99,6 % meines Datenvolumens für diesen Blog hier sind nun aufgebraucht. Das bedeutet ein Weiterschreiben ist hier nicht mehr möglich.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für die vielen schönen Dinge auf der Welt begeistern, euch ein wenig mitnehmen auf meine Reisen und Neugier und Abenteuerlust wecken.
Vielen Dank an meine Unterstützer und an diejenigen, die mich immer wieder motiviert haben, weiter zu schreiben, weiter zu reisen, mir Mut gemacht haben mich aus den merkwürdigsten Situationen wieder zu befreien und aus dem entferntesten und dichtesten Dschungel wieder rauszukriechen 🙂
Ich teile meine Geschichte mit der Öffentlichkeit, um damit Menschen Mut zu machen über ihre Grenzen zu gehen.
Ich möchte meine Zuversicht, meine Dankbarkeit über jeden Tag und meine Begeisterungsfähigkeit weitergeben; ihr alle da draußen könnt das auch, könnt über euch hinauswachsen, die Schicksalsschläge wegblinzeln und wieder aufstehen; das Leben ist kurz und die Zeit begrenzt. Nutze sie. Solltest du mich eines Tages kennenlernen, wirst du sehen, meine Begeisterung ist ansteckend und mitreißend; noch immer ist nichts zu weit, nichts zu hoch und nichts unerreichbar.
Meine Geschichte ist ungewöhnlich und nichts darin war je geplant; ich habe das Leben so genommen wie es kam und jeden Tag einfach nur gelebt, voller Spaß und Freude, daraus entwickelt haben sich unglaubliche Reisen und Geschichten. Durch einen harten Schicksalsschlag habe ich meinem Leben eine neue Richtung gegeben, mit Kraft, Mut und Menschen, die an mich geglaubt haben.
Ich habe nie aufgegeben und hoffe andere Menschen motivieren zu können, ebenfalls an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen, um Unglaubliches erleben und sehen zu dürfen. Um das Leben zu spüren, mit all seinen Facetten.
Würde ich im Lotto gewinnen, so würde ich eine Stiftung gründen, für all jene Menschen, die das aus eigener Kraft nicht schaffen können, damit auch sie die Freiheit des Lebens und Reisens spüren könnten und erkennen, daß das ganze Leben ein Abenteuer ist. Das ganz eigene persönliche Abenteuer, das jeder Mensch für sich selbst gestaltet.
Diesen Blog habe ich vor Jahren angefangen, damit mir nahestehende Menschen sehen können, wo auf der Welt ich mich befinde, heute blicke ich zurück auf unendlich viele Erinnerungen, die für mich sind, die meine eigenen sind und somit habe ich etwas Unvergängliches geschaffen. Und wenn ich es schaffe, nur einen einzigen Menschen vom Sofa zu holen, zu motivieren, nicht aufzugeben und ebenfalls über sich hinauszuwachsen, dann bin ich zufrieden, dann hat es sich gelohnt, all das mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Copacabana, Caipis, schicke Menschen, Sonne und chillige Musik…..so stellte ich mir Rio vor und jaaaaa so ist es 🙂 Rio ist eine der schönsten Städte die ich sehen durfte (HongKong ist bei mir auf Platz 1)
Landeanflug Rio
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Ich hatte eine kleine Wohnung gemietet, direkt an der Copacabana, vom Küchenfenster konnte ich das Meer sehen. Jeden Tag konnte ich mir aussuchen ob ich nach Ipanema oder zur Copacabana an den Strand gehe. Ein wirklich schöner Abschluss meiner langen Reise durch so viele Länder, auf dem Seeweg und auf dem Landweg.
Ich liebe Rio, ich mag die Gegensätze von Strand und Stadt, die Musik, die skurrilen Menschen die einfach so sind wie sie sind, einfach perfekt. Rio ist alles; ist Glanz und Armut, ist Schönheit und Kriminalität, ist Meer und Stadt, Rio ist Musik, ist Leben. Nach vielen Monaten in spanisch sprechenden Ländern nun die portugiesische Sprache, so anders, das macht mir Probleme, hatte ich mich doch an den herrlichen spanischen Sound so gewöhnt 🙂
Und da ist sie: Die Copacabana 🙂
Und was darf nicht fehlen? Richtig. Der Caipi.
Total schön und direkt vor der Haustür, drei Minuten zu Fuß von meiner Wohnung. Ein Paradies für mich 🙂
Leben und Leben lassen, Fahrradfahren, Joggen, Straßenmalerei, Verkaufsstände, Musikkapellen, Mobile Caipistände, Kirchenprozessionen und Flohmarkt: Hier ist alles möglich.
Endlich wieder Sonne und das Wasser spüren, das hat mir so lange gefehlt und ich freute mich seit der eisigen Wüste in Bolivien da drauf.
