Mingalaba!

„Möge Segen über dich kommen“

Willkommen in Myanmar 🙂

 

VISA /Einreise

Für Myanmar ist es möglich ein Visa online zu beantragen (Kosten 50 USD). Man braucht dafür aber einen der Hauptflughäfen, denn die Einreise ist vorher festzulegen. Hier ist die Regelung ähnlich wie in Vietnam. Wobei man für Myanmar je nach Region noch andere Genehmigungen zur Reise benötigt, da nicht das ganze Land zugänglich ist. Und weil sich dies immer wieder ändert, schaut man am besten ganz aktuell beim auswärtigen Amt genau nach. Auf dem Landweg sind auch nicht alle Grenzübergänge geöffnet. Oder man muss dafür durch Regionen, die nicht zugänglich sind. Vor einiger Zeit konnte man auch nicht auf dem Landweg ausreisen, wenn man per Flug eingereist ist.

Nach meiner einmonatigen Pause in Phuket war ich nun ausgeruht und ganz gespannt auf Myanmar. Ich hatte keine genauen Vorstellungen und dachte an einen Mischmasch zwischen Indien und dem Rest Asien. Nun kann ich sagen: Myanmar ist anders als alles! Nachdem ich nun wirklich sehr viele Länder Asiens bereist habe, muss ich sagen das mir hier die freundlichsten Menschen begegnet sind, die man sich vorstellen kann. Eine wirklich unverdorbene Freundlichkeit, die von Herzen kommt und keine Gegenleistung erwartet. Das Trinkgeld wird einem noch hinterher getragen, das kennen und wollen sie hier nicht. Sobald ich eine Frage hatte, wurde alles stehen und liegen gelassen und mir sofort weitergeholfen, manchmal wurden noch andere hinzugezogen und mit mehreren wurde diskutiert und mein Problem gelöst. Ich würde in dieses wunderbare Land mit diesen wunderbaren Menschen sofort wieder reisen. Und ich hoffe, das sich nach den Wahlen im April 16 Myanmar noch mehr öffnen kann.

Mit meinem Online-Visum klappte die Einreise völlig unproblematisch und ging zügig voran. Wenn man nach Immigration und Gepäck raus geht, kommt direkt ein Taxi-Info Stand. Hier kann man die Adresse nennen und bekommt den Preis gesagt und ein Taxi direkt zugewiesen. Es gibt 2 ATM und beide hatten Probleme mit Master Card. Nur die VISA Card funktionierte. Es sind auch 2 oder 3 Schalter zum direkten Geldwechsel vorhanden. Man muss heute nicht mehr mit USD bezahlen. Bis vor kurzer Zeit war das noch so. Heute kann man überall in der Landeswährung zahlen (Kyat = Tschätt gesprochen). Am Besten deckt man sich reichlich mit Bargeld ein. Karten werden selten akzeptiert und ATM sind noch seltener, je nachdem in welche Region man fährt. Eine Taxifahrt in die Stadt kostet 8000 Kyat (ca. 5,60). Hotels sind in der Regel sehr sauber und sehr teuer. Ich habe in einem Hostel im Schlafsaal übernachtet und es war perfekt; günstig, sauber und gut gelegen. Das Internet ist im ganzen Land eine Katastrophe. So konnte ich weder meinen Blog weiterschreiben, noch meine Flüge für die Weiterreise buchen. Darauf sollte man vorbereitet sein und alle wichtigen Dinge abgeschlossen haben.

 

YANGON

 

Shwedagon Pagode

Sie ist das Wahrzeichen des Landes, knapp 100 Meter hoch und eine der berühmtesten Stupas der Welt. Angeblich 2500 Jahre alt, soll sie 8 Haare Buddhas beherbergen. Eine Königin spendete ihr Körpergewicht in Gold für die große Stupa und im Laufe der vielen Jahrhunderte kamen noch viel Gold und zahlreiche Schreine hinzu. Der Eintritt kostet 10000 Kyat und lohnt sich wirklich. Oben angekommen findet man ein weitläufiges Areal mit vielen kleinen Tempeln und Plätzen, Glocken und Gongs (die man übrigens auch betätigen darf). Es ist wunderschön anzusehen.

