Für 65 Euro nach Kambodscha

Angekommen in Siem Reap

Den Flug von Bangkok kann man schon supergünstig bekommen, ich habe nur 65 Euro gezahlt. Von Jomtien zum Dong Mueng Airport habe ich nach zähen Verhandlungen einen Preis von nur 1300 Baht aushandeln können und das morgens um 5 Uhr. Wenn man in Siem Reap landet, sieht es zuerst aus als wenn das ganze Land unter Wasser steht. So weit das Auge reicht, Wasser. Überall. Und jetzt im Dezember ist Trockenzeit hier. Ich habe dann bei meiner Fahrt über Land gesehen das die Kambodschaner Wasser lieben. Nahezu jedes Haus ist auf Pfählen gebaut und hat davor eine eigene Wasserstelle in die erst der Büffel geht, dann die Enten, danach wird die Wäsche drin gewaschen und dann kommt die Körperpflege. Unterwegs habe ich ganz oft gesehen, das Kinder und Erwachsene einfach vom Rad absteigen, sich ausziehen und in irgendeinem Tümpel reinspringen. Man sieht überall welche Baden obwohl das Wasser sehr schlammig ausschaut und jetzt keineswegs sauber ist.

In Siem Reap habe ich mir ein Hotel genommen, welches einen kostenlosen Abholservice vom Airport anbietet. Das spart den nervenaufreibenden Empfang am Flughafen von hundert Tuktuk-Fahrern (und neuen Preisverhandlungen wo man sich noch gar nicht auskennt) und hat super funktioniert. Mein Fahrer hat schon mit meinem Namensschild auf mich gewartet. Das ist Hotel ist direkt in der Nähe vom Old Market. Das ist sehr empfehlenswert, weil hier die Nachtmärkte sind und die Pub Street und es wunderschön ist hier abends zu essen und zu laufen. Die Investition lohnt sich auf jeden Fall in ein Hotel was super gelegen ist, weil man sonst für jede Strecke extra zahlen muss und unter 2-3 USD machen die den Motor erst gar nicht an. Man kann sich aber auch für „only one Dollar“ ein Rad ausleihen, wenn man sich dazu nach 10 Stunden Tempel noch in der Lage fühlt.

Siem Reap ist ideal gelegen um die Tempelanlagen in Angkor zu besuchen. Es sind nur 7 km bis dorthin. (Tuktuk kostet 4 USD) Und es ist auch sonst echt schön hier. Es gibt wahnsinnig schöne und teure Hotelanlagen und Restaurants hier. Überhaupt scheint Essen hier ganz hoch im Kurzs zu stehen. Die Auswahl ist riesig und das Essen sieht super lecker aus.  Man kann sich wunderbar durch die Gassen treiben lassen. Die Preise sind einfach: es kostet nahezu alles 1 USD 🙂 An jeder Ecke möchte irgendjemand etwas für „only one Dollar“ verkaufen. An den ATM`s kommt schon gar nicht mehr die Landswährung raus, sondern gleich USD.

Zu kaufen gibt es hier nahzu alles, von kitschigen Angkor-Ölgemälden, Schlabberhosen, Holzschmuck, Taschen, Seidenschals (kriegt man übrigens am billigsten in den Tempelanlagen für nur einen Dollar), Hüten in jeder Form bis zu kunstvollen Bildhauerarbeiten. Es wechseln sich Restaurants, Bars und Massageläden der Reihe nach ab. Das Bier 50 Cent, der frozen Margeritha 1 USD, die Massagen sind teurer als in Thailand, eine Stunde 7 Dollar aufwärts. Abends verwandelt sich alles in eine riesige Partyzone mit Live Musik, gutem Essen und Backpacker Stimmung. Hier kann man es locker ein paar Tage aushalten und könnte die Zeit auch ohne die Tempel rumkriegen.

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Auf dem unteren Bild wieder die typischen Wasseransammlungen

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so sehen die Tuktuks hier aus 🙂

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Die Menschen hier sind sehr freundlich und auch der Verkehr läuft hier viel rücksichtsvoller als in Thailand. Der durchschnittliche Kambodschaner verdient ca. 100 USD im Monat wenn er denn einen Job hat und fleissig ist. Mit dem Wissen als Hintergrund fällt es auch nicht schwer noch beim dreihundertsten Tuktuk Angebot freundlich abzusagen. Denn es hängt das Überleben von der Aufdringlichkeit ab. Es gibt einfach zuviele Fahrer und deswegen hat nicht jeder jeden Tag einen Job, sondern geht auch mal komplett leer aus.

Am ersten Tag bin ich abends noch auf den Bakheng Hill gestiegen

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