Alle paar Meter gibt es Caipi Stände 🙂 …….ich komme nicht weit an diesem Abend
Unglaublich günstig, 1 Liter für 4,50 Euro, 0,3 für 2,20 Euro, tja da kann man eben nicht vorbeigehen, schon allein wegen den Vitaminen im Obst und den netten Leuten, die man dann immer kennenlernt 😉
Ok, ok, damit ihr nicht denkt, ich habe nur Caipi-Stände besichtigt und fotografiert und auf der Straße getanzt, kommen hier noch andere Sehenswürdigkeiten 🙂
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Natürlich habe ich auch den Jesus besucht auf dem Berg Corcovado. Er ist 30 Meter hoch und war meistens im Nebel verschwunden.
Und das Sambadromo, die 700 Meter lange Tribünenstraße für den berühmten Karneval von Rio mit Platz für fast 90.000 Gäste
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Ein Kunstwerk: Die Selaron Treppe, die weltberühmten Stufen von Rio de Janeiro von dem chilenischen Künstler Jose Selarono
Das ist schick, da bekomme ich gleich Lust Fliesen zu legen 🙂
Blick vom Zuckerhut
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Das ist ACAI, ohne das läuft hier nix, Acai gibt es überall und jeder ißt es in irgendeiner Form. Ich habe gefrorenen Acai Matsch unten und oben drauf alles was das Acai Buffet so hergab. Ja, es gibt hier richtige Acai Buffets überall, mobile Stationen oder kleine Läden in denen man sich ein Acai Menü zusammenstellen kann. Lecker. Sehr lecker. Hilft angeblich gegen alles oder auch gegen nichts 🙂
Uups wer ist denn das? Ein wirklich lustiges Tierchen, keine Ahnung was das ist, aber es war hungrig und wollte mein Acai klauen
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Auch das ist RIO: Man wollte mir nachts eine nicht bestellte Pizza in meine Wohnung liefern und versuchte einzubrechen. Ich drohte mit der Polizei und räumte kurz die Wohnung um, die Tasse passte genau auf den Bettpfosten unter die Türklinke 🙂 perfekt. Und nein, es ist nichts weiter passiert. In einem guten sozialen Netz findet man immer einen Freund, den man die halbe Nacht voll jammern kann, in diesem Fall geht mein Dank an Martin 🙂
So, das war es dann für mich in Rio, ich verabschiedete mich von meiner geliebten Copacabana und flog in den Norden weiter, nach Fortaleza.
In Fortaleza fand man mich scheinbar so nett im Hotel das ich ein kostenloses Upgrade auf eine Suite über 2 Etagen mit eigenem Pool auf der Dachterrasse bekam. Ständig habe ich mich verlaufen zwischen all den Zimmern und Badezimmern. Selbstredend das ich hier total faul war und mich nicht mehr weg bewegt habe 🙂
Ich fand Zeit und holte meine geliebte handgemachte bolivianische Gitarre raus.
Und dann ging es heim. Nach vielen Monaten. Mit unglaublichen Erlebnissen, Eindrücken und wunderschönen Momenten. Ich habe so viele fantastische Dinge sehen und erleben dürfen.
Die Iguazu Fälle liegen auf der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien und deswegen wollte ich mir sie auch von beiden Ländern anschauen. Von Chile flog ich nach Buenos Aires in Argentinien und reiste weiter nach Iguazu.
Mein Hotel war mega schön und dazu noch genau gegenüber vom Busbahnhof. Nach meinen Recherchen muss man keine organisierte Tour machen und ich kaufte mir einfach ein Ticket für 1,95 Euro für den regulären Bus nach Catarates.
Die argentinische Seite der Fälle ist eine riesengroße Anlage und man läuft einen ganzen Tag dadurch bzw. fährt eine Teilstrecke mit einem Zug. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Taxi einfach über die Grenze nach Brasilien und buchte mir ein Hotel nahe des Parks, auf dieser Seite reicht es wenn man 2 Stunden einkalkuliert. Der Blick auf die Fälle ist toll, die Anlage aber längst nicht so groß und spektakulär wie auf der argentinischen Seite. Leider hatte ich an beiden Tagen fast ausschließlich Regen und konnte keine mega tollen Fotos machen, da ich mich auf meine wasserfeste Sportkamera verlassen musste statt auf meine Canon. Die Sportkamera, die leider keine GoPro war, flog kurze Zeit später in den Müll. Und ich flog dann zwei Tage später nach Rio de Janeiro weiter und war endlich wieder in der Sonne 🙂
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Bus Ticket für 1,95, einfach selber kaufen an der Kasse im Busbahnhof
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Die Parkpläne, sehr hilfreich, denn es ist wirklich eine riesige Anlage
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Ein Königreich für einen Friseur, eine Stylistin und ein Wellness Wochenende…….. nach 7 Monaten dauerhaft auf Reisen durch alle Klimazonen und unter widrigsten Bedingungen fühle ich mich etwas renovierungsbedürftig 🙂
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Gemeine kleine Nasenbären, Coatis, die mit ihren kleinen Rüsseln alles vom Boden an Essensresten wegsaugen was dort liegt, das Essen aus der Hand stehlen und dabei böse Wunden mit ihren scharfen Klauen reißen, zudem sind sie sehr bissig.
Atemberaubende Landschaften und unglaubliche Farben in einer der schönsten Touren die ich je gemacht habe…..
Nachdem ich von Cusco in Peru den gesamten Weg nach La Paz in Bolivien mit Bussen zurückgelegt hatte, entschloß ich mich mal wieder zu fliegen.