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Wenn man etwas Zeit hat, kann man mit dem Zug einmal um die Stadt in ca. 3. Stunden fahren (circle Line) Die Tickets gibt es direkt auf dem Bahnsteig.

Man sieht saubere Bahnsteige, alles hat seine Ordnung, keine überfüllten Züge. An manchen Stationen steigen Bauern mit der Ernte von Obst und Nüssen ein, die dann hier direkt verkauft werden.

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Sule Pagode

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Auf dem Weg zum Markt nach Chinatown kommt man am Kreisel mit der Sule Pagode vorbei. Man kann einen kleinen Vogel kaufen und ihm die Freiheit schenken.

Das mit dem Essen gehen war etwas schwieriger. Keine Speisekarten auf Englisch und vegetarisch ist auch bei Streetfood fast nicht machbar, weil alles aus Fleisch besteht. Aber hier ist es gut gelaufen und ich habe gebratenen Reis bekommen. Bei einem Blick in die Küche habe ich mich allerdings dann wieder einmal über meine Hepatitis A Impfung gefreut.

 

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Das hier war sehr lecker, allerdings von kurzer Dauer für mich. Nach nur einem Biss kam ein Junge mit großen hungrigen Augen, der es nötiger hatte als ich und ich habe es gleich weitergeschenkt inklusive anderen essbaren Dingen. Wie hätte ich da noch etwas essen können? Mir ist wieder einmal das für mich Selbstverständliche vor Augen geführt worden und ich hatte übersehen das Hunger und Armut neben mir gegangen sind.

Der Obstmarkt war sehr schön, aber es waren unzählige Fliegen überall auf dem Obst.

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Das hier ist ein öffentliches Fondue. Jeder kann Platz nehmen und ein Spießchen ins Fett halten 😉

 

Weiterreise

Es gibt mehrere Möglichkeiten; die bekanntesten sind: zur Küste, nach Mandalay und von dort mit dem Boot nach Bagan (ca 10 Stunden), direkt Yangon-Bagan oder zum Inle Lake. Die Busse sind sehr modern, aber die Fahrten dauern auch immer zwischen 8 und 12 Stunden. Kosten: ca. 15 USD je Fahrt. Ein Flug erleichtert vieles, kostet zwischen 50 und 120 USD. Ich hatte Glück und bin für 50 USD geflogen, nachdem ich 3 Tage lang ständig zur Thailändischen Botschaft in Yangon musste um mein Visum für Thailand zu bekommen, konnte ich keinen Bus vorbuchen, die Busse waren dann ausgebucht für 2 Tage und somit musste ich fliegen. Die Strecke Bagan-Inle bin ich mit dem Tag-Bus gefahren und sie hat 8,5 Stunden gedauert, war aber gut zu machen.

 

 

 

„The Beach“ / Maya Bay

Ko Phi Phi Leh und Ko Phi Phi Don

Die Maya Bay, wo im Jahr 2000 der berühmte Film „The Beach“ gedreht wurde ist überbevölkert und hat so gar nichts mehr mit dem Strand oder der Bucht aus dem Film gemeinsam. Das dachte ich mir schon und bin deswegen nur dran vorbeigefahren und nicht auch noch dort schwimmen gegangen. Im Minutentakt fahren Boote rein und raus.

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Die Maya Bay gehört zu Phi Phi Leh, ebenso wie Pileh Bay und die Viking Cave.

