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Chiang Mai

 

Chiang Mai, wegen der landschaftlichen Schönheit auch „Rose des Nordens“ genannt, liegt hoch im Norden Thailands nahe zur burmesischen Grenze, eingebettet zwischen Fluss und Bergen. In der schönen Altstadt, die von Stadtmauerresten umgeben ist, finden sich nahezu 200 Tempel. Die Altstadt kann man wunderbar zu Fuß durchqueren, die Tempel besichtigen und sich eine schöne Fuß- oder Thaimassage für 5 Euro zwischendurch machen lassen. Abends laden Nachtmärkte zum Shopping ein. Besonders beliebt sind Silberwaren, Thai-Seide, Textilien und Kunsthandwerke. Innerhalb der Stadt kommt man gut mit einem geliehenen Fahrrad zurecht, welches man am Besten dann vor der Altstadt abstellt.

Anreise:

Flugzeug: bereits ab 20 Euro von Bangkok nach Chiang Mai, wenn man aus dem Airport kommt, gibt es einen Taxi-Stand, bei dem man für einen Festpreis ein Taxi vorbuchen kann

Bahn: mit dem Zug von Bangkok Hualomphong in 10-12 Stunden, empfehlenswert ist unterwegs einen Stop in Ayutthaya zu machen oder auch sonst noch Stationen auf dem Weg zu besuchen, die man gerne sehen möchte

Bus: Von Bangkok fahren sowohl öffentliche als auch private Busse täglich mehrmals nach Chiang Mai

Weiterreise:

Eine Reise über die Grenze nach Myanmar über Land ist nach wie vor schwierig; es gab oder gibt Modelle, bei denen man seinen Reisepass an der Grenze abgeben muss und 72 Stunden über die Grenze mit einer Pass-Kopie darf (500 Baht). Das wird alles aber auch immer wieder geändert, so das es für diejenigen, die nach Myanmar möchten, sicherer ist, sich ein e-Visa über das Internet zu besorgen und per Flugzeug einzureisen. Eine Weiterreise nach Laos ist ziemlich unproblematisch. Von hier fahren täglich Busse.

Von Chiang Mai aus kann man ebenfalls schöne Touren ins umliegende Hochland machen. Es sind direkt in der Altstadt jede Menge Büros, in denen man Ausflüge oder Weiterreise buchen kann, so dass man das eigentlich vorher gar nicht planen muss, es gibt mehr als genug Inspirationen und Möglichkeiten vor Ort.

Viel Spaß mit den nachfolgenden Fotos, damit bekommt ihr einen guten Eindruck über die schönen Tempel in Chiang Mai…

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„The Beach“ / Maya Bay

Ko Phi Phi Leh und Ko Phi Phi Don

Die Maya Bay, wo im Jahr 2000 der berühmte Film „The Beach“ gedreht wurde ist überbevölkert und hat so gar nichts mehr mit dem Strand oder der Bucht aus dem Film gemeinsam. Das dachte ich mir schon und bin deswegen nur dran vorbeigefahren und nicht auch noch dort schwimmen gegangen. Im Minutentakt fahren Boote rein und raus.

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Die Maya Bay gehört zu Phi Phi Leh, ebenso wie Pileh Bay und die Viking Cave.

 

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Viking Cave

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Ko Phi Phi Don – von hier kommt man super weiter, nach Ko Lanta, Phuket oder Krabi. Hier sind die Strände wirklich schön. Ganz weißer Sand und türkisfarbenes Wasser – wie aus dem Reiseprospekt- genauso wie man sich Thailand immer vorstellt. Außerdem gibt es viele schöne Bars und Restaurants hier. Und es ist alles toll organisiert. Man kann alles buchen und seine Weiterreise planen. Sogar Duschen am Pier gibt es, falls man noch den letzten Tag vor Weiterreise am Strand verbringen möchte. Kleine Gassen mit Geschäften durchziehen die Insel.

Am Pier stehen unzählige Leute von den Hotels mit Schildern, um gleich die Gäste abzuholen. Geht man vom Pier runter kommen ganz viele Stände mit Fotos und Hotelpreisen im Angebot und man kann sofort etwas buchen.