Aus dem Flugzeug fotografiert
Nein, kein Eis, sondern Salz.
Alles Salz.
Ankunft in Uyuni: Menschenleere Straßen, mein Hotel ist zentral und super schön. Vor allen Dingen warm. Die nächsten Nächte werden kalt in der Wüste.
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Nachmittags gehe ich los und suche mir ein Expeditions-Unternehmen für die Tour.
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Es gibt sogar einen Markt auf der Hauptstraße. Leider kann ich dort nicht durchlaufen, die Höhe der Abdeckungen beträgt 1,60 die Menschen sind so klein hier, ich bin über 1,80 groß und passe da nicht durch.
Ein Expeditions-Anbieter war schnell gefunden, da Uyuni sozusagen fast nur aus solchen besteht. Die meisten machen allerdings Tagesausflüge. Ich jedoch möchte die lange mehrtägige Tour durch die Anden nach Chile machen.
Ich bin reisefertig für das Abenteuer 🙂
Leider hat es in den Bergen so geschneit das der Pass zur Grenze nicht befahrbar ist, wir einen anderen kleineren Grenzübergang nehmen müssen und somit ganz woanders in Chile rauskommen werden. Dies verkompliziert die Weiterreise später bei mir.
Früh morgens geht es los und der erste Stop ist bei einem Eisenbahn-Friedhof.
Dies ist eine unglaubliche Kakteen-Insel in der Salzwüste
Die Insel Incahuasi, eine kleine, mit 600 riesigen, teilweise steinalten Säulenkakteen bewachsene Insel aus versteinerten Korallen und Vulkangestein.
Die größte und höchstgelegenste Salzwüste der Welt
Solche Bilder sind aufgrund der unglaublichen Weite mit einem ganz normalen Ei möglich
Ein Hotel ganz aus Salz, Außen so wie Innen, sogar die Betten sind aus Salz
Alles Salz, soweit das Auge reicht, kaum vorstellbar. Eine unglaubliche, nie endende Weite mit atemberaubender Landschaft und wahnsinnig schönen surrealen Farben. Ich bin so begeistert, das ich gar nicht mehr weg möchte.
Ein kalter, langer Tag mit wundervollen Eindrücken geht zu Ende.
Am nächsten Tag sind wir in der SALVADOR DALI Wüste, einfach unglaubliche Landschaften und Farben erwarten mich. Die Gesteinsformationen könnten auch Vorstellungen von anderen Planeten sein. Noch nie zuvor auf meiner Weltreise habe ich solche beeindruckenden Farben, Weiten und Landschaften gesehen!
Wir stehen früh auf, es ist eisig kalt und nach einem Frühstück geht es los
Sind das nicht unglaubliche Bilder? Und jede Menge Flamingos in den Salzseen.
Der Steinbaum in der Salvador Dali Wüste
Wir essen draußen
Heute sind wir über 5.000 Meter hoch. Es ist eisig, die Luft ist sehr dünn. Ich finde es wundervoll und mir geht es super. Selten habe ich mich so fit gefühlt. Nicht das geringste Anzeichen von Höhenkrankheit. Auf 5000 m wird der Sauerstoff bereits nur mehr mit halbem Druck in die Lungenbläschen gepresst.
Koka Tee yeaahh :-))
Koka Tee yeahhh 🙂 ich liebe ihn
Die Nacht war super, ich habe überhaupt nicht gefroren, ich hatte mich vollkommen in Alpaka-Wolle gehüllt.
Wasser ist hier in der Wüste sehr knapp, Waschen kann man sich einige Tage nicht. Angesichts der Kälte will man sich ja auch nicht ausziehen, also egal :-). Toiletten unterwegs gibt es nur 2 x und diese funktionieren nicht mit Wasser, man muß eine Anleitung lesen um sie benutzen zu können.
Ich bin sprachlos wegen den unglaublichen Farben und der einzigartigen Landschaft
Ein weiterer Tag in der Wüste ist zu Ende gegangen, am nächsten Tag erreichen wir Chile.
Salar de Uyuni, die Atacama Wüste und der Weg durch die Anden nach Chile rüber zählt für mich zu den schönsten Erlebnissen in all meinen Reisen und zu den wenigen Dingen, die ich noch einmal machen würde.
Die Hauptstadt von Bolivien, auf ca. 3700 Metern (von 3200 bis 4100) hoch gelegen, ist bekannt durch die längste Seilbahn der Welt, die Teleferico.
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Ganz entscheidend für einen Aufenthalt hier ist eine vorherige mehrwöchige Akklimatisation. Sonst kann es leicht zu Symptomen wie veränderte Atmung, Schlafstörungen, quälende Kopfschmerzen und vielem mehr kommen. Ich will noch auf 5.500 Meter hoch wenn ich in Bolivien später mit dem Jeep durch die Anden nach Chile rüber fahre, also fing ich vor einigen Wochen planmäßig in Bogota auf 2.600 Metern an und reiste dann nach Cusco auf 3.600, dann langsam über Land auf 4.000 weiter. Das war perfekt! Dazu trank ich jede Menge Coca-Tee und kaute die Blätter, die ich überall in meinen Taschen dabei hatte. Keinen einzigen Tag ging es mir schlecht. Ich fühlte mich in der Höhe total super und richtig fit.
