Archiv der Kategorie: Beaches

Sri Lanka

Hikkaduwa Beach

Auf der Südwest Seite von Sri Lanka liegt der Hikkaduwa Beach. Ihm vorgelagert ist ein Riff für Taucher. Von Colombo fährt man ungefähr 1,5 Stunden. Von Hikkaduwa fahren Busse nach Galle, wo man eine alte holländische Festung anschauen kann. Am Hikkaduwa Beach warten viele junge Männer auf zahlende ältere weibliche Gäste. Einige Frauen lassen sich auf Geschichten ein, die dann in einem „gemeinsamen“ Hotel oder Guesthouse enden, denn am Ende ist der 30 Jahre jüngere Lover weg und das Geld ebenfalls. Entlang des Strandes sieht man viele „frischverliebte“ ungleiche Paare.

P1020416
Mein Guesthouse (nur 4 Zimmer) war sehr schön ruhig und abgelegen direkt am Wasser
P1020496
Ich habe das Geräusch nachts geliebt wenn das Meer mit voller Wucht gegen die Felsen kracht

P1020484

P1020462P1020454-001P1020461-001

P3270050P3270011

P1020470P1020482

 

 

 

P1020466

P1020468

P1020465-001

Agonda / Palolem Patnem Beach

Ich mag die Strände im Süden Goas sehr: Agonda, Palolem und Patnem Beach. Sie sind naturbelassen, sauber und nicht überlaufen. Wenn man sich ein Motorbike (200 Rs) mietet, kann man jeden Tag zu einem anderen Strand fahren, sie sind nicht weit auseinander. Vom Wasser her finde ich den Agonda Beach am Schönsten. Das Wasser ist sauber und die Wellen sind einfach perfekt (überhaupt zählt der Agonda für mich zu den schönsten Stränden an denen ich jemals war, für ich mich ist er einfach nur perfekt) . Der Patnem ist viel ruhiger und flach abfallender. Am Palolem ist am meisten los. Hier gibt es viele Restaurants und die Tische werden abends direkt im Sand aufgebaut, so das man während des Abendessens direkt am Meer sitzt. Auch der Ortskern in Palolem ist größer und hat viele Geschäfte für Souvenirs und Bekleidung. Agonda ist eher beschaulicher und in Patnem gibt es fast nichts.

Goa 019Goa 012Goa 022Goa 011

oben: alles Agonda Beach

Palolem 021

Palolem 022

DSC_0263DSC_0262DSC_0207

oben: Palolem Beach

DSC_0131DSC_0130DSC_0129

oben: Patnem Beach

 

DSC_0101
Der ayurvedische Arzt macht eine kostenlose Puls- und Antlitzdiagnose und verkauft dann passend zur Diagnose die Medizin
Agonda 025
Agonda Beach

Agonda 016

Agonda 024
Agonda Beach

Agonda 018

 

DSC_0185

DSC_0222

Dubai

Dubai ist perfekt für einen Zwischenstopp auf Fernflügen. Man kann eine Tour mit dem Red Bus machen und an den interessanten Stationen einfach aussteigen. Auch eine Fahrt auf dem Dubai Creek mit einer Dau ist im Preis mit inbegriffen. Ich fand die Shopping Malls ganz toll und die Stadt ist super sauber, aber sehr teuer. Wenn man in einem der Luxus Hotels seinen Urlaub verbringen kann, und genügend Geld mitbringt, kann man es sicherlich auch eine Woche aushalten, ich war aber froh, nach 2 Tagen weiterreisen zu können, da Dubai mein Budget arg strapaziert hat 😉

1 (2)2 (2)4589101112

14151617181922232425

 

Mexiko 2012

Von Playa del Carmen nach Punta Allen

mex

Als ich einen Flug nach Cancun buchte, hatte ich noch nicht so die konkrete Vorstellung was ich die drei Wochen in Mexiko genau machen wollte. Der Flug war mit 259 Euro Return von Basel so unglaublich günstig, das ich einfach buchte und einen Tag später meinen Rucksack packte.