 

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Viking Cave

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Ko Phi Phi Don – von hier kommt man super weiter, nach Ko Lanta, Phuket oder Krabi. Hier sind die Strände wirklich schön. Ganz weißer Sand und türkisfarbenes Wasser – wie aus dem Reiseprospekt- genauso wie man sich Thailand immer vorstellt. Außerdem gibt es viele schöne Bars und Restaurants hier. Und es ist alles toll organisiert. Man kann alles buchen und seine Weiterreise planen. Sogar Duschen am Pier gibt es, falls man noch den letzten Tag vor Weiterreise am Strand verbringen möchte. Kleine Gassen mit Geschäften durchziehen die Insel.

Am Pier stehen unzählige Leute von den Hotels mit Schildern, um gleich die Gäste abzuholen. Geht man vom Pier runter kommen ganz viele Stände mit Fotos und Hotelpreisen im Angebot und man kann sofort etwas buchen.

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Ton Say Bay

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Wenn man einmal die Insel durchquert, kommt man an diesen wunderschönen Strand

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Phuket-Beaches

Patong Beach

Vor dem berühmten Patong Beach wird immer gewarnt, weil er viel zu voll und zu laut wäre. Ich finde, er ist genauso gut oder schlecht wie alle anderen auch. Strände ohne Leute wird man wohl kaum mehr finden. Patong Beach ist Klasse, denn er ist zentral gelegen, man kommt einfach zu anderen Stränden von dort. Im Wasser ist nichts Gefährliches und sticht und piekst auch nichts. Und es gibt auch in Patong alles: Geschäfte, Bars, Restaurants, Massagen, eine große und schöne Einkaufsmall, Ausflüge und Transportmöglichkeiten. Wenn man sein Hotel ein wenig die Hügel hoch wählt oder weiter hinten in den Nebenstraßen, kann man nachts auch schlafen.

Richtig nervig sind die Strandverkäufer am Patong Beach. Es wird nahezu alles an den Strand geschleppt was beweglich ist, so etwas habe ich noch nirgends, an keinem anderen Strand der Welt erlebt…nachfolgend die Reihenfolge der Verkäufer: zuerst kam der Sonnenbrillen-Verkäufer, dicht gefolgt vom Getränke-Verkäufer, dann die Kokosnuss-Frau, der Wassersport-Mann, der Holzflöten-Mann, der Junge mit den riesigen Koffern und Gepäcktaschen, die er über den Strand zerrte, die Kokosnuss-Produkte-Frau, die Schmuck-Frau, der Mann mit den Holzschnitzereien, die Früchte-Frau, die jungen Damen mit den Massagen und sonstigen Dienstleistungen, die Hennatattoo-Frau, der Kissenverkäufer, die Bikini-Verkäuferin, der Eisverkäufer, der Handy-Selfie-Stangen-Verkäufer, der Gürtelverkäufer, die Tücherfrau, die Haarflechte-Frau, der Ausflüge-Mann und zum Schluss noch der Mann mit den kitschigen seidenen Morgenmänteln in knalligen Farben. Ja, und dann fing alles wieder von vorne an…

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Riesige Partyhallen auf der Bangla Road

 

Nai Harn Beach – Rawai

Der Rawai Beach ist eher schmal und langgezogen. Fährt man ein paar Kilometer weiter kommt man zu der Nai Harn Bucht, ganz unten im Süd-Osten von Phuket gelegen.

Hier ist es wirklich schön. Vor allem wenn man sich den Aufenthalt in dem schönen weißen Nai Harn Hotel leisten kann 🙂

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Der Strand ist sauber und das Wasser klarer als am Patong Beach (aber es pieksen kleine Teilchen im Wasser) Oben am Strand gibt es einen Markt mit vielen Essensständen, kleinen Ständen mit Kleidern und Schmuck. Hier ist es im Vergleich zu anderen Stränden richtig günstig.

