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UYUNI – mit dem Landcruiser von Bolivien nach Chile

Atemberaubende Landschaften und unglaubliche Farben in einer der schönsten Tour die ich je gemacht habe…..

Nachdem ich von Cusco in Peru den gesamten Weg nach La Paz in Bolivien mit Bussen zurückgelegt hatte, entschloß ich mich mal wieder zu fliegen.

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Aus dem Flugzeug fotografiert

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Nein, kein Eis, sondern Salz.

Alles Salz.

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Ankunft in Uyuni: Menschenleere Straßen, mein Hotel ist zentral und super schön. Vor allen Dingen warm. Die nächsten Nächte werden kalt in der Wüste.

 

 

Nachmittags gehe ich los und suche mir ein Expeditions-Unternehmen für die Tour.

 

 

Es gibt sogar einen Markt auf der Hauptstraße. Leider kann ich dort nicht durchlaufen, die Höhe der Abdeckungen beträgt 1,60 die Menschen sind so klein hier, ich bin über 1,80 groß und passe da nicht durch.

 

Ein Expeditions-Anbieter war schnell gefunden, da Uyuni sozusagen fast nur aus solchen besteht. Die meisten machen allerdings Tagesausflüge. Ich jedoch möchte die lange mehrtägige Tour durch die Anden nach Chile machen.

Ich bin reisefertig für das Abenteuer 🙂

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Leider hat es in den Bergen so geschneit das der Pass zur Grenze nicht befahrbar ist, wir einen anderen kleineren Grenzübergang nehmen müssen und somit ganz woanders  in Chile rauskommen werden. Dies verkompliziert die Weiterreise später bei mir.

Früh morgens geht es los und der erste Stop ist bei einem Eisenbahn-Friedhof.

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Dies ist eine unglaubliche Kakteen-Insel in der Salzwüste

Die Insel Incahuasi, eine kleine, mit 600 riesigen, teilweise steinalten Säulenkakteen bewachsene Insel aus versteinerten Korallen und Vulkangestein.

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Die größte und höchstgelegenste Salzwüste der Welt

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Solche Bilder sind aufgrund der unglaublichen Weite mit einem ganz normalen Ei möglich

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Ein Hotel ganz aus Salz, Außen so wie Innen, sogar die Betten sind aus Salz

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Alles Salz, soweit das Auge reicht, kaum vorstellbar. Eine unglaubliche, nie endende Weite mit atemberaubender Landschaft und wahnsinnig schönen surrealen Farben. Ich bin so begeistert, das ich gar nicht mehr weg möchte.

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Ein kalter, langer Tag mit wundervollen Eindrücken geht zu Ende.

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Am nächsten Tag sind wir in der SALVADOR DALI Wüste, einfach unglaubliche Landschaften und Farben erwarten mich. Die Gesteinsformationen könnten auch Vorstellungen von anderen Planeten sein. Noch nie zuvor auf meiner Weltreise habe ich solche beeindruckenden Farben, Weiten und Landschaften gesehen!

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Wir stehen früh auf, es ist eisig kalt und nach einem Frühstück geht es los

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Sind das nicht unglaubliche Bilder? Und jede Menge Flamingos in den Salzseen.

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Der Steinbaum in der Salvador Dali Wüste

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Wir essen draußen

Heute sind wir über 5.000 Meter hoch. Es ist eisig, die Luft ist sehr dünn. Ich finde es wundervoll und mir geht es super. Selten habe ich mich so fit gefühlt. Nicht das geringste Anzeichen von Höhenkrankheit. Auf 5000 m wird der Sauerstoff bereits nur mehr mit halbem Druck in die Lungenbläschen gepresst.

Koka Tee yeahhh 🙂 ich liebe ihn

Die Nacht war super, ich habe überhaupt nicht gefroren, ich hatte mich vollkommen in Alpaka-Wolle gehüllt.

Wasser ist hier in der Wüste sehr knapp, Waschen kann man sich einige Tage nicht. Angesichts der Kälte will man sich ja auch nicht ausziehen, also egal :-). Toiletten unterwegs gibt es nur 2 x und diese funktionieren nicht mit Wasser, man muß eine Anleitung lesen um sie benutzen zu können.

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Ich bin sprachlos wegen den unglaublichen Farben und der einzigartigen Landschaft

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Ein weiterer Tag in der Wüste ist zu Ende gegangen, am nächsten Tag erreichen wir Chile.