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Ton Say Bay

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Wenn man einmal die Insel durchquert, kommt man an diesen wunderschönen Strand

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Phuket-Beaches

Patong Beach

Vor dem berühmten Patong Beach wird immer gewarnt, weil er viel zu voll und zu laut wäre. Ich finde, er ist genauso gut oder schlecht wie alle anderen auch. Strände ohne Leute wird man wohl kaum mehr finden. Patong Beach ist Klasse, denn er ist zentral gelegen, man kommt einfach zu anderen Stränden von dort. Im Wasser ist nichts Gefährliches und sticht und piekst auch nichts. Und es gibt auch in Patong alles: Geschäfte, Bars, Restaurants, Massagen, eine große und schöne Einkaufsmall, Ausflüge und Transportmöglichkeiten. Wenn man sein Hotel ein wenig die Hügel hoch wählt oder weiter hinten in den Nebenstraßen, kann man nachts auch schlafen.

Richtig nervig sind die Strandverkäufer am Patong Beach. Es wird nahezu alles an den Strand geschleppt was beweglich ist, so etwas habe ich noch nirgends, an keinem anderen Strand der Welt erlebt…nachfolgend die Reihenfolge der Verkäufer: zuerst kam der Sonnenbrillen-Verkäufer, dicht gefolgt vom Getränke-Verkäufer, dann die Kokosnuss-Frau, der Wassersport-Mann, der Holzflöten-Mann, der Junge mit den riesigen Koffern und Gepäcktaschen, die er über den Strand zerrte, die Kokosnuss-Produkte-Frau, die Schmuck-Frau, der Mann mit den Holzschnitzereien, die Früchte-Frau, die jungen Damen mit den Massagen und sonstigen Dienstleistungen, die Hennatattoo-Frau, der Kissenverkäufer, die Bikini-Verkäuferin, der Eisverkäufer, der Handy-Selfie-Stangen-Verkäufer, der Gürtelverkäufer, die Tücherfrau, die Haarflechte-Frau, der Ausflüge-Mann und zum Schluss noch der Mann mit den kitschigen seidenen Morgenmänteln in knalligen Farben. Ja, und dann fing alles wieder von vorne an…

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Riesige Partyhallen auf der Bangla Road

 

Nai Harn Beach – Rawai

Der Rawai Beach ist eher schmal und langgezogen. Fährt man ein paar Kilometer weiter kommt man zu der Nai Harn Bucht, ganz unten im Süd-Osten von Phuket gelegen.

Hier ist es wirklich schön. Vor allem wenn man sich den Aufenthalt in dem schönen weißen Nai Harn Hotel leisten kann 🙂

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Der Strand ist sauber und das Wasser klarer als am Patong Beach (aber es pieksen kleine Teilchen im Wasser) Oben am Strand gibt es einen Markt mit vielen Essensständen, kleinen Ständen mit Kleidern und Schmuck. Hier ist es im Vergleich zu anderen Stränden richtig günstig.

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Kata Beach / Karon Beach

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Der Kata Beach im Westen Phukets hat schönes klares Wasser (aber pieksende Nessel-Teile drin) Der Strand ist sauber und nicht überlaufen. Keine nervigen Strandverkäufer. Es gibt schattenspendende Bäume und keine Liegen; man kann einfach sein Handtuch irgendwo hinlegen. An der Straße, die parallel zum Meer verläuft gibt es viele Restaurants und Geschäfte. Noch schöner waren diese aber am Karon Beach angelegt. Der Kata ist der kleine Ableger vom Karon. Karon hat mehr zu bieten an Restaurants und schönen Plätzen, dafür ist Kata kleiner und beschaulicher. Je nachdem was man mag.

 