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Kata Beach / Karon Beach

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Der Kata Beach im Westen Phukets hat schönes klares Wasser (aber pieksende Nessel-Teile drin) Der Strand ist sauber und nicht überlaufen. Keine nervigen Strandverkäufer. Es gibt schattenspendende Bäume und keine Liegen; man kann einfach sein Handtuch irgendwo hinlegen. An der Straße, die parallel zum Meer verläuft gibt es viele Restaurants und Geschäfte. Noch schöner waren diese aber am Karon Beach angelegt. Der Kata ist der kleine Ableger vom Karon. Karon hat mehr zu bieten an Restaurants und schönen Plätzen, dafür ist Kata kleiner und beschaulicher. Je nachdem was man mag.

 

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Karon Beach

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Bangtao Beach

Der Bangtao ist im Westen gelegen und von Phuket Town in einer Stunde mit dem Bus zu erreichen. Zurück wird es schwieriger. Ich bin mit zwei Italienerinnen einfach auf der Hauptstraße rausgelassen worden, mit dem Hinweis „Beach, this side“. Tatsächlich waren wir aber im Nirgendwo und mussten noch gut eine halbe Stunde laufen bis wir den Strand erahnen konnten. Hier ist es im Gegensatz zu den anderen Stränden gar nicht komfortabel mit dem Bus hinzufahren. Weil ich mir schon dachte, das es wohl schwieriger wird mit der Rückfahrt, habe ich meinen Besuch auf 90 Minuten beschränkt und nach einer anderen Möglichkeit gesucht auf die Main Road zu kommen und einen Bus zurück zu erwischen. Ich bin also den Anweisungen des Barmanns gefolgt und habe mich geradeaus, rechts, links gehalten und was soll ich sagen, nach guten 50 Minuten (nachdem ich ich 3 weitere Leute gefragt hatte) Fußmarsch habe ich die Strasse gefunden, wo der Bus abfahren sollte. Sollte… genau. Nach meinem Stundenmarsch bei 35 Grad in der Sonne sah ich nicht mehr so frisch aus und die Frau am Stand, wo ich mich in den Schatten gestellt habe, hat mir sogleich einen Stuhl an die Strasse gebracht. Und nach weiteren 15 Minuten ein Glas mit Wasser und Eiswürfeln drin. Ich war wieder mal beeindruckt von der Gastfreundlichkeit in Thailand. Wer bringt bei uns asiatischen Touristen irgendwas, wenn sie warten? So etwas ist einfach nett und kommt von Herzen und das tut verdammt gut. Nur der Bus kam nicht, nicht nach 30 Minuten und auch nicht nach einer Stunde. Nachdem ich mehrfach erklärt hatte, das ich nach Phuket Town muss um da den Bus zu wechseln und zwischenzeitlich schon die Familie von der Frau mit dem Essensstand gekommen war, haben sie mir immer wieder versichert, das hier schon mal ein Bus vorbeigekommen sei. Mehrere Leute standen mittlerweile herum und rätselten was zu tun sei. Als nach fast 2 Stunden mir die Tochter der Frau dann angeboten hatte, mich mit ihrem Motorbike 10 km bis zur nächsten Hauptstraße zu bringen, kam tatsächlich noch der Bus :-). Gerade noch rechtzeitig um den allerletzten Bus in Phuket Town zur Weiterfahrt zu erwischen. Insgesamt war ich dann fast 7 Stunden unterwegs und habe beschlossen, jetzt keine weiteren Inselrundfahrten mehr zu machen.

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Der Bangtao, unspektakulär und nicht überfüllt. Wenige Strandverkäufer und ein paar Strandbars. Mehr nicht. Ein paar Longtailboote gibt es für Ausflüge direkt vom Strand. Das Wasser ist einigermaßen klar, ohne Wellen, wie sie zum Beispiel am Kata Beach waren.