Am 21.12.12 sollte nach dem Maya Kalender der Weltuntergang sein und die menschliche Zivilisastion enden, das wollte ich mir direkt vor Ort anschauen :-). Im Zug lernte ich dann Bastian kennen, der Freunde in Playa del Carmen hat und auch auswandern wollte. Er machte mir das Angebot in der Villa seiner Freunde mit zu wohnen und mir einen Jeep von ihnen zu leihen um damit runter nach Punta Allen in das Naturschutzgebiet zu fahren. Dafür konnte ich mich direkt begeistern. Wir hatten ein paar tolle Tage in der Villa mit Pool und abends in den Bars mit jede Menge Margerithas und Caipis…dann ging es los. Die Strecke ist gut ausgeschildert und in Punta Allen gab es laut Plan nicht so viele Sandpisten, so das man sich kaum verfahren konnte. Navi gab es nämlich nicht. Ich habe unterwegs überall angehalten wo es mir gefallen hat und verschiedene Maya Stätten besucht oder an wunderschönen Stränden in kleinen Hütten übernachtet. Die Route ist gut in drei Wochen zu machen und es bleibt ausreichend Zeit um die Tempelanlagen anzuschauen.

1426151_10202459839131308_3945735576316677018_n10404506_10202459835651221_96118981300457431_n10421379_10202459835691222_240232112373658074_n10609577_10202459835771224_1458105511255821904_n10641298_10202459836531243_5085045693343809508_n

1517561_10202459837851276_515479937707315683_n10686595_10202459838051281_8846644266814999301_n10731007_10202459837651271_5895171653161814377_n10806371_10202459838731298_1608961959577885529_nP1010012

 

P1010157.JPG

10686992_10202459837051256_794425415156461022_n

mit dem Boot in die Mangroven

P1010337P1010347

P1010366

P1010443

Boracay – Paradies Philippinen

Philippinen – klingt ziemlich weit weg. Ja, das sind sie auch 🙂

Die Anreise ist oft beschwerlich und manchmal landet man auch nicht dort, wo man ursprünglich hinwollte. Von Mai bis Oktober ist Taifun Zeit. Daneben gibt es noch von Zeit zu Zeit Erdbeben, Seebeben und Vulkanausbrüche. Die Philippinen liegen am „Ring of Fire“. Kein anderer Staat der Welt ist so oft tropischen Stürmen und Naturgewalten ausgesetzt.

Eine hohe Flexibilität wegen nötigen Planänderungen ist hier sehr wichtig. Über 7.000 Inseln, von denen ungefähr 880 bewohnt sind, verteilen sich und können per Flugzeug oder Boot erreicht werden. Weil das Wetter sich hier sehr schnell ändert, ist es möglich das von jetzt auf gleich Boote einfach nicht mehr fahren. Mir ist dies passiert, als ich von Bohol nach Siquijor Island rübersetzen wollte – ob ich mein Geld wiederbekommen habe und wie ich trotz Sturm noch von der Insel kam, im nächsten Post.

Boracay ist eine paradiesische Trauminsel. Sie ist genau so, wie man sich im Traum eine Insel vorstellt: ganz weißer, feiner Sand, der Strand ist gesäumt mit Kokospalmen, das Wasser glasklar und warm, es geht ein leichter Wind, so das Segelboote vor der Küste kreuzen können, abends wird der Strand mit Kerzen, Fackeln und Lichtern geschmückt, Tische werden aufgebaut für ein romantisches Dinner bei leiser Hintergrundmusik am Strand. Einfach traumhaft. Und so zählt Boracay zu den wenigen Orten, die ich wieder besuchen würde. Aber das nächste Mal nicht allein.

Die Hotels sind nicht billig am White Beach, der in drei Zonen unterteilt ist und sich über 3,5 km erstreckt. Der White Beach zählt zu den 10 schönsten Stränden der Welt. Ab 30 USD aufwärts, aber dann auch nicht in erster Reihe, kann man gut etwas finden. Ich hatte das Glück eine Strohhütte für 18 USD buchen zu können, 5 qm groß und sehr basicly, aber sauber und völlig ausreichend. Wer gerne hundert Dollar und mehr pro Nacht zahlt, bekommt dafür auch ein schickes Zimmer mit Balkon direkt zum Meer in erster Reihe.

Wassersportmöglichkeiten gibt es unendlich viele auf Boracay. So ist es ideal zum Kite-Surfen hier, zum Segeln oder zum Tauchen. Tauchschulen reihen sich eng aneinander und wer noch keinen Tauchschein hat, bekommt hier die Möglichkeit ab einem Tag aufwärts vom Schnuppertauchen bis zur Tauchlehrer-Lizenz alle Scheine zu machen.

Angebote für Ausflüge sind begrenzt, wie man sich vorstellen kann. Es gibt die Möglichkeit sich mit einem Tuk Tuk über die Insel fahren zu lassen, oder mit dem Boot um die Küste herum. Sehr beliebt ist auch ein romantischer Segelausflug bei Sonnenuntergang. Ansonsten heißt es hier: Ausruhen. Und das fällt wirklich leicht bei so einer Traumkulisse. Europäische Touristen sind hier in der Minderheit. Deutsche Touristen sind auf Boracay selten anzutreffen.

