Nach der Flucht über die Berge kam ich in einem architektonisch wunderschön gestalteten Hotel in der Stadt Copacabana an. Die Bungalows waren in der Anlage alle unterschiedlich in der Form und Gestaltung am Hang gebaut. Manche sahen wie Schneckenhäuser aus. Andere wie Tipis. So etwas habe ich noch nie vorher gesehen und ich habe eine Schwäche für besondere Bauten.





















Mit dem Bus nach La Paz
Den Vormittag verbringe ich noch in der schönen Stadt Copacabana. Hier gibt es nette kleine Restaurants und viele Souvenirläden, die weitaus günstiger sind als alle anderen vorher. Leider kann ich ja nichts mehr mitnehmen, da ich gepäckmäßig am Limit bin und die Flucht über die Berge mit 30 kg Gepäck sitzt mir noch in den Knochen. So kaufe ich lieber nichts.
Mittags geht es mit dem Bus weiter, hier gibt es keine großen Unterschiede was Preise und Busse betrifft. Alles ist gleich günstig und gleich alt. Wir fahren ungefähr eine Stunde und müssen dann den See überqueren. Der Bus wird auf eine gebastelte Holz-Fähre verladen.
Und dann sah ich ihn, meinen Traum:
Damit um die Welt, das wär’s!
Die Landschaft, durch die wir mit dem Bus fahren, ist wunderschön, ich kann gar nicht aufhören zu staunen.






Dann kamen wir zur Grenze. Entgegen der ganzen Geschichten, war, wie so meistens, alles problemlos. Ich tauschte einfach meine US an einem Getränkestand um, und war das lästige Problem schon los mit den Dollars. Warten musste ich auch nicht lange und alle waren freundlich zu mir. Aber, in der Tat würde ich sagen, das man hier nur tagsüber durch sollte und keinesfalls später.
Wir konnten nicht im Bus bleiben, sondern mussten zu Fuß weiter und in Bolivien wieder in den Bus einsteigen.
Und dann waren wir irgendwann da: in LA PAZ 🙂

Auf 3.700 Metern hoch gelegen (von 3.200 – 4.100), im Hintergrund das Wahrzeichen von La Paz, der Berg Illimani, 6.400 Meter hoch