La Paz ist riesig langgezogen und hat sich überall da ausgebreitet wo es konnte. Die ganze Stadt ist ein einziges bergauf und bergab, laut, voll, hektisch. Ich fand es ganz wunderbar dort. Oft liest man von der Kriminalität, aber ich hatte auch hier wieder mal keine Probleme. So war ich im Dunkeln genauso unterwegs und fühlte mich auch keinen Moment unsicher. Selbstverständlich nehme ich dann nur eine Ausweiskopie, keine Kreditkarte und nur wenig Bargeld mit. Außerdem bin ich schmucklos und so gekleidet das ich nicht auffalle, wenn ich mich in solchen Gegenden bewege.
Leider war bei Ankunft in meinem Hotel die Zimmertür schon aufgebrochen, bevor ich es bezogen hatte, ich bin dann gleich wieder abgereist und habe das Hotel gewechselt 🙂
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Tagsüber bin ich stundenlang durch die Innenstadt und kleinen Gassen spaziert. Man kann sich fast nicht verlaufen da es nur ca. 2 Straßen gibt die gerade sind, die anderen tausend führen nur rauf oder runter 🙂
Dann kam ich zu dem Hexenmarkt und wurde leider von einer Gitarre verhext, die dann auch noch mit musste, zu dem ganzen anderen Gepäck, ohjeee (zur Erinnerung, ich war ja noch mit mehr als 30 kg Gepäck aus Panama unterwegs)
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Ich konnte nicht ohne fahren, die musste mit 🙂 Handgearbeitet aus Echtholz
In Bolivien ist der Aberglaube weit verbreitet. Überall auf den Strassen in La Paz sind kleine Einzelstände wo man sich aus Blättern, Tee, Hühnerbeinen und sonstigen Dingen die Zukunft lesen lassen kann. Einmal mehr bereute ich meine mangelhaften Spanisch-Kenntnisse, sonst hätte ich mir diesen Spaß gegönnt.
Da sitzen die Zukunfts-Leser am Rand, aufgereiht und warten auf Kunden
Man erklärte mir, das es zwei grundverschiedene Zauber geben würde. Einmal den physischen, bei dem man Liquids, Pulver, Tabletten gegen unerwünschte Krankheiten oder Lebenssituationen einnehmen würde und einmal den psychischen, bei dem mit getrockneten Tieren oder Tierteilen, Opfern und merkwürdigen anderen Dingen herumgezaubert wird. Ich wollte keins von beiden ausprobieren.
Diese kleinen Figuren zum Beispiel wurden mit einem Zauber belegt und bekamen dadurch eine ganz besondere Bedeutung.
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Es gibt tatsächlich irgendwie nichts, wogegen es nichts gibt 🙂
Damit ist dann auch klar, warum sich das Klischee um den „Latino“ so hartnäckig hält. Tausende Packungen Pulver für „Amore“ :-))
Mir gefiel La Paz jeden Tag besser 🙂
Einen Ausflug zum Tal des Mondes sollte man auf keinen Fall verpassen!
Als nächstes geht es in die Wüste….ich fliege von La Paz nach Uyuni runter in die Salzwüste und werde mit dem Jeep durch die Anden nach Chile fahren 🙂
Nach der Flucht über die Berge kam ich in einem architektonisch wunderschön gestalteten Hotel in der Stadt Copacabana an. Die Bungalows waren in der Anlage alle unterschiedlich in der Form und Gestaltung am Hang gebaut. Manche sahen wie Schneckenhäuser aus. Andere wie Tipis. So etwas habe ich noch nie vorher gesehen und ich habe eine Schwäche für besondere Bauten.
Eine wirklich liebevoll gestaltete Anlage
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Von der C-Form der Bucht, die an die Copacabana in Rio erinnert, kommt der Name der Stadt
Mit dem Bus nach La Paz
Den Vormittag verbringe ich noch in der schönen Stadt Copacabana. Hier gibt es nette kleine Restaurants und viele Souvenirläden, die weitaus günstiger sind als alle anderen vorher. Leider kann ich ja nichts mehr mitnehmen, da ich gepäckmäßig am Limit bin und die Flucht über die Berge mit 30 kg Gepäck sitzt mir noch in den Knochen. So kaufe ich lieber nichts.
Mittags geht es mit dem Bus weiter, hier gibt es keine großen Unterschiede was Preise und Busse betrifft. Alles ist gleich günstig und gleich alt. Wir fahren ungefähr eine Stunde und müssen dann den See überqueren. Der Bus wird auf eine gebastelte Holz-Fähre verladen.
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Und dann sah ich ihn, meinen Traum:
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Damit um die Welt, das wär’s!
Die Landschaft, durch die wir mit dem Bus fahren, ist wunderschön, ich kann gar nicht aufhören zu staunen.
