San Remo und Nizza sind wirklich wunderschön, aber die Fahrt durch die Serpentinen mit dem Wohnmobil fand ich ganz furchtbar. Die Straßen sind so eng und schmal, das ich jedes Mal Angst haben musste mit meinem großen Aufbau an einem Felsen hängen zu bleiben. Das blieb ich aber erst in Südfrankreich, zwar nicht an einem Felsen, dafür an einem Überbau einer Tankstelle. Mit einer Höhe von 3,20 kann das schon mal passieren. Wenn man von San Remo die Küstenstraße nach Monaco fährt, hat man einen ganz wunderbaren Blick auf die Küste und das Meer. Trotzdem werde ich diese Strecke wohl hoffentlich niemals mehr mit einem überlangen und überhohen Fahrzeug fahren müssen. Noch schlimmer wurde es dann nur noch in der Provence wo mich mein Navi auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht einmal durch Lavendelfelder ins absolute Nichts führte und das andere Mal durch Weinberge und so enge Straßen, das ich oben in den Bäumen hängen blieb und nicht mehr weiterfahren konnte weil sich die Äste in meiner Sat-Schüssel verfangen hatten und ich den Baum nicht entwurzeln wollte. Danach hatte ich entnervt die Stellplatzsuche für die Nacht aufgegeben und fuhr einen Rasthof an. Und da war ich ziemlich überrascht. Denn in Frankreich gibt es bei den Rasthöfen extra ausgewiesene Parkmöglichkeiten für Wohnmobile, die teilweise richtig schön angelegt sind, eigene Waschhäuser haben und abseits vom Lärm im hinteren Bereich sind. Und das Ganze kostenlos.
Lago Maggiore

San Remo
Nizza


Elsass

Ja, und das war im Elsass, wo ich es wunderschön fand und der Stellplatz nur unglaubliche 8,50 kostete






Übrigens essen Camper nicht nur Konserven oder grillen Fleisch…nein man kann auch richtig toll kochen… 🙂

Mein jetziger Arbeitsplatz…könnte schlechter sein 😉
