Die Tempelanlagen sind ca. 7 km von Siem Reap entfernt und über ein großes Gebiet verteilt. Man braucht auf jeden Fall mehrere Tage um sich die Tempel anzuschauen. Im Prinzip wird nach kleiner und großer Runde unterteilt und Touren kann man in jedem Hotel oder auch in den Agencys um die Ecke buchen. Verhandelt man direkt auf der Straße mit den Tuktukfahrern kann man noch den einen oder anderen Dollar sparen und die Route etwas indivudualisieren.

Ich bin am ersten Abend auf den Bakheng Hügel zum Sonnenuntergang gestiegen und habe dann dann den nächsten Tag die große Runde (inkl. Banteay Srey) gemacht, aber schon mit Ta Prohm und den Sonnenuntergang zum Schluss von Pre Rup. Bezahlt habe ich 20 USD an den Fahrer. Das Ticket kostet 20 USD für einen Tag und 40 USD für 3 Tage. Getränke gibt es überall bei den Tempeln für 1 USD zu kaufen. Die billigsten Preise für Kleidung und Seidenschals von Siam Reap sind hier bei den Tempeln. Ein Seidenschal (100% Silk) 1 USD, die bunten Hosen 1 USD, Baumwollblusen 3 USD. Diese Preise sind erst nach Verhandlung beim Weggehen so entstanden, zuerst waren sie dreimal so hoch. Aber in der Stadt läßt sich niemand so weit runterhandeln.
Angkor besteht aus vielen einzelnen hinduistischen sowie buddhistischen Tempelanlagen, die über ein riesiges Gebiet verteilt liegen. Man kann auch mit dem Fahrrad die Runden abfahren, wenn man bei der Hitze und nach den Kilometern noch Kraft hat, die Tempel anzuschauen 😉 Ich hatte nach zwei Tagen so starken Muskelkater in den Beinen, das ich kaum die Bordsteine rauf und runter laufen konnte abends in der Stadt. Die Sonne brennt runter und es ist fürchterlich heiss bei den Tempeln. Schön ist es, wenn man ein Handtuch mitnimmt und sich einfach in den Schatten vor die Tempel setzen kann und dann eine halbe Stunde Pause machen kann. Ein Tipp noch für das Wiederfinden der Tuktukfahrer: vorher genau definieren an welchem Tor man jetzt ist und an welchem man sich wiedertrifft. Ich habe einige Zeit bei 40 Grad damit zugebracht meinen Fahrer wiederzufinden, der Spaß hört dann auf, wenn man die komplette Anlage erst vom Nordtor zum Südtor durchquert um festzustellen das es zwar ähnlich aussieht aber nicht genauso und dann alles wieder in der Sonne zurücklaufen muss.
Für den Bakheng Hügel etwas mehr Zeit einplanen, weil man eine gute halbe Stunde für den Aufstieg braucht und oben die Besucher gezählt werden, die die schmalen Treppen dann noch zum ganz oberen Tempel raufsteigen dürfen, da oben nicht so viel Platz ist und nichts abgesichert ist. Man hat einen schönen Ausblick, sieht aber nicht viel mehr als Wasser und Dschungel.





Wer hat schon mal Palmjuice getrunken? Der Saft wird aus den Palmenfrüchten frisch gepresst. Für mich das ekeligste, was ich jemals probiert habe. Der Geschmack ist ungefähr so, wie roher Schinken riecht.















Die Würgefeigen haben alles fest im Griff

Ta Prohm
Die Fotos sind echt der Wahnsinn… hat sich die Kamera doch gelohnt 🙂
Der Palmjuice sieht schrecklich aus! Haha
Toller Post :*
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