Anreise:
Es gibt zwei Flughäfen, von denen aus Boracay erreicht werden kann. Beide liegen nicht auf der Insel Boracay, sondern auf Panay Island. Das letzte Stück muß immer mit einem Boot zurückgelegt werden. Der Flughafen Caticlan ist sehr bequem, man ist schnell am Hafen und schnell auf der Insel. Dafür wird Caticlan nur von wenigen Gesellschaften angeflogen (kleine Propellermaschinen aus Manila und Cebu) und dann ist das 3x so teuer als wenn man nach Kalibo fliegt. Das macht auch der Preis des Transfers nicht wieder gut, der von Caticlan ca. 350 Peso beträgt und von Kalibo 700 Peso (13 Euro). Und wie so oft im Leben: Was man an Geld spart, verliert man an Zeit. Denn der Transfer von Kalibo dauert wirklich lange. Ich bin um 14.45 gelandet und war um 19.30 in meinem Hotel. Das Ganze ist dafür aber recht einfach: aus dem Flughafen rauskommend, direkt geradeaus ist ein großer Stand von South-West Tours aufgebaut. Man kann dort Tickets kaufen, auch wenn man nicht vorher registriert ist. Sie arbeiten mit Air Asia und Cebu Pacific zusammen und bei manchen Flügen gehen die Stewardessen bereits im Flugzeug rum und nehmen die Buchungen auf. Es besteht auch die Möglichkeit direkt online bei Air Asia (wohl auch bei Cebu Pacific) vorzubuchen. Aber dies gilt nicht für alle Flüge, deshalb sollte man sich immer vorher informieren und wie gesagt es gibt auf jeden Fall auch Tickets für die, die nicht vorgebucht haben. Drumherum wedeln gefühlte 200 Philipinos mit Lock-Angeboten ab 250 Pesos. Da ist dann Verschiedenes nicht inkludiert. Ich bin alleinreisend und bewege mich immer lieber im sicheren Rahmen und somit kam für mich etwas anderes als South-West nicht in Frage. Die Fahrt (wunderschöne Landschaft auf Panay Island) ging dann mit einem Bus zum Hafen in 3-4 Stunden (1 Pause 15 Minuten) und dann mit kleinen Schnellbooten weiter. Wie so oft in Asien bekommt man bunte Sticker zum Aufkleben an das T-Shirt, damit man schnell zugeordnet werden kann. Alles ist bestens organisiert. Auf Boracay angekommen, hat man mir sogar meinen Rucksack zu Fuß weitertransportiert, weil durch die kleinen Gassen nichts fahren kann. Es war dann noch eine halbe Stunde Fußmarsch durch kleine Straßen und über Sand und dann waren wird da. Die Strapazen der Anreise sind gerne vergessen, wenn man am nächsten Morgen an den Strand geht 🙂

2016-01-23 13.07.23

2016-01-25 07.26.18

2016-01-25 07.45.44

DSC_0685

DSC_0686

DSC_0688

Segelboot mit beidseitigem Ausleger (Proa), ein sogenanntes „Mehrrumpfboot“. Es zeichnet sich durch Schnelligkeit und Wendigkeit aus. Es gibt keine „Wende“ oder „Halse“, beim Wendemanöver werden Heck und Bug einfach ausgetauscht (Shunting). Solche Boote habe ich in Indonesien auch oft gesehen. In Sri Lanka dagegen gibt es Ein-Ausleger-Boote, d.h. das Boot hat nur an einer Seite den Ausleger (dieser ist dann im Luv)

DSC_0689

DSC_0690

2016-01-23 16.35.02

Ungefähr 3 km kann man den Strandweg entlang gehen. Es reihen sich Geschäfte, Restaurants, Hotels und Tauchschulen aneinander. Manchmal führen die kleinen davon abgehenden Seitengassen zu Souvenirmärkten.

DSC_0694

DSC_0695

DSC_0697

DSC_0698

DSC_0700

DSC_0701

DSC_0712

Eins von den Restaurants mit schöner Terrasse und Aussicht aufs Meer. Abends sind am Strand verschiedene Bands, die Live Musik spielen.