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Salar de Uyuni, die Atacama Wüste und der Weg durch die Anden nach Chile rüber zählt für mich zu den schönsten Erlebnissen in all meinen Reisen und zu den wenigen Dingen, die ich noch einmal machen würde.

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LA PAZ

Die Hauptstadt von Bolivien, auf ca. 3700 Metern (von 3200 bis 4100) hoch gelegen, ist bekannt durch die längste Seilbahn der Welt, die Teleferico.

 

Ganz entscheidend für einen Aufenthalt hier ist eine vorherige mehrwöchige Akklimatisation. Sonst kann es leicht zu Symptomen wie veränderte Atmung, Schlafstörungen, quälende Kopfschmerzen und vielem mehr kommen. Ich will noch auf 5.500 Meter hoch wenn ich in Bolivien später mit dem Jeep durch die Anden nach Chile rüber fahre, also fing ich vor einigen Wochen planmäßig in Bogota auf 2.600 Metern an und reiste dann nach Cusco auf 3.600, dann langsam über Land auf 4.000 weiter. Das war perfekt! Dazu trank ich jede Menge Coca-Tee und kaute die Blätter, die ich überall in meinen Taschen dabei hatte. Keinen einzigen Tag ging es mir schlecht. Ich fühlte mich in der Höhe total super und richtig fit.

La Paz ist riesig langgezogen und hat sich überall da ausgebreitet wo es konnte. Die ganze Stadt ist ein einziges bergauf und bergab, laut, voll, hektisch. Ich fand es ganz wunderbar dort. Oft liest man von der Kriminalität, aber ich hatte auch hier wieder mal keine Probleme. So war ich im Dunkeln genauso unterwegs und fühlte mich auch keinen Moment unsicher. Selbstverständlich nehme ich dann nur eine Ausweiskopie, keine Kreditkarte und nur wenig Bargeld mit. Außerdem bin ich schmucklos und so gekleidet das ich nicht auffalle, wenn ich mich in solchen Gegenden bewege.

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Leider war bei Ankunft in meinem Hotel die Zimmertür schon aufgebrochen, bevor ich es bezogen hatte, ich bin dann gleich wieder abgereist und habe das Hotel gewechselt 🙂

 

Tagsüber bin ich stundenlang durch die Innenstadt und kleinen Gassen spaziert. Man kann sich fast nicht verlaufen da es nur ca. 2 Straßen gibt die gerade sind, die anderen tausend führen nur rauf oder runter 🙂

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Dann kam ich zu dem Hexenmarkt und wurde leider von einer Gitarre verhext, die dann auch noch mit musste, zu dem ganzen anderen Gepäck, ohjeee (zur Erinnerung, ich war ja noch mit mehr als 30 kg Gepäck aus Panama unterwegs)

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Ich konnte nicht ohne fahren, die musste mit 🙂 Handgearbeitet aus Echtholz

In Bolivien ist der Aberglaube weit verbreitet. Überall auf den Strassen in La Paz sind kleine Einzelstände wo man sich aus Blättern, Tee, Hühnerbeinen und sonstigen Dingen die Zukunft lesen lassen kann. Einmal mehr bereute ich meine mangelhaften Spanisch-Kenntnisse, sonst hätte ich mir diesen Spaß gegönnt.

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Da sitzen die Zukunfts-Leser am Rand, aufgereiht und warten auf Kunden

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Man erklärte mir, das es zwei grundverschiedene Zauber geben würde. Einmal den physischen, bei dem man Liquids, Pulver, Tabletten gegen unerwünschte Krankheiten oder Lebenssituationen einnehmen würde und einmal den psychischen, bei dem mit getrockneten Tieren oder Tierteilen, Opfern und merkwürdigen anderen Dingen herumgezaubert wird. Ich wollte keins von beiden ausprobieren.

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Diese kleinen Figuren zum Beispiel wurden mit einem Zauber belegt und bekamen dadurch eine ganz besondere Bedeutung.

 

Es gibt tatsächlich irgendwie nichts, wogegen es nichts gibt 🙂

 

 

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Damit ist dann auch klar, warum sich das Klischee um den „Latino“ so hartnäckig hält.  Tausende Packungen Pulver für „Amore“ :-))

 

 

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Mir gefiel La Paz jeden Tag besser 🙂

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Einen Ausflug zum Tal des Mondes sollte man auf keinen Fall verpassen!

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Als nächstes geht es in die Wüste….ich fliege von La Paz nach Uyuni runter in die Salzwüste und werde mit dem Jeep durch die Anden nach Chile fahren 🙂

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