachten Körben aus den Dörfern

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Die kleinen Buchten sind wunderschön in denen wir ankern und manchmal kommen Kinder aus dem Dschungel in Booten um selbstgemachte Körbe oder Kokosnüsse zu verkaufen. Es gibt große Schmetterlinge in den tollsten Formen und Farben, Pelikane ziehen über das Boot und abends Feldermäuse, Kolibris stehen in der Luft, bevor sie weiterfliegen und einmal habe ich abends bei einem Gewitter tatsächlich Krokodile neben dem Boot gesehen. Ein anderes Mal sah ich beim Frühstücken eine Seekuh, die auftauchte.

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Playa Blanca kurz vor Belize

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Guatemala

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Angrenzend an Honduras, El Salvador, Belize und Mexiko liegt das zentralamerikanische Land zwischen der Karibik und dem Pazifik.

Bunte Stoffe, Märkte, freundliche Menschen und nahezu immer und überall Musik, so habe ich Guatemala empfunden. Gefährlich fand ich es zu keinem einzigen Zeitpunkt. Wenn man die Reisehinweise oder einige Berichte liest, wird davon abgeraten mit den lokalen Bussen zu fahren. Ich hingegen habe weite Strecken durch das Land mit den „Chickenbussen“ zurückgelegt. Die Straßen sind in den Bergen größtenteils katastrophal, die Menschen aber immer gleich freundlich. Überall ist man mir hilfsbereit begegnet. Die Busse sind günstig und unkomfortabel. Die Preise liegen zwischen 5 und 30 Quetzal (60 Cent und 3,50 Euro), abhängig von der Fahrzeit und dem Gebirge; für 3,50 ist man schon mal 3-4 Stunden unterwegs, eingepfercht in einen Minibus mit 12 Plätzen, in dem wundersamer Weise nach meiner Zählung 24 Leute Platz gefunden haben, aber 3 davon hingen auch mehr draußen als das man sie für drinnen mitzählen sollte.

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Minibus mit Platz für 24 Personen

 

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Chickenbus

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Ich bin von Guatemala City über Antigua und den See Atitlan über Coban nach Rio Dulce gereist. Das waren viele Stunden in Bussen und hat einige Tage gebraucht. Überall gab es gute Weiterfahrtmöglichkeiten und kleine Hotels oder Guesthäuser (eines der günstigsten hat 7 Euro gekostet)

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Ausblick von der Dachterrasse im Hotel in Antigua

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Markt in Antigua

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Markt in Chichicastenango im Hochland auf 2000 Metern

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Überquerung vom Rio Negro

Straßen durch das Hochgebirge

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Unterwegs in heißen Thermalquellen eine Pause eingelegt

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Kleines ursprüngliches Dschungel Restaurant nur mit dem Boot zu erreichen, in einem Seitenarm vom Rio Dulce

Miami Beach

Miami für 186 Euro ab Köln? Eurowings hat super Flugangebote für Direktflüge im Angebot. Verpflegung, Decke und Kissen muss man sich selber mitbringen, denn für den Preis gibt es nichts extra dazu. Sogar das Entertainment Programm wird mit 10 Euro berechnet.

Von Miami Airport zum South Beach kommt man supergünstig mit dem Shuttlebus für 2.25 USD. Einfach den Schildern folgen und mit dem kostenlosen Transfertrain direkt bis zum Busterminal fahren. Den Geldwechsel (der einzige übrigens) der mir auf dem Weg durch den Flughafen zum Bus begegnet ist, habe ich ignoriert, da die Gebühr 9 USD für den Wechsel von 50 Euro betragen sollte. Bargeld braucht man auch so gut wie nicht, da nahezu für alles die Visa Karte genommen wird. Sogar ein Fahrrad, welches ich mir am Strand leihen wollte, konnte ich nicht Cash zahlen, sondern nur mit Karte.

Sehr günstig für Fahrten in Miami sind die Uber cars. Hierfür kann man sich eine App runterladen und registiert und verifiziert sich mit der Visa Karte. Dann einfach den  Abholort eingeben und das Ziel und schon wird nach verfügbaren Autos in der Nähe gesucht. Der Fahrer, das Auto und das Kennzeichen werden dann angezeigt und man braucht nur noch einsteigen. Das Geld wird automatisch über die Kreditkarte abgebucht. Eine Fahrt vom Anfang South Beach bis zum Ocean Drive kostet ca. 3 USD damit.

Der Ocean Drive ist auf jeden Fall abends einen Besuch wert. Das ist genauso wie man sich Miami immer vorstellt: Riesige Autos, Harley Davidson, Amerikanische Feuerwehrautos, Partys, Musik, lauter schicke Menschen und richtig teure Preise. Ein Cocktail am Ocean Drive kostet mitunter 70 USD, deshalb lieber vorher nach den Preisen fragen, einfache Spaghettis und Burger fangen bei 15 Dollar an.

Empfehlenswert sind die Cityräder, die es an vielen Stellen zu mieten gibt. Man kann sie zum Beispiel für die Hinfahrt nutzen und anschließend einfach in eine Station für die Rückgabe stellen.

 

Mein Hostel für 18 USD pro Nacht…