2016-01-23 13.39.34

DSC_0709

 

Weiterreise:

Nahezu jedes Hotel besorgt Tickets für den Rücktransport zu den beiden Airports. Weiterflüge sind ab Kalibo schon für 20-30 Euro zu haben, je nachdem wo man hinmöchte. Ein kurzer Sprung nur ist Cebu entfernt, wo es einen großen Hafen gibt, als Sprungbrett zu vielen weiteren Inseln. Dazu fliegt man nach Mactan, was auf Lapu Lapu gelegen ist und lässt sich mit dem Taxi (ich habe mir eins mit 3 Chinesen geteilt) zum Hafen bringen. Da dieser viele weit verstreute Ablegestellen hat, sollte man im Mactan Airport an dem Info-Stand sich bereits die Pier Nummer geben lassen. Diese braucht man unbedingt für das Taxi.

 

 

 

„The Beach“ / Maya Bay

Ko Phi Phi Leh und Ko Phi Phi Don

Die Maya Bay, wo im Jahr 2000 der berühmte Film „The Beach“ gedreht wurde ist überbevölkert und hat so gar nichts mehr mit dem Strand oder der Bucht aus dem Film gemeinsam. Das dachte ich mir schon und bin deswegen nur dran vorbeigefahren und nicht auch noch dort schwimmen gegangen. Im Minutentakt fahren Boote rein und raus.

 DSC_0102

 

DSC_0092

DSC_0097

Die Maya Bay gehört zu Phi Phi Leh, ebenso wie Pileh Bay und die Viking Cave.

 

DSC_0120

DSC_0133
Viking Cave

DSC_0136

DSC_0143

DSC_0145

Ko Phi Phi Don – von hier kommt man super weiter, nach Ko Lanta, Phuket oder Krabi. Hier sind die Strände wirklich schön. Ganz weißer Sand und türkisfarbenes Wasser – wie aus dem Reiseprospekt- genauso wie man sich Thailand immer vorstellt. Außerdem gibt es viele schöne Bars und Restaurants hier. Und es ist alles toll organisiert. Man kann alles buchen und seine Weiterreise planen. Sogar Duschen am Pier gibt es, falls man noch den letzten Tag vor Weiterreise am Strand verbringen möchte. Kleine Gassen mit Geschäften durchziehen die Insel.

Am Pier stehen unzählige Leute von den Hotels mit Schildern, um gleich die Gäste abzuholen. Geht man vom Pier runter kommen ganz viele Stände mit Fotos und Hotelpreisen im Angebot und man kann sofort etwas buchen.

DSC_0148
Ton Say Bay

DSC_0152

DSC_0154

DSC_0156

DSC_0157

DSC_0158

Wenn man einmal die Insel durchquert, kommt man an diesen wunderschönen Strand

DSC_0159

DSC_0161

DSC_0162

DSC_0164

Phuket-Beaches

Patong Beach

Vor dem berühmten Patong Beach wird immer gewarnt, weil er viel zu voll und zu laut wäre. Ich finde, er ist genauso gut oder schlecht wie alle anderen auch. Strände ohne Leute wird man wohl kaum mehr finden. Patong Beach ist Klasse, denn er ist zentral gelegen, man kommt einfach zu anderen Stränden von dort. Im Wasser ist nichts Gefährliches und sticht und piekst auch nichts. Und es gibt auch in Patong alles: Geschäfte, Bars, Restaurants, Massagen, eine große und schöne Einkaufsmall, Ausflüge und Transportmöglichkeiten. Wenn man sein Hotel ein wenig die Hügel hoch wählt oder weiter hinten in den Nebenstraßen, kann man nachts auch schlafen.

Richtig nervig sind die Strandverkäufer am Patong Beach. Es wird nahezu alles an den Strand geschleppt was beweglich ist, so etwas habe ich noch nirgends, an keinem anderen Strand der Welt erlebt…nachfolgend die Reihenfolge der Verkäufer: zuerst kam der Sonnenbrillen-Verkäufer, dicht gefolgt vom Getränke-Verkäufer, dann die Kokosnuss-Frau, der Wassersport-Mann, der Holzflöten-Mann, der Junge mit den riesigen Koffern und Gepäcktaschen, die er über den Strand zerrte, die Kokosnuss-Produkte-Frau, die Schmuck-Frau, der Mann mit den Holzschnitzereien, die Früchte-Frau, die jungen Damen mit den Massagen und sonstigen Dienstleistungen, die Hennatattoo-Frau, der Kissenverkäufer, die Bikini-Verkäuferin, der Eisverkäufer, der Handy-Selfie-Stangen-Verkäufer, der Gürtelverkäufer, die Tücherfrau, die Haarflechte-Frau, der Ausflüge-Mann und zum Schluss noch der Mann mit den kitschigen seidenen Morgenmänteln in knalligen Farben. Ja, und dann fing alles wieder von vorne an…

DSC_0004DSC_0002DSC_0005DSC_0009DSC_0011DSC_0010

DSC_0007
Riesige Partyhallen auf der Bangla Road

 

Nai Harn Beach – Rawai

Der Rawai Beach ist eher schmal und langgezogen. Fährt man ein paar Kilometer weiter kommt man zu der Nai Harn Bucht, ganz unten im Süd-Osten von Phuket gelegen.

