Mein großer Traum war immer der Mount Everest. Der Mount Everest hat mich seit vielen Jahren magisch angezogen und ich habe viele Bücher über Expeditionen gelesen.
Ich wollte so gerne einige Wochen Trekking bis zum Basislager machen. Leider hatte ich 2013 einen schweren Unfall, bei dem mein Bein so schwer verletzt wurde, das dauerhafte Schäden zurückgeblieben sind. Diese machen es mir unmöglich meinen Traum in der Form zu verwirklichen. Als kleinen Trost und zum Zeichen, das Träume auch in anderer Form wahr werden können, buchte ich mir 2014 einen Platz bei Buddha Air und machte einen exklusiven Everest Flight.
Kathmandu ist die größte Stadt Nepals und hat eine starke Bebauungsdichte, was es bei Erdbeben besonders gefährlich macht. Die Häuser sind schmal und hoch und sehr dicht aneinandergebaut.
Die beste Reisezeit für Kahtmandu kann man aufgrund der Wetterveränderungen nicht mehr so genau bestimmen, so grob aufgeteilt gilt aber, das man von Februar bis April und September bis Anfang Dezember gute Zeiten haben kann. Dezember und Januar können empfindlich kalt werden und die Hotels haben oft keine Heizungen. Von Mai bis Juli kommt es oft zu starken Regenfällen und die Straßen rutschen ab.
Auf jeden Fall sehenswert sind die vielen Tempelanlagen. Hier kann man sich günstig einen Fahrer für den Tag nehmen und sich bequem herumfahren lassen. Meistens sprechen sie etwas Englisch und erklären auch gerne etwas zu der Stadt und den Tempeln.
In Pashupatinath sind die Verbrennungsstätten. Die Toten werden nach hinduistischem Glauben direkt am heiligen Fluss Bagmati verbrannt. Es sind überall frische Feuer oder Rauchschwaden von gerade erloschenen Verbrennungen und manchmal stinkt es ekelig nach verbranntem Fleisch und Tod und es schauen ein paar nicht verbrannte Körperteile heraus. Als ich dort war, ist gerade ein Toter aus den VAE eingeflogen worden. Er kam im Holzsarg und wurde aus dem Sarg herausgeholt und in seinen Leichentüchern ans Ufer „geschoben“. Dort wuschen ihm seine Söhne die Füße im Fluss. Anschließend wurde er auf den Steinen in Anwesenheit vieler Angehöriger verbrannt. Unten im Fluss sind dann die Goldsucher, die die Asche unten im Flussbett, unterhalb der Verbrennungsstätten, nach Wertgegenständen durchsuchen.
Thamel ist das Viertel wo sich Backpacker treffen und wo sich viele Geschäfte aneinander reihen für die Trekkingausrüstung. Hier bekommt man alles was man für eine längere Tour ins Himalayagebirge braucht. Kleidung, Zelte, Rucksäcke, Schlafsäcke, aber auch wunderbare Kaschmirschals und andere Dinge, die für Nepal typisch sind. Die Qualiäten sind unterschiedlich und man sollte gut vergleichen. Im Prinzip gilt: you get what you pay. Mann kann also davon ausgehen, das ein Kashmirschal für 1000 Rupies nicht einfach nur günstiger ist sondern nicht die gleiche Qualität aufweist wie der nebenan für 3000.
Die Gassen in Thamel sind klein und eng und man kann sich schnell verlaufen, besonders wenn man bei Tageslicht losgegangen ist und um acht Uhr abends die Geschäfte die Rollläden runterlassen und damit das Straßenbild im Dunkeln komplett anders aussieht.
In Thamel gibt es gute und günstige Hotels, meistens mit schönen Dachterrassen. Das Frühstück ist gut und oft im Zimmerpreis mit inbegriffen und man hat einen herrlichen Blick von oben auf die Stadt. Im Hotel oder in den vielen Agencys kann die Weiterreise organisiert werden.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten von Kathmandu weiterzureisen. Zum Beispiel in die Nationalparks, oder verschiedene Trekkingrunden im Himalaya, Trekking zu abgelegenen Bergdörfern, man kann auch nach Tibet weiterreisen (eine Reise kann auch direkt vor Ort organisiert werden mit allen Permits, man braucht es zu Hause gar nicht vorbereiten) oder nach Indien. In Nepal gibt es viele Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Reisen von Kultur bis Trekking.
Der importierte Tote wurde in seinen Leichentüchern herausgeholt und gewaschenDie Goldsucher