Alle Beiträge von shivayacondios

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PEKING

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Geschafft…..ich bin auf der Mauer ganz oben 🙂
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Teilweise sehr steil und ganz schön viel los…
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WOW 🙂 der Ausblick ist fantastisch…
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Man kann mit dem Cable Car hochfahren, kostet hoch und runter 100 Yuan, Eintritt oben 17 für Studenten….Da man oben noch einige wirklich steile Abschnitte hat, ist die Bahn echt zu empfehlen

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Nach fast 10 Stunden Flug bin ich gut in Peking gelandet. Air China muss man sich jetzt nicht nochmal antun. Die Maschine war wirklich völlig veraltert. Günstig für 470 Euro mit Stop over München-Peking-Bangkok-München, aber wenn man Alternativen hat, besser die nehmen.

Seit kurzer Zeit ist es möglich in China auch ohne Visum einzureisen, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Ich habe das gleich mal getestet. Von Deutschland zu einem definierten Zielort in China mit Weiterflug in ein Drittland, welches einer bestimmten Liste angehört. Klingt kompliziert. Ist es aber nicht, wenn man eben die Voraussetzungen erfüllt. Wissen muss man zudem noch, den Wunsch auszusteigen bereits beim Einchecken in Deutschland zu sagen, da dies vermerkt wird. Dann beim Aussteigen in Peking nicht zu der normalen Immigration gehen, sondern zum ersten Schalter, ist nicht gesondert ausgeschildert. Den Pass und die ausgefüllte Immigration Card vorzeigen und den Beamten davon überzeugen das man derjenige ist, der im Pass abgebildet ist. Das glauben die nämlich nicht. Für die sehen nämlich alle Weissen gleich aus, bzw. sie sehen keine Unterschiede und so muss man sich tatsächlich noch mit Drittdokumenten identifizieren oder es werden weitere Beamte zum Beratschlagen dazugeholt. Dannach fährt man einfach mit dem internen Zug zum Ausgang oder holt sein Gepäck, sofern man es nicht durchgecheckt hat. Meines hatte ich ja nach Bangkok durchchecken lassen.

Am offiziellen Ausgang dann gibt es für 25 Yuan den Airport Express (Zug), der auch Dongzimen hält. Einem wichtigen Umstiegspunkt der Linie 2 (blau). Man kann dort nach Xizimen umtsteigen und zur North Peking Station gehen. Wo dann schon hunderte Taxifahrer warten und überteuerte Dinge verkaufen wollen. Der Schalter für den Bus war schon geschlossen, da es durch das ganze Flughafenprozedere bereits 10 Uhr war. Ich wolte nach Badaling und habe mich entschlossen 100 Yuan ( ca. 14 Euro) zu investieren und mit dem Taxi zu fahren, da mir nach weiteren Experimenten gerade nicht war. Insgesamt 19 Leute gestapelt in einen Transit, fuhren dann 1,5 Studen nach Badaling. Die Rückfahrt wollte ich lieber gar nicht mehr antreten, ich wusste das von dort ein Zug zurückgehen musste und den habe ich dann auch nachmittags genommen. Die Mauer kostet 17 Yuan Eintritt für Studenten, man kann hochlaufen in ca 1 Stunde oder sich eben die Zeit und den Weg sparen und mit der komfortablen Cable Car fahren. Weiter unten geht dann auch eine Sommerrodelbahn runter. Obwohl so viele Leute sich an äußerst steilen Stücken an den Stangen über die Treppen hochhangelten war kein Gedränge zu spüren. Ich habe es als sehr entspannt empfunden. Alles lief disziplinert und freundlich ab. Als ich später dann den Zug nahm, bekam ich trotz Sprint zum Zug nur noch einen Platz auf dem Boden direkt vor dem Klo, uiiii. Mittlerweile kam die Müdigkeit nach sovielen Stunden, ich bin Sonntag Vormittag gestartet und nun war es Montag Mittag, und ich schlief auf dem Boden vorm Klo einfach ein. Als nach einer Stunde alles rausströmte war ich perfekt wieder beim Peking North angekommen und konnte bequem zur verbotenen Stadt fahren.