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Welcome to Phuket…

Die Insel mit den vielen Möglichkeiten 🙂

Auf Phuket finde ich das Klima am angenehmsten von ganz Thailand. Es ist Dezember und wir haben es schön warm aber nicht feucht-heiß. Es geht immer ein schöner Wind und es gibt ein paar Wolken, so das die Sonne nicht die ganze Zeit so brennt. Phuket ist für 20 Euro von Bangkok aus in 1 Stunde 20 Minuten zu erreichen. Bei Lionair habe ich Flüge bereits ab 17 Euro gesehen. Man kann Phuket aber auch über Land erreichen, wenn man von der anderen Seite, also vom Golf von Thailand kommt und zur Andamanenseite wechseln möchte.

Phuket selber hat viele Piers, von denen Boote zu verschiedenen Inseln gehen. Zum Beispiel kostet das Boot nach PhiPhi Island 350 Baht, das sind keine 10 Euro. Man kann so bis nach Malaysia auf dem Seeweg runterreisen.

Auf Phuket kann man sich günstig mit den blau-bunten Songthaews fortbewegen.

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Sie sind mal größer und mal kleiner und alle haben was gemeinsam: billig, sehr unbequem, überfüllt und furchtbar eng

Es ist ganz einfach wenn man das System verstanden hat. Knotenpunkt ist Phuket Town. Von hier kann man Sternförmig so ziemlich alle Strände erreichen. Der Fahrpreis liegt zwischen 30 und 50 Baht (also so ca. 1 Euro) für eine Strecke. Draußen steht immer dran wo es hingeht.

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Im Gewühl den richten Bus zu finden ist manchmal nicht so leicht wenn alle Busse so ähnlich ausschauen

Man ist sehr lange unterwegs. Wenn man zum Beispiel von Patong nach Rawai fahren möchte und zurück, dann kann man da mal zwischen 4 und 5 Stunden für Fahrtzeit und Wartezeit einkalkulieren. Die letzten Busse fahren übrigens zwischen 16 und 17.30 Uhr. Haltestellen gibt es keine. Laut rufen wenn man aussteigen möchte, und winken wenn man mitfahren möchte. Fahrpläne gibt es auch nicht. Gefahren wird, wenn es sich von der Personenanzahl her lohnt. Die Busse sind meistens fürchterlich überfüllt und hinten auf den Trittbrettern werden noch Dinge transportiert, von Palmen über Koffer bis hin zu Generatoren, eben alles was irgendwo hin muss. Die Bänke sind meistens seitlich im Bus und in der Mitte ist eine schmale Bank ohne Rückenlehne, die oftmals nicht verschraubt ist im Holzboden, so das man bei den Steigungen am Hügel hoffen muss, nicht samt der Bank rauszurutschen. Da ist es wieder gut wenn der Bus voll ist 🙂 Die Straßen sind schlecht und die Busse äußerst unkomfortabel aber zum Vergleich: ein Taxi von Patong Beach nach Phuket Town kostet 500 Baht, der Bus nur 30 Baht.

Auf Phuket gibt es auch viele Condominiums, das sind moderne Appartmenthäuser. Meistens mit Pool und Küche ausgestattet für Langzeitaufenthalte. Die Preise fangen bei 350 Euro pro Monat an.

Ich habe für einen Monat eins im Kathu District gemietet, genau auf dem Berg zwischen Patong und Phuket Town.

Abschied vom Otres Beach

…und aus Kambodscha

Hier von Sihanoukville hat man Anschluss in alle Richtungen und kann auch gut nach Vietnam weiterreisen. Direkt am Pier gibt es alle Infos und man kann die Tickets buchen.

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Zum Abschluss hatte ich leider das abscheulichste Hotel der ganzen bisherigen Reise und eins der schlechtesten überhaupt. Wer jemals nach Sihanoukville kommt, sollte keinesfalls im Laluna „absteigen“. Absteigen trifft es schon ganz gut. Bei Einbruch der Dunkelheit lebt und krabbelt das ganze Zimmer, dazu noch Party an der Bar bis morgens um 6 Uhr. Nach zwei schlaflosen Nächten, entschloss ich mich zurück an den Otres Beach für die letzte Nacht zu gehen und habe einen Moonflower Bungalow gebucht. Hier war es sehr schön und sauber.