Dann kamen wir zur Grenze. Entgegen der ganzen Geschichten, war, wie so meistens, alles problemlos. Ich tauschte einfach meine US an einem Getränkestand um, und war das lästige Problem schon los mit den Dollars. Warten musste ich auch nicht lange und alle waren freundlich zu mir. Aber, in der Tat würde ich sagen, das man hier nur tagsüber durch sollte und keinesfalls später.
Wir konnten nicht im Bus bleiben, sondern mussten zu Fuß weiter und in Bolivien wieder in den Bus einsteigen.
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Und dann waren wir irgendwann da: in LA PAZ 🙂
Auf 3.700 Metern hoch gelegen (von 3.200 – 4.100), im Hintergrund das Wahrzeichen von La Paz, der Berg Illimani, 6.400 Meter hoch
Nach einer kalten Nacht in Puno, in der es auch im Hotelzimmer nicht wärmer als 5 Grad wurde, frühstückte ich gut und freute mich auf die Fahrt mit dem Bus nach Bolivien.
Puno ist wirklich eine häßliche Stadt und man braucht sich nicht länger als 2-3 Tage dort aufhalten. Europäische Touristen habe ich so gut wie keine gesehen.
Für die Fahrt über die Grenze KASANI nach Copacabana auf der bolivianischen Seite wurden von dem Busunternehmen „Titicaca Bolivia“ (7 Euro) ca. 4 Stunden veranschlagt. Viel Auswahl gab es nicht in Puno für die Strecke an Busunternehmen. Im Internet gibt es kaum Berichte über diese Strecke, von unterwegs getroffenen Backpacker dafür um so mehr wilde Geschichten. Man sollte auf keinen Fall Minibusse nehmen, die Grenze Kasani sei gefährlich. Nur Tagsüber fahren, auf keinen Fall abends über die Grenze. Man kann dort nicht übernachten und eine Weiterfahrt gibt es auch nicht. Angeblich würden einem die Grenzbeamten alle US Dollar abnehmen mit der Begründung es sei Falschgeld. Und viele andere Geschichten mehr.
Dazu noch die Meldung des Auswärtigen Amtes:
„In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.“
Ach najaaa, dachte ich, habe schon so ziemlich alle Situationen auf der Welt durch und es muß ja nicht gerade heute bei mir etwas schiefgehen. Warnungen und Geschichten gibt es viele und wenn es danach geht, muß man zu Hause auf dem Sofa bleiben.
Also ging es morgens um 7 vom Busbahnhof Terrestre los. Wir fuhren ca. 3 Stunden am See entlang und dann stoppte der Bus. Warum wussten wir nicht, wir sahen überall Fahrzeuge und der Fahrer verbot uns auszusteigen. Eine halbe Stunde später konnten wir raus aus dem Bus. Draußen liefen viele Leute panisch durcheinander, wieder einmal mehr bedauerte ich, nicht genug Spanisch zu sprechen um mich zu verständigen in dieser problematischen Situation. Der Busfahrer sprach auch kein Englisch. Deutsch sprechende Touristen gab es nicht. Ich fand dann heraus, das es Unruhen geben soll und Straßensperren errichtet seien. Eine Weiterreise ist frühestens in 6 Stunden oder erst morgen möglich. Die paar Häuser am Straßenrand hatten sich verbarrikadiert und alle Rolltore runtergelassen. Internet gab es nicht. Ein Restaurant oder ähnliches auch nicht. Keine Getränke, kein Wasser, keine Toilette. Nach weiteren 2 Stunden machten sich die ersten zu Fuß auf den Weg die Brücke vor uns zu überqueren und danach über die Berge zu laufen. Es hieß ca. 5 km weiter würden neue Busse eingesetzt. 5 km über die Berge mit meinem Gepäck; eine kaum vorstellbare Unmöglichkeit für mich. Dieses Mal war ich nicht mit einem 11kg Backpack unterwegs, sondern, weil ich ja immer noch aus Panama mit dem Gepäck vom Boot unterwegs war, schleppte ich mehr als 30 kg mit mir herum, verteilt auf mehrere Koffer und Taschen. So verging eine weitere Stunde, in der ich auf ein Wunder hoffte, was nicht kam. Ich entschied mich also auch zu laufen.
Als ich über diese Brücke lief, war mir die Situation in dem wirklichen Ausmaß noch gar nicht klar. Hinter der Brücke waren hunderte feindselig gestimmte Peruaner, die mehrere Feuer angezündet hatten und mit Steinen auf uns warfen. Ich musste durch einen Graben und meine Rollen vom Koffer brachen unten ab.
Fotos machen war unmöglich, alles ging durcheinander. Stehen bleiben und Ausruhen durfte man nicht. Wenn ich mich ausruhen wollte, weil mein Gepäck so schwer war, kamen andere und schubsten und zogen mich mit. Nicht stehen bleiben. Keinesfalls.
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Ich konnte keine Fotos machen und die wenigen, die ich habe, spiegeln die Situation nicht hinreichend wider. Bis dahin dachte ich, als Touristin habe ich einen Bonus und bin somit unantastbar, schließlich bin ich ja nicht politisch aktiv in diesem Land. Die Stimmung heizte sich aber auf und wie das in Gruppen nunmal so ist, gibt es Bewegungen, Grenzüberschreitungen und Gruppenzwang.