In Peking kan man prima mit der Subway fahren und es ist supereinfach und günstig, 3 oder 4 Yuan pro Strecke.

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Da ich vor meinem Nachtflug nach Bangkok etwas ausruhen wollte, hatte ich mir ein Capsule Hostel reserviert. In das ich dann leider gar nicht einchecken konnte weil kompletter Stromausfall war. Nach großen Schwierigkeiten konnte ich mich für eine Stunde in die Kapsel verkriechen. Dann musste ich leider schon wieder zum Airport aufbrechen.

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Einer repariert und viele schauen zu, das ist mentale Unterstützung 😉
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Die „Kapseln“

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Die Umgebungs-Pläne sind übrigens nicht in Englisch an den Subway-Stations…

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Viel Spaß beim Orientieren 🙂

Zum Airport einfach mal 3 Stunden einplanen, gerechnet vom Startpunkt Innenstadt bis zum Gate…ist direkt knapp geworden bei mir, die ganze Strecke wieder zurück, Subway, Umsteigen, Airport Express. Interner Airport Shuttle zum richtigen TerminalDSC_0002

Security Check, Ausreise Stempel, laaange Laufwege bis E54 und schon waren alle in der Maschine und ich die letzte bevor der Schalter schloss 🙂

Fazit:

Super einfach zu machen auch ohne Reisegruppe. Es gibt neue Einreisebestimmungen für 72 Stunden-Aufenthalt (Stand Okt 15) Mit der Subway oder mit dem Zug kommt man sehr gut und günstig von A nach B. Taxen by metre fahren nicht immer. Wenn zuviel Verkehr ist, halten sie einfach und machen Pause, haben keine Lust zum weiterzufahren oder lehnen die Fahrt vorher auch komplett ab. Mit Englisch kommt man nicht weit, weder Beamte noch Taxifahrer sprechen Englisch. Ich habe mir die Plätze, die ich besuchen wollte (Mauer Mutianyu oder Badaling, Platz des himmlischen Friedens, Verbotene Stadt) einfach von Maps vorher abfotografiert und dann darauf gezeigt. Das ging ganz gut. Wenn man dennoch etwas fragen muss, sollte man dies in Hotels tun. Ansonsten wird es schwierig, nicht mal das Wort Subway oder Train ist bekannt. Sehenswert sind auf jeden Fall, außer den o.g. Plätzen, die Märkte und  das Street-Food. Ich denke in Peking kann man eine Woche gut verbringen.

Wo keiner drüber redet…

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Das Leben findet statt. Jeden Tag. Hier und jetzt und nicht irgendwann. Was die Zukunft bringt wissen wir nicht, Geschehenes können wir nicht rückgängig machen.

Als ich vor einigen Jahren nach schwerer Krankheit aufbrach, tat ich es nicht um am Strand zu liegen oder mit der Absicht mal einen coolen Urlaub zu machen. Ich tat es um mein Leben zu retten. Nach einer schweren neurologischen Gehirnerkrankung mit Läsionen, blieben Lähmungen in Arm und Bein zurück. Die Krankheit nahm mir ebenfalls einen Teil des Augenlichts. Ich kämpfte unglaubliche 2 Jahre um wieder laufen und leben zu können. Ich war lange Zeit ein Pflegefall. Bewegungsunfähig verbrachte ich viel Zeit mit mir selber. Glaube mir, ich weiß was es heißt im Leben nicht mehr zu leben. Nach Aufenthalten in zwei neurologischen Kliniken und Medikamenten, die mich fast umbrachten, wusste ich, dass es so nicht weitergehen kann. Ich spürte ganz genau das etwas nicht stimmt und so beschloss ich etwas dagegen zu tun. Ich packte meinen Rucksack, ließ alles hinter mir, einschließlich aller Tabletten und ging 3 Monate nach Indien. Ich erlernte dort eine der ältesten buddhistischen Meditationsformen; diese Erfahrung veränderte mein Leben. Viele Dinge konnte ich noch nicht oder nicht richtig. Ich lernte Nachsicht zu haben. Mit mir selber.