Als ich dann zum Strand ging, parkte direkt an der Beachroad dieses Mobil:

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Ein deutsches Ehepaar, beide über 70 leben seit Jahren in dem Mobil und bereisen die ganze Welt. Was für ein Glück und Geschenk so etwas zusammen erleben zu dürfen.

Am nächsten Tage ging es für 15 USD von Sihanoukville zurück nach Phnom Penh (nein es gab keine frittierten Froschbeine diesmal). Da ich die kleinen Schlafkapseln so liebe, habe ich das bisher günstigste Hotel aller meiner Reisen gebucht: 5 USD

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Super sauber, mit frischer Bettwäsche und Handtuch ausgestattet. Perfekt für eine Nacht. Den Taxifahrer für die Fahrt zum Flughafen habe ich für 5 Uhr morgens schon vorbestellt.

Kambodscha war wirklich schön und man sollte das gar nicht so glauben, was man viel im Netz liest, das es so vermüllt ist. Ich fand das überhaupt gar nicht. In Thailand und Vietnam sieht es viel schlimmer aus und es stinkt auch viel mehr. In Kambodscha kriegen die es zumindest mit dem Abwassersystem hin und man muss nicht wie in Thailand die Luft anhalten wenn man über Gitter auf der Strasse läuft. Kambodscha tut viel für den Tourismus vom Gouverment aus. Alles ist gerade am Expandieren dort und es werden viele schöne neue Strände erschlossen und verschönert. Aber es ist sehr teuer dort. Die Kambodschaner haben viel Nachholbedarf an materiellen Dingen und gar kein Verhältnis zum Geld. Oder Vorstellungen von Relationen. Viele können gar nicht Lesen und Schreiben und so besteht nicht wirklich eine Ahnung vom nachhaltigen Aufbau und es zählt nur der schnelle Dollar.

 

 

 

 

 

 

Koh Rong Samloem

 

Eines der letzten Paradiese….

Mit dem Speedboat vom Pier fährt man nach Koh Rong 1 Stunde und nach Koh Rong Samloem 1.45. Das Slow-Boat fährt doppelt so lange, kostet aber 5 USD weniger. Da die letzten Boote um 4 Uhr wieder ablegen, empfiehlt sich für einen Tagesausflug das schnelle Boot zu nehmen.

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Koh Rong ist etwas größer und hat auch ein paar Bars und einige Guesthäuser mehr. Auf Samloem gibt es nicht viel, außer wunderbar glasklares Wasser und ein paar Strandhütten. Für beide Inseln empfiehlt es sich Sonnencreme, Mückenschutz und Dinge des persönlichen Bedarfs mitzunehmen, da es dort keinen Markt gibt. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier genau richtig.

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Feel like Paradise…. das schönste Fleckchen ist wohl auf Koh Rong Samloem der Lazy Beach. Eines der letzten Paradiese. Ich habe selten so einen perfekten Platz gesehen wie hier. Der Strand weiß und sauber, das Wasser ziemlich Ebbe- und Flutunabhängig, türkisfarben und glasklar, so das man von 2 Metern noch auf den Grund schauen kann. Und es schwimmt absolut nichts gefährliches drin rum. Das ist selten. Leider kosten die Bungalows 65 USD und würden somit mein Budget sprengen.

Man geht vom Pier links etwa 10 Minuten und dann führt ein kleiner Pfad durch den Dschungel zum Lazy Beach. Er ist gut zu gehen und meistens schattig. Keine Schlangen oder ähnliches, nur ein paar Affen irgendwo, die aber unsichtbar bleiben, man kann sie nur rufen hören.