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Karon Beach

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Bangtao Beach

Der Bangtao ist im Westen gelegen und von Phuket Town in einer Stunde mit dem Bus zu erreichen. Zurück wird es schwieriger. Ich bin mit zwei Italienerinnen einfach auf der Hauptstraße rausgelassen worden, mit dem Hinweis „Beach, this side“. Tatsächlich waren wir aber im Nirgendwo und mussten noch gut eine halbe Stunde laufen bis wir den Strand erahnen konnten. Hier ist es im Gegensatz zu den anderen Stränden gar nicht komfortabel mit dem Bus hinzufahren. Weil ich mir schon dachte, das es wohl schwieriger wird mit der Rückfahrt, habe ich meinen Besuch auf 90 Minuten beschränkt und nach einer anderen Möglichkeit gesucht auf die Main Road zu kommen und einen Bus zurück zu erwischen. Ich bin also den Anweisungen des Barmanns gefolgt und habe mich geradeaus, rechts, links gehalten und was soll ich sagen, nach guten 50 Minuten (nachdem ich ich 3 weitere Leute gefragt hatte) Fußmarsch habe ich die Strasse gefunden, wo der Bus abfahren sollte. Sollte… genau. Nach meinem Stundenmarsch bei 35 Grad in der Sonne sah ich nicht mehr so frisch aus und die Frau am Stand, wo ich mich in den Schatten gestellt habe, hat mir sogleich einen Stuhl an die Strasse gebracht. Und nach weiteren 15 Minuten ein Glas mit Wasser und Eiswürfeln drin. Ich war wieder mal beeindruckt von der Gastfreundlichkeit in Thailand. Wer bringt bei uns asiatischen Touristen irgendwas, wenn sie warten? So etwas ist einfach nett und kommt von Herzen und das tut verdammt gut. Nur der Bus kam nicht, nicht nach 30 Minuten und auch nicht nach einer Stunde. Nachdem ich mehrfach erklärt hatte, das ich nach Phuket Town muss um da den Bus zu wechseln und zwischenzeitlich schon die Familie von der Frau mit dem Essensstand gekommen war, haben sie mir immer wieder versichert, das hier schon mal ein Bus vorbeigekommen sei. Mehrere Leute standen mittlerweile herum und rätselten was zu tun sei. Als nach fast 2 Stunden mir die Tochter der Frau dann angeboten hatte, mich mit ihrem Motorbike 10 km bis zur nächsten Hauptstraße zu bringen, kam tatsächlich noch der Bus :-). Gerade noch rechtzeitig um den allerletzten Bus in Phuket Town zur Weiterfahrt zu erwischen. Insgesamt war ich dann fast 7 Stunden unterwegs und habe beschlossen, jetzt keine weiteren Inselrundfahrten mehr zu machen.

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Der Bangtao, unspektakulär und nicht überfüllt. Wenige Strandverkäufer und ein paar Strandbars. Mehr nicht. Ein paar Longtailboote gibt es für Ausflüge direkt vom Strand. Das Wasser ist einigermaßen klar, ohne Wellen, wie sie zum Beispiel am Kata Beach waren.

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Welcome to Phuket…

Die Insel mit den vielen Möglichkeiten 🙂

Auf Phuket finde ich das Klima am angenehmsten von ganz Thailand. Es ist Dezember und wir haben es schön warm aber nicht feucht-heiß. Es geht immer ein schöner Wind und es gibt ein paar Wolken, so das die Sonne nicht die ganze Zeit so brennt. Phuket ist für 20 Euro von Bangkok aus in 1 Stunde 20 Minuten zu erreichen. Bei Lionair habe ich Flüge bereits ab 17 Euro gesehen. Man kann Phuket aber auch über Land erreichen, wenn man von der anderen Seite, also vom Golf von Thailand kommt und zur Andamanenseite wechseln möchte.

Phuket selber hat viele Piers, von denen Boote zu verschiedenen Inseln gehen. Zum Beispiel kostet das Boot nach PhiPhi Island 350 Baht, das sind keine 10 Euro. Man kann so bis nach Malaysia auf dem Seeweg runterreisen.

Auf Phuket kann man sich günstig mit den blau-bunten Songthaews fortbewegen.

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Sie sind mal größer und mal kleiner und alle haben was gemeinsam: billig, sehr unbequem, überfüllt und furchtbar eng

Es ist ganz einfach wenn man das System verstanden hat. Knotenpunkt ist Phuket Town. Von hier kann man Sternförmig so ziemlich alle Strände erreichen. Der Fahrpreis liegt zwischen 30 und 50 Baht (also so ca. 1 Euro) für eine Strecke. Draußen steht immer dran wo es hingeht.