Nach einer Stunde bergauf laufen war ich schweißüberströmt und dem Koma wohl näher als dem Leben. Ich lief immerhin auf über 4000 Metern Höhe, jeder Schritt ist hier sehr mühsam und die Luft ist sehr dünn. Ich überlegte gerade mein Gepäck zurückzulassen und im Graben zu schlafen, als ich auf eine französische Familie traf in einem Van. Sie sahen mich am Ende meiner Kraft und nahmen mich sofort auf in ihr Auto. Das war mein ganz persönliches Wunder. Tausend Dank dafür! Mit dem ausschließlich spanisch sprechenden Fahrer, fuhren wir nun über 4 Stunden durch verschiedene Landschaften und versuchten immer wieder eine Straße zu finden.
Aus dem Auto fotografiert. Keine guten Straßenbedingungen.Nach 2 Stunden sahen wir noch ein anderes Auto, welches versuchte eine Straße zu finden, dieses verschwand aber dann irgendwo.
Für Offroad war der Van gar nicht ausgelegt und wir blieben nicht nur einmal im Wasser und Schlamm stecken. Die Kinder im Van waren sehr tapfer, der Fahrer am Ende seiner Kraft und wir hatten nur eine Chance die Straße zu erreichen, wir mußten schließlich eine Sperre durchbrechen.
Das war sehr gefährlich.
Sehr gefährlich. Wir mussten die Sperre durchbrechen.Sie hoben Steine auf um sie auf uns zu werfen. Manche waren mit Messern oder Ackerwerkzeugen bewaffnet.Aus dem Auto raus fotografiert. Immer wieder machten sie das Zeichen für „Kopf ab“. Eine Warnung, die man nicht ignorieren sollte.
Unser Fahrer gab im richtigen Moment Gas. Wir fuhren durch mit einem Trick.
Eine halbe Stunde später fanden wir einen Bus in den ich einsteigen konnte und ich verabschiedete mich dankend von meinen Helfern.
Mitten im Nichts ein Bus, Verständigung war nicht möglich, egal, ich wartete weitere 2 Stunden, bis wir so viele weitere Flüchtlinge aufgenommen hatten, wie reinpassten. Dann ging es los.
Später im Bus erfuhr ich, das die Sperrungen nicht wie vorher geschätzt sich über 5 km hinzogen, sondern über 25 km. Eine Strecke in dieser Höhe mit viel Gepäck, ohne Pausen, ohne Wasser, fast nicht machbar. Ich habe niemanden von den Leuten aus dem ersten Bus je wieder gesehen.
Auf 3800m Höhe liegt der größte See Südamerikas – der Titicacasee – eingebettet in den Anden zwischen Peru und Bolivien. Die Grenze verläuft fast senkrecht in der Mitte (57% Peru, 43% Bolivien). An der tiefsten Stelle mißt der See 272 Meter, die Länge beträgt ca 180 km, die Breite 80 km. Aufgrund der hohen Lage ist das Klima hier sehr extrem, Tagsüber brennt die Sonne und Nachts werden es schnell um die 0 Grad. Als ich dort war, schneite es am zweiten Tag. Die Hotels haben meistens nur Einfachverglasung und keinen Ofen und keine Heizung. Es ist also richtig kalt nachts. Das einzige was gegen die kriechende Kälte hilft ist Kleidung aus Alpaka, ich bin nachts in mehrere Schichten gehüllt mit meiner Mütze schlafen gegangen 🙂 Atemberaubend schön ist die Landschaft und sind die Spiegelungen auf dem See. Die Farben sind unbeschreiblich.
Puno ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region mit ca. 100 000 Einwohnern. Als ich dort war, zogen Demonstranten durch die Straßen und die ganze Stadt war im Ausnahmezustand. Dies sollte mir später noch zum Verhängnis werden, nur wusste ich damals nicht, daß ich in gefährliche Bauern-Aufstände geraten würde und über die Berge würde flüchten müssen, sonst wäre ich nicht auf dem Landweg weitergereist, sondern nach Bolivien geflogen.
Auf der peruanischen Seite des Sees kann man die Nachfahren der „Uros“ auf den schwimmen Inseln besuchen. Diese wollte ich so gerne sehen und habe mir einen Bus für umgerechnet ca. 13 Euro gebucht, der den ganzen Tag unterwegs war von Cusco nach Puno, dafür aber unterwegs viele Stops einlegte. So konnte man prima unterwegs noch einige Sehenswürdigkeiten besuchen. Die Busstrecke führt übrigens größtenteils an den Gleisen lang; eine Fahrt mit dem Zug hier entlang zählt zu den schönsten auf der ganzen Welt. Der Bus fährt die gleiche Strecke.
Das Busunternehmen ist absolut empfehlenswert (die Tickets können auch problemlos online gebucht werden). Obwohl gemeinschaftliches Busreisen zu den Dingen zählt, die ich gerne vermeide, war das hier ein tolles Erlebnis und eine komfortable, günstige Art unterwegs viel zu sehen und zum Titicacasee zu kommen. Alles klappte völlig problemlos. Die Fahrer rasen nicht und es sind auf dieser Strecke auch keine gefährlichen Schluchten zu überqueren.