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Und wenn man dann einmal die Insel durchquert hat wird man belohnt mit folgenden Bildern:

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Dann wieder durch den Dschungel zurück, der Saracen Beach:

Als ich um 4 Uhr das letzte Speedboat zurücknehmen will, erfahre ich, das dieses gar nicht fährt heute. Irgendwelche Probleme. Das heißt entweder zwei Stunden warten oder mit dem Slow-Boat fahren. Ich nehme das Langsame und es ist fantastisch. Oben gibt es ein Chillout-Deck mit Matten, Kissen und guter Lounge-Musik und so dämmere ich bei Sonnenunterang auf dem Deck so dahin. Da ich niemals Seekrank werde, finde ich das Rollen des Bootes auf den Wellen absolut fantastisch und schlafe einfach weg.

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Ochheuteal / Serendipity Beach

Direkt links vom Pier fängt der Serendipity Beach an. Es gibt hier viele Bars und Guesthäuser für jeden Geldbeutel. Nathlos geht dieser Strandabschnitt in den Ochheuteal Beach über. Der Strand ist ganz unten im Süden sehr gepflegt und sauber. Das Wasser ist nicht so tief und nicht so klar wie am Otres Beach. Beim Pier direkt ist die Tourismus-Info, dort kann man Weiterfahrten organisieren oder auch Bootsfahrten nach Koh Rong (20 USD).

Auf den Fotos unten, rechts neben dem Pier, meine letzte Unterkunft für drei Tage in Sihanoukville, bevor es zurück nach Phnom Penh geht und ich von dort nach Phuket weiterfliege.

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Am Ende vom Ochheuteal Beach hatte ich eine schöne ruhige Unterkunft mit Privatstrand, das heisst sogar ohne nervige Strandverkäufer. Hier ist man abends aber komplett abgeschnitten und kann um spätestens 9 Uhr schlafen gehen. Wenn man in den Ort möchte, braucht man ein Motorbike.

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Sunset Lounge

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Oben der Ort an dem man vom Ochheuteal zum Otres vorbeikommt

Angkor Wat

Die Tempelanlagen sind ca. 7 km von Siem Reap entfernt und über ein großes Gebiet verteilt. Man braucht auf jeden Fall mehrere Tage um sich die Tempel anzuschauen. Im Prinzip wird nach kleiner und großer Runde unterteilt und Touren kann man in jedem Hotel oder auch in den Agencys um die Ecke buchen. Verhandelt man direkt auf der Straße mit den Tuktukfahrern kann man noch den einen oder anderen Dollar sparen und die Route etwas indivudualisieren.

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Ich bin am ersten Abend auf den Bakheng Hügel zum Sonnenuntergang gestiegen und habe dann dann den nächsten Tag die große Runde (inkl. Banteay Srey) gemacht, aber schon mit Ta Prohm und den Sonnenuntergang zum Schluss von  Pre Rup. Bezahlt habe ich 20 USD an den Fahrer. Das Ticket kostet 20 USD für einen Tag und 40 USD für 3 Tage. Getränke gibt es überall bei den Tempeln für 1 USD zu kaufen. Die billigsten Preise für Kleidung und Seidenschals von Siam Reap sind hier bei den Tempeln. Ein Seidenschal (100% Silk) 1 USD, die bunten Hosen 1 USD, Baumwollblusen 3 USD. Diese Preise sind erst nach Verhandlung beim Weggehen so entstanden, zuerst waren sie dreimal so hoch. Aber in der Stadt läßt sich niemand so weit runterhandeln.

