Copacabana, Caipis, schicke Menschen, Sonne und chillige Musik…..so stellte ich mir Rio vor und jaaaaa so ist es 🙂 Rio ist eine der schönsten Städte die ich sehen durfte (HongKong ist bei mir auf Platz 1)
Landeanflug Rio


Ich hatte eine kleine Wohnung gemietet, direkt an der Copacabana, vom Küchenfenster konnte ich das Meer sehen. Jeden Tag konnte ich mir aussuchen ob ich nach Ipanema oder zur Copacabana an den Strand gehe. Ein wirklich schöner Abschluss meiner langen Reise durch so viele Länder, auf dem Seeweg und auf dem Landweg.
Ich liebe Rio, ich mag die Gegensätze von Strand und Stadt, die Musik, die skurrilen Menschen die einfach so sind wie sie sind, einfach perfekt. Rio ist alles; ist Glanz und Armut, ist Schönheit und Kriminalität, ist Meer und Stadt, Rio ist Musik, ist Leben. Nach vielen Monaten in spanisch sprechenden Ländern nun die portugiesische Sprache, so anders, das macht mir Probleme, hatte ich mich doch an den herrlichen spanischen Sound so gewöhnt 🙂

Und da ist sie: Die Copacabana 🙂

Und was darf nicht fehlen? Richtig. Der Caipi.

Total schön und direkt vor der Haustür, drei Minuten zu Fuß von meiner Wohnung. Ein Paradies für mich 🙂



Leben und Leben lassen, Fahrradfahren, Joggen, Straßenmalerei, Verkaufsstände, Musikkapellen, Mobile Caipistände, Kirchenprozessionen und Flohmarkt: Hier ist alles möglich.

Endlich wieder Sonne und das Wasser spüren, das hat mir so lange gefehlt und ich freute mich seit der eisigen Wüste in Bolivien da drauf.




Alle paar Meter gibt es Caipi Stände 🙂 …….ich komme nicht weit an diesem Abend

Unglaublich günstig, 1 Liter für 4,50 Euro, 0,3 für 2,20 Euro, tja da kann man eben nicht vorbeigehen, schon allein wegen den Vitaminen im Obst und den netten Leuten, die man dann immer kennenlernt 😉



Ok, ok, damit ihr nicht denkt, ich habe nur Caipi-Stände besichtigt und fotografiert und auf der Straße getanzt, kommen hier noch andere Sehenswürdigkeiten 🙂
Natürlich habe ich auch den Jesus besucht auf dem Berg Corcovado. Er ist 30 Meter hoch und war meistens im Nebel verschwunden.
Und das Sambadromo, die 700 Meter lange Tribünenstraße für den berühmten Karneval von Rio mit Platz für fast 90.000 Gäste

Ein Kunstwerk: Die Selaron Treppe, die weltberühmten Stufen von Rio de Janeiro von dem chilenischen Künstler Jose Selarono



Das ist schick, da bekomme ich gleich Lust Fliesen zu legen 🙂


Blick vom Zuckerhut




Das ist ACAI, ohne das läuft hier nix, Acai gibt es überall und jeder ißt es in irgendeiner Form. Ich habe gefrorenen Acai Matsch unten und oben drauf alles was das Acai Buffet so hergab. Ja, es gibt hier richtige Acai Buffets überall, mobile Stationen oder kleine Läden in denen man sich ein Acai Menü zusammenstellen kann. Lecker. Sehr lecker. Hilft angeblich gegen alles oder auch gegen nichts 🙂


Auch das ist RIO: Man wollte mir nachts eine nicht bestellte Pizza in meine Wohnung liefern und versuchte einzubrechen. Ich drohte mit der Polizei und räumte kurz die Wohnung um, die Tasse passte genau auf den Bettpfosten unter die Türklinke 🙂 perfekt. Und nein, es ist nichts weiter passiert. In einem guten sozialen Netz findet man immer einen Freund, den man die halbe Nacht voll jammern kann, in diesem Fall geht mein Dank an Martin 🙂
So, das war es dann für mich in Rio, ich verabschiedete mich von meiner geliebten Copacabana und flog in den Norden weiter, nach Fortaleza.

In Fortaleza fand man mich scheinbar so nett im Hotel das ich ein kostenloses Upgrade auf eine Suite über 2 Etagen mit eigenem Pool auf der Dachterrasse bekam. Ständig habe ich mich verlaufen zwischen all den Zimmern und Badezimmern. Selbstredend das ich hier total faul war und mich nicht mehr weg bewegt habe 🙂
Ich fand Zeit und holte meine geliebte handgemachte bolivianische Gitarre raus.

Und dann ging es heim. Nach vielen Monaten. Mit unglaublichen Erlebnissen, Eindrücken und wunderschönen Momenten. Ich habe so viele fantastische Dinge sehen und erleben dürfen.






