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Im Gewühl den richten Bus zu finden ist manchmal nicht so leicht wenn alle Busse so ähnlich ausschauen

Man ist sehr lange unterwegs. Wenn man zum Beispiel von Patong nach Rawai fahren möchte und zurück, dann kann man da mal zwischen 4 und 5 Stunden für Fahrtzeit und Wartezeit einkalkulieren. Die letzten Busse fahren übrigens zwischen 16 und 17.30 Uhr. Haltestellen gibt es keine. Laut rufen wenn man aussteigen möchte, und winken wenn man mitfahren möchte. Fahrpläne gibt es auch nicht. Gefahren wird, wenn es sich von der Personenanzahl her lohnt. Die Busse sind meistens fürchterlich überfüllt und hinten auf den Trittbrettern werden noch Dinge transportiert, von Palmen über Koffer bis hin zu Generatoren, eben alles was irgendwo hin muss. Die Bänke sind meistens seitlich im Bus und in der Mitte ist eine schmale Bank ohne Rückenlehne, die oftmals nicht verschraubt ist im Holzboden, so das man bei den Steigungen am Hügel hoffen muss, nicht samt der Bank rauszurutschen. Da ist es wieder gut wenn der Bus voll ist 🙂 Die Straßen sind schlecht und die Busse äußerst unkomfortabel aber zum Vergleich: ein Taxi von Patong Beach nach Phuket Town kostet 500 Baht, der Bus nur 30 Baht.

Auf Phuket gibt es auch viele Condominiums, das sind moderne Appartmenthäuser. Meistens mit Pool und Küche ausgestattet für Langzeitaufenthalte. Die Preise fangen bei 350 Euro pro Monat an.

Ich habe für einen Monat eins im Kathu District gemietet, genau auf dem Berg zwischen Patong und Phuket Town.

Sawadee Kah…

Willkommen im Land des Lächelns 🙂

Auch wenn es manchmal nicht lustig ist, Dinge nicht funktionieren oder Pläne nicht eingehalten werden können: Lächeln bitte! Denn das ist hier wichtig. Lautes Gebärden lässt einen das Gesicht verlieren und man sinkt rapide im Ansehen bei den Thais. Schwierigkeiten und Probleme existieren zwar, werden aber nicht so behandelt um sein eigenes Gesicht und das des anderen zu bewahren. So ist „mai pen rai“ eines der ersten Sätze, die man hier lernt: macht doch nichts 🙂 Ebenso schlimm ist es,  wenn man sich schlampig oder schmutzig kleidet. Thais achten sehr auf ihr Äußeres und hier zählt der Status. Den man natürlich nur hat wenn man sich dementsprechend verhält und kleidet.

Thailand wird von dem seit 1946 amtierenden König Bhumibol regiert, der gleichzeitig das buddhistische Oberhaupt ist. Die Verehrung des Königs ist fast grenzenlos und auch nicht unberechtigt, setzt dieser sich wirklich seit vielen Jahren für sein Volk ein, wobei in den unteren Regierungsschichten die Korruption die Richtung vorgibt.

Thailand erfüllt fast alle Reisewünsche. So gibt es traumhafte Strände, Schnorchelparadiese, Tauchreviere, viel Kultur zu entdecken, Großstadtleben in Bangkok und viele Dinge, die so skurril sind, das man sie gesehen haben muß.

Thailand ist einfach zu bereisen und weitestgehend sicher auch für alleinreisende Frauen. Das Zugnetz ist ganz gut ausgebaut, die Wagons komfortabel und günstig. Wo der Zug nicht hinfährt, fährt der Bus hin, ebenfalls günstig und nicht immer so komfortabel. Oft weiß man auch nicht in welchem Bus man wirklich fährt bis man drinsitzt. Da werden Tickets für den „Luxury-Bus“ verkauft und in letzter Minute ändert sich dann doch noch alles. Aber alles in allem sehr einfach und gut zu machen. Man muss nur aufpassen wem man wieviel Geld wofür gibt. Denn verdienen wollen alle.

Keinesfalls sollte man beim Motorbike Verleih den Reispass hinterlegen. Dieses wird fast von allen Verleihern gefordert. Oft genug bekommt man ihn erst gegen Zahlung von einer Abstandssumme wegen irgendwelcher angeblichen Schäden zurück und kann somit nicht mehr ausreisen. In Bangkok in der Khao San Road gibt es tolle Reisepässe nachgemacht, die sich weitaus besser eignen zu hinterlegen 🙂 Überhaupt gibt es so ziemlich alles in der Khao San Road. Unbedingt sehenswert.

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Guten Appetit 🙂