Und ich traf einen Mann auf den Andamanen der sich nur mühsam auf Krücken fortbewegen konnte. Ein Backpacker. So wie ich. Jeden Tag ging er mühsam mit seinen Krücken an meinem Bungalow vorbei und legte sich mit seinen schmerzenden Knochen ins Meer. Stundenlang. Bewundernswert. Unglaublich. Wieviel Kraft und Mut gehört dazu so eine Reise alleine zu machen, dachte ich.

Dieses Bild ließ mich nie wieder los und gab mir unglaublich viel Kraft als ich 2013 schwer mit dem Motorrad im Dschungel offroad verunglückte. Als ich ausgeflogen werden musste und nach mehreren Operationen verkaufte ich als erstes meinen Rucksack und meine Kamera. Ich saß 3 Monate im Rollstuhl und durfte 8 Monate nur liegend verbringen, wobei das einzige Highlight das Dachfenster von gegenüber war, wenn es sich öffnete und schloß. Ich ging lange auf Krücken. Mein rechtes Bein war in der Maschine hängengebliegen und es war so ziemlich alles an Struktur, Gelenken und Knochen zerstört was in so einem Bein ist. Wie sollte ich da jemals wieder reisen können? Mit Rucksack. Alleine.

P1020181So dachte ich. Bis ich immer wieder das Bild von dem Mann auf den Andamanen vor Augen hatte. Ich dachte mir: Das kannst du auch. Selbst mit dem Gehstock, der mich noch einige Monate begleitete, würde ich es über irgendeinen Strand in irgendein Meer schaffen. Das geht. Also beschloss ich auch diesmal, nach einer erfolglosen Reha als gehunfähig entlassen, einfach das zu tun was in mir war: Reisen. Ich flog diesmal nach Bali um gesund zu werden.

Und was soll ich sagen? Ich kann heute wieder laufen, und nein, es ist kein Wunder, sondern es war harte Arbeit! Und Reisen. Natürlich geht einiges nicht mehr was ich noch gern getan hätte, so wollte ich zum Beispiel immer ins Basislager des Everest. Aber ich orientiere mich an dem, was geht. Ich habe mir eine kleine Maschine gebucht und bin am Gipfel des Everest direkt vorbeigeflogen.

Es geht. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, egal welche Behinderung besteht. Du. kannst. Alles schaffen.

Und JA, es ist so wie man sagt: Man bereut tatsächlich nur die Dinge im Leben, die man nicht getan hat. Kein einziges Mal bereute ich den Tag im Dschungel und niemals gab ich die Schuld dem Fahrer, denn ich bin nicht selber gefahren.

Das einzige was du brauchst ist MUT und den unbändigen Willen ES zu tun…..los geht`s  🙂

Du brauchst Unterstützung? Melde dich gerne bei mir, ich freue mich auf dich: www.traumahilfe.eu

Wer schreibt hier eigentlich?

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                                               Hey, ich bin Nicky 🙂 

– in der Ferne bin ich mir so nah wie sonst nirgendwo –

„The best day of your life is the one on which you decide your life is your own. No apologies or excuses. No one to lean on, rely on, or blame. The gift is yours – it is an amazing journey – and you alone are responsible for the quality of it. This is the day your life really begins.”       Bob Moawad

Wenn du mehr über mich wissen möchtest: Wo keiner drüber redet…

Reisen ist wie die Luft zum Atmen für mich. Nichts macht mich glücklicher. Durch einen eher tragischen Umstand war ich gezwungen mein Leben zu ändern. Und das habe ich getan. Heute lebe ich ein sehr unkonventionelles und freies Leben. Und ich liebe es – jeden Tag!

Freiheit – das ist das was ich lebe.

Osprey Fairpoint

Mein Begleiter:

Der Osprey Fairpoint 55 – eine schlechte Entscheidung wie die Fotos belegen und der Kundendienst bewiesen hat

ACHTUNG: Das UPDATE unten bitte beachten!

Nachdem ich auf meinen ersten Reisen mit 75 Liter Rucksäcken gestartet bin, habe ich mich nun seit 2 Reisen verkleinert.