Die Busstrecke führt größtenteils an den Bahngleisen lang
Die INKA Ruinen von RAQCHI auf 3.500 Metern
Aus Vulkangestein und Lehm bestehend ist der Tempel zu Ehren des Inka-Gottes Viracocha erbaut worden. Durch das Vulkangestein unterschied er sich gravierend von den anderen erbauten Inka Tempeln.
Viracocha war vor der Ankunft der Spanier eine der wichtigsten Gottheiten der Anden und wurde dem Weltenschöpfer gleichgesetzt. Zahlreiche Mythen und Legenden rankten sich um die Gottheit Viracocha. Einer Legende nach war Viracocha der Schöpfer der ersten acht Menschen auf der Erde. Andere Sagen sprechen von Viracocha als Vater von Inti, dem Sonnengott und von Mama Killa, die als Mond bekannt war. Andere Geschichten sprechen von einer gewaltigen Sintflut am Titicacasee, in der Viracocha alle Menschen bis auf zwei ertrinken ließ. Diese beiden Menschen sollten dann die Welt neu bevölkern
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Ich habe auf der Fahrt fleißig meine Koka-Bonbons gegessen und frische Koka-Blätter gekaut. Schließlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch die Reise in Bolivien in der Wüste auf über 5000 Metern Höhe vor mir. Bis jetzt vertrage die Höhe super gut.
Eines meiner schönsten Fotos: Peruanische Frau in typischer Tracht mit Alpakas
In den Abendstunden kommen wir an, am See und in Puno
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Am nächsten Morgen hatte es geschneit
Blick aus dem Hotelzimmer
Trotz der Kälte wollte ich einen Ausflug zu den schwimmenden Inseln und den „UROS“ machen.
Einfach eine unglaublich schöne Landschaft mit klaren Farben
Hier sind wir zu den schwimmenden Inseln gekommen. Wir können aussteigen und eine Familie empfängt uns und zeigt uns das Leben der Uros. Es wird erklärt wie die Inseln gebaut werden, das sie regelmäßig erneuert werden müssen, wir können die Hütten von innen sehen und erfahren welche Fische es in dem See zum Essen gibt.
Handarbeiten werden gerne an die Besucher verkauft
Wir konnten dann mit einem typischen Boot über den See fahren
Ein Familienboot
Ich bin sehr beeindruckt von der unglaublichen Schönheit des Landes!
Dies zählt definitiv zu den schönsten Erlebnissen all meiner Reisen.
Den Machu Picchu kann man auf verschiedenen Wegen erreichen, aber alle sind nicht unbedingt einfach und schnell. Da der richtige Inka Trail viele Monate vorher gebucht werden muß, und ich sowieso nicht mit meinem Schneckentempo in Gruppen laufen kann ohne den Gruppenhass auf mich zu ziehen, kam dieser bei meiner Spontanreise schon mal nicht mehr in Frage. Ich habe mich somit für den schönen Panoramazug (Poroy-Aguas Calientes) entschieden. Teuer aber sehr bequem 🙂
Wirklich empfehlenswert ist es, wenn der Zug früh morgens abfährt, am Vorabend mit dem Taxi nach Poroy zu fahren. Ich hatte in Poroy ein tolles Homestay bei einem sehr netten älteren Paar (La Olla Peruana, 12 Euro). Sie haben mir heißen Tee aufs Zimmer gebracht, morgens gab es frisch gebackenes Brot und dann haben sie mich zum Zug begleitet.
Ich habe den VISTADOME Zug gewählt. Eine gute Entscheidung 🙂
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Das Ticket für den Zug habe ich mir selbst gebucht. Die Seite perurail.com ist sogar auf englisch, also easy zu bedienen. Das Ticket für den Besuch des Machu Picchu habe ich zwar auch online gebucht, das ist aber ein wenig tricky, ich habe da mehrere Anläufe für gebraucht Boleto electrónico
Die Bahnstrecke ist immer mal wieder durch Unwetter oder Erdrutsche streckenweise gesperrt und man sollte sich daher vorher informieren.
Koka Bonbons sind mein ständiger Begleiter, in allen Formen und Zusammensetzungen (ganz lecker auch die mit der flüssigen Füllung), ich habe sie immer dabei. Der Machu Picchu liegt zwar 1000 Meter tiefer als Cusco, aber ich muß ja auch wieder hinauf später. Die Höhenkrankheit „Soroche“ ist übrigens nicht alters- oder konditionsabhängig. Jeder kann darunter leiden. Ab 2500 Metern kann es anfangen mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Ich habe sehr viele Backpacker in den Hotels getroffen, die einige Tage gar nicht mehr aufstehen konnten. Auch welche, die leider abreisen mussten um tiefer zu gehen. Höhenkrankheit kann richtig gefährlich werden und ein Hirn- oder Lungenödem hervorrufen. Bei Ankunft am Flughafen in Cusco gibt es sogar einen Willkommens-Stand mit frischen Koka Blättern, an denen man sich bedienen kann. Die Koka Blätter werden einfach zerkaut, ich hatte sie in allen Taschen. Die Zunge wird ein wenig taub davon 🙂 und sie schmecken etwas bitter und merkwürdig, aber man gewöhnt sich schnell daran. Einen Rausch bekommt man davon nicht, so viele Blätter kann ich davon gar nicht essen, weil dann der ganze Mund taub wird. Ich mache täglich frischen Tee davon und trinke das Ganze Literweise. Später, vor meiner Abreise nach Deutschland, muß ich mein gesamtes Gepäck und die Kleidung nach Blättern und Bonbons durchsuchen, da es strengstens untersagt ist, Koka nach Deutschland einzuführen. Sehr schade 🙂
Von 3400 Metern geht es jetzt wieder runter, Poroy liegt auf 2000 Metern. Der Zug fährt durch das wunderschöne Ollantaytambo Tal mit dem Urubamba Fluss.