Angkor besteht aus vielen einzelnen hinduistischen sowie buddhistischen Tempelanlagen, die über ein riesiges Gebiet verteilt liegen. Man kann auch mit dem Fahrrad die Runden abfahren, wenn man bei der Hitze und nach den Kilometern noch Kraft hat, die Tempel anzuschauen 😉 Ich hatte nach zwei Tagen so starken Muskelkater in den Beinen, das ich kaum die Bordsteine rauf und runter laufen konnte abends in der Stadt. Die Sonne brennt runter und es ist fürchterlich heiss bei den Tempeln. Schön ist es, wenn man ein Handtuch mitnimmt und sich einfach in den Schatten vor die Tempel setzen kann und dann eine halbe Stunde Pause machen kann. Ein Tipp noch für das Wiederfinden der Tuktukfahrer: vorher genau definieren an welchem Tor man jetzt ist und an welchem man sich wiedertrifft. Ich habe einige Zeit bei 40 Grad damit zugebracht meinen Fahrer wiederzufinden, der Spaß hört dann auf, wenn man die komplette Anlage erst vom Nordtor zum Südtor durchquert um festzustellen das es zwar ähnlich aussieht aber nicht genauso und dann alles wieder in der Sonne zurücklaufen muss.

Für den Bakheng Hügel etwas mehr Zeit einplanen, weil man eine gute halbe Stunde für den Aufstieg braucht und oben die Besucher gezählt werden, die die schmalen Treppen dann noch zum ganz oberen Tempel raufsteigen dürfen, da oben nicht so viel Platz ist und nichts abgesichert ist. Man hat einen schönen Ausblick, sieht aber nicht viel mehr als Wasser und Dschungel.

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Wer hat schon mal Palmjuice getrunken? Der Saft wird aus den Palmenfrüchten frisch gepresst. Für mich das ekeligste, was ich jemals probiert habe. Der Geschmack ist ungefähr so, wie roher Schinken riecht.

 

 

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auf dem Bakheng Hill

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Ta Som

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Der Urwald holt sich alles wieder

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Mein Tuktukfahrer, den ich immer in der Hitze gesucht habe, weil er am anderen Tor gewartet hat

Die Würgefeigen haben alles fest im Griff

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Ta Prohm

 

 

 

 

Phnom Penh

Laut und staubig…

 

…und Dreh- und Angelpunkt für Weiterreisen.

Von hier kann man mit Bussen nach Laos, Vietnam und an die Küste Kambodschas, auch um nach Thailand weiterzureisen.

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Es gibt kleine Agencys, wo man Bustickets kaufen kann. Meistens ist ein Pickup vom Hotel inbegriffen. Zur Küste nach Sihanoukville ist mir ein Minibus empfohlen worden, weil er kürzer fährt und komfortabler ist und so buche ich diesen für 10 USD, Fahrtzeit 4 Stunden.

Am Besten bucht man sich in Phnom Penh ein Hotel welches nicht weit von der River Front, dem Central Market und dem Palast entfernt ist. Dann kann man das schon mal fussläufig alles erreichen und die mehrinvestierten Dollar für die Lage hat man schnell wieder drin, dadurch das man sich die Tuktuks spart, die hier meistens überteuert sind.

Viel zu sehen ausser noch ein paar Tempeln, den Killing Fields, einer Seidenproduktion und ähnlichen Dingen gibt es hier nicht. Wenn man 3 Tage einplant, kann man sicher sein, genug Zeit zu haben. Ein Sandpeeling ist auch immer inklusive bei den Fahrten, denn es staubt hier ganz fürchterlich. Mein Hotel hatte einen Pool und den habe ich auch ganz arg nach einem Tag Sightseeing gebraucht.

Ein Ausflug zu den Killing Fields und dem Prison 21 kostet 13 USD, man kann natürlich auch über das Hotel buchen und zahlt 20. Das Essen ist mit Aussicht auf den Tonle Sap verhältnismäßig günstig, ich habe Khmer Amok gegessen für 3,80 USD und ein Bier für 50 Cent dazu getrunken 🙂

 

Bei Besichtigung einer Tempelanlage wurde speziell nur für mich der kleine Tempelschrein aufgesperrt und eine buddhistische Segnung gemacht.

 

 

 

 

Weltreisen