Für viele Monate braucht man nicht zwangsweise viele Sachen. Ein Rucksack mit dem man reist sollte nicht schwerer als 13 Kilo sein. Meiner wiegt 11 kg :-). Diesmal sogar inklusive eines eigenen Kopfkissens. Diesen Luxus gönne ich mir, da ich nicht gerne im Laufe der Reise auf vielen Kissen von vielen Leuten schlafen möchte. Im Laufe meiner Reisen habe ich schon so alle möglichen Parasiten gehabt. Außerdem riechen fremde Kopfkissen nicht gut. Muss ja nicht sein und so habe ich mir eines selber genäht. Gefüllt mit Memoflocken in ein kleines Packmaß. Durch die Memoflocken lässt sich das Kissen ziemlich klein pressen und richtet sich wieder auf wenn ich es brauche. Sehr praktisch und wirklich zu empfehlen.

Ein Rucksack ist etwas sehr individuelles und ich kann wirklich empfehlen keinen ungesehen im Internet zu kaufen, sondern in ein Outdoor-Geschäft zu gehen und verschiedene Modelle auszuprobieren. Jeder Körperbau ist anders und es gibt welche für Frauen und für Männer, was aber nicht heißt das Frauen nicht auch Rucksäcke für Männer tragen können und andersrum. Ich bin zum Beispiel sehr groß und Frauen-Modelle passen mir gar nicht. Die Flossen müssen auf den Hüften sitzen und das Gewicht abfangen. Tragesysteme gibt es viele und genauso viele sind auch nicht unbedingt gut. Dann die Frage ob von oben zu befüllen oder von vorne zu öffnen, wieviele extra Taschen soll er haben? Die einzige die ich jemals wirklich brauchte ist die für die Wasserflasche damit ich die Hände frei habe.

Deshalb gilt für den Rucksack: Nicht das nehmen was die anderen haben, sondern selber ausprobieren.

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Osprey Fairpoint 55
  Und so sieht er aus,
  wenn er reisefertig ist :-))

 

UPDATE: Nach 3 Monaten Reise hat der Osprey Fairpoint alle meine Shirts komplett zerstört.

Die Stoffart der Rückseite sowohl vom großen als auch vom Daypack ist so beschaffen, das alles Fäden zieht und sich durchrubbelt. Es ist keine glatte Oberfläche, sondern zerstört bei Stoffkontakt die Baumwollflächen.

 

 

 

Die Verhandlungen von 2015 mit OSPREY sind gescheitert! 

März 2016, das Ergebnis:  Der Service von Osprey kümmert sich nicht um mein Problem. Monate später hat der Osprey Service weder etwas für mich getan noch pflegt er einen Kundenkontakt. Die Fotos wurden alle an Osprey International übermittelt, auch hier hält man sich bedeckt. Den Service in Deutschland habe ich als äußerst unverschämt und unfreundlich empfunden.

 

Oben in den Fotos die Rückseiten des Osprey Fairpoints 55 + Daypack. Man sieht die nicht geschützte Beschaffenheit des Polyester Gewebes, welches beim Drüberfahren mit den Fingern bereits an Hautschuppen hängen bleibt = ekeliges Gefühl.

Unten auf dem Foto mein neuer wasserfester Rucksack, den ich für 30 Euro in Thailand gekauft habe: Da hat sich mal wirklich jemand Gedanken gemacht und wie man an der Rückseite erkennen kann, ist über dem Lochstoff noch anderes Gewebe, welches sich ganz fein und glatt anfühlt.  = Nichts bleibt hängen und keine durchgerubbelten Shirts mehr 🙂 So soll es sein.

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Mein FAZIT:

Ich kaufe NIEMALS wieder in meinem Leben einen OSPREY.

UPDATE 2018: Auch 3 Jahre nach dem Ärger mit Osprey hat sich nie jemand vom Kundendienst darum gekümmert. Auf der Vertriebsebene war man sehr an meinen Fotos interessiert oder tat zumindest so und ließ sich alles zuschicken und versprach eine Lösung wenn ich die Fotos schicke. Dieses Versprechen wurde von Osprey nie eingehalten. Selbst als ich damals schrieb ich würde dies auf meinem Blog veröffentlichen, interessierte es das Unternehmen nicht. Tja, was soll man dazu noch sagen? Wer hier was kauft ist selber Schuld.