Das ist der Anfang vom Inka Trail, man sieht hier Träger und Packpferde. Es kostet ca. 10 US am Tag wenn man sein Gepäck nicht selber tragen möchte.
Aguas Calientes ist wirklich ein wunderschöner kleiner Ort
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Es gibt überall schöne gemütliche Restaurants mit ausgezeichnetem Essen
und schöne bunte Märkte
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Ganz oben am Ende des Dorfes gibt es heiße Quellen zum Baden
Wenn man es dann bis Aguas Calientes geschafft hat, kann man entweder am nächsten Tag zum gebuchten Zeitpunkt auf den Machu Picchu laufen oder mit Bussen hinauf fahren. Dafür muß man jedoch einen Tag vorher das Busticket kaufen und um 4 Uhr aufstehen um sich in die viele hundert Meter lange Warteschlange einzureihen. Der Fussweg hinauf ist nicht schwer aber auch nicht schön, es sind unzählige Treppen und die Busse sausen vorbei.
Typische Warteschlange um 4.30 Uhr morgens, die sich durch das ganze Dorf bis oben zieht
Für den Machu Picchu gibt es ein Zeitfenster für die Besichtigung, welches man vorher fest buchen muß. Wenn es also regnet, geht es trotzdem hinauf 🙂 Und so sah es dann aus…
Man sieht, das man nichts sieht 🙂 Machu Picchu im Nebel. Hier ist noch das erste Drittel des Aufstiegs
Langsam gegen 10 Uhr morgens beginnt der Nebel sich zu lichten und die wunderschöne Anlage der Inka zeigt sich endlich.
Auf 2400 Metern Höhe liegt die verborgene Inka Stadt zwischen den Berggipfeln Machu Picchu und Huayna Picchu. Hiram Bingham ging mit der Freilegung 1911 in die Geschichte ein, entdeckt wurde die Inka Stadt aber bereits vorher. Über den eigentlichen Nutzen gibt es keine abschließende Theorie.
5 Stunden später: der Blick ist frei 🙂 ich habe die Zeit frierend und wartend dichtgedrängt in dem einzigen überdachten Steinhaus ganz oben verbracht und viele nette Leute kennengelernt
Cusco bedeutet „Nabel der Welt“ und liegt auf 3.400 Metern. Cusco war die Hauptstadt des Inkareichs und wurde vom ersten Inka, dem Sohn der Sonne gegründet 1532 plünderte der spanische Conquistador Pizarro die Stadt, ließ Gold und Silber der Inkas nach Spanien transportieren und setzte später seine Brüder als Verwalter ein. Da die ca. 80 km entfernte Ruinenstadt Machu Picchu erst Jahrhunderte später entdeckt wurde, verlor Cusco an Bedeutung.
Heute ist Cusco ein magischer Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Mir hat es so gut gefallen hier, das ich locker noch länger als die eine Woche hätte hier bleiben können. Es gibt viel zusehen, das Umland ist wunderschön, das Essen erstklassig und die Märkte bunt und vielfältig.
Plaza de Armas
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Plaza de Armas, im Hintergrund die wunderschönen Berge
Wunderschönes Umland von Cusco
Der Schamane klopfte uns alle ab und reinigte damit unsere Körper von negativen Dingen
Es sieht aus als ob das Lama lächelt 🙂
Was ist der Unterschied zwischen einem Lama und einem Alpaka?
Ein Lama ist viel größer als ein Alpaka. Während ein Lama ca 1,20 groß ist, wird ein Alpaka nur 90 cm hoch. Lamas spucken wenn sie bedrängt werden oder auch untereinander um die Rangordnung zu klären. Alpakas sind also kleiner und „schafsähnlicher“ als Lamas. Alpaka Wolle ist im Vergleich zu Schafswolle viel wärmer, feiner und weicher.
Oben auf dem Foto ist also ein typisches Lama zu sehen, während unten zum Vergleich Alpakas zu sehen sind.
Der Andenbär (Brillenbär) ist der einzige in Südamerika lebende Bär. Er ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen und der Bestand ist stark gefährdet.
Der Andenkondor hat eine Flügelspannbreite von über 3 Metern und ist 15 kg schwer, ein wahrhaft imposanter großer „Neuweltgeier“.
INKA – Hund (Peruanischer Nackthund)
Schematische Zeremonie im Innenhof auf einem Markt in CUSCO