Hier ist es wirklich schön. Vor allem wenn man sich den Aufenthalt in dem schönen weißen Nai Harn Hotel leisten kann 🙂

DSC_0024

Der Strand ist sauber und das Wasser klarer als am Patong Beach (aber es pieksen kleine Teilchen im Wasser) Oben am Strand gibt es einen Markt mit vielen Essensständen, kleinen Ständen mit Kleidern und Schmuck. Hier ist es im Vergleich zu anderen Stränden richtig günstig.

DSC_0027

DSC_0017DSC_0018DSC_0019DSC_0021

 

Kata Beach / Karon Beach

DSC_0038

Der Kata Beach im Westen Phukets hat schönes klares Wasser (aber pieksende Nessel-Teile drin) Der Strand ist sauber und nicht überlaufen. Keine nervigen Strandverkäufer. Es gibt schattenspendende Bäume und keine Liegen; man kann einfach sein Handtuch irgendwo hinlegen. An der Straße, die parallel zum Meer verläuft gibt es viele Restaurants und Geschäfte. Noch schöner waren diese aber am Karon Beach angelegt. Der Kata ist der kleine Ableger vom Karon. Karon hat mehr zu bieten an Restaurants und schönen Plätzen, dafür ist Kata kleiner und beschaulicher. Je nachdem was man mag.

 

DSC_0036DSC_0035DSC_0037

 

Karon Beach

DSC_0044DSC_0045DSC_0048DSC_0050DSC_0052

 

Bangtao Beach

Der Bangtao ist im Westen gelegen und von Phuket Town in einer Stunde mit dem Bus zu erreichen. Zurück wird es schwieriger. Ich bin mit zwei Italienerinnen einfach auf der Hauptstraße rausgelassen worden, mit dem Hinweis „Beach, this side“. Tatsächlich waren wir aber im Nirgendwo und mussten noch gut eine halbe Stunde laufen bis wir den Strand erahnen konnten. Hier ist es im Gegensatz zu den anderen Stränden gar nicht komfortabel mit dem Bus hinzufahren. Weil ich mir schon dachte, das es wohl schwieriger wird mit der Rückfahrt, habe ich meinen Besuch auf 90 Minuten beschränkt und nach einer anderen Möglichkeit gesucht auf die Main Road zu kommen und einen Bus zurück zu erwischen. Ich bin also den Anweisungen des Barmanns gefolgt und habe mich geradeaus, rechts, links gehalten und was soll ich sagen, nach guten 50 Minuten (nachdem ich ich 3 weitere Leute gefragt hatte) Fußmarsch habe ich die Strasse gefunden, wo der Bus abfahren sollte. Sollte… genau. Nach meinem Stundenmarsch bei 35 Grad in der Sonne sah ich nicht mehr so frisch aus und die Frau am Stand, wo ich mich in den Schatten gestellt habe, hat mir sogleich einen Stuhl an die Strasse gebracht. Und nach weiteren 15 Minuten ein Glas mit Wasser und Eiswürfeln drin. Ich war wieder mal beeindruckt von der Gastfreundlichkeit in Thailand. Wer bringt bei uns asiatischen Touristen irgendwas, wenn sie warten? So etwas ist einfach nett und kommt von Herzen und das tut verdammt gut. Nur der Bus kam nicht, nicht nach 30 Minuten und auch nicht nach einer Stunde. Nachdem ich mehrfach erklärt hatte, das ich nach Phuket Town muss um da den Bus zu wechseln und zwischenzeitlich schon die Familie von der Frau mit dem Essensstand gekommen war, haben sie mir immer wieder versichert, das hier schon mal ein Bus vorbeigekommen sei. Mehrere Leute standen mittlerweile herum und rätselten was zu tun sei. Als nach fast 2 Stunden mir die Tochter der Frau dann angeboten hatte, mich mit ihrem Motorbike 10 km bis zur nächsten Hauptstraße zu bringen, kam tatsächlich noch der Bus :-). Gerade noch rechtzeitig um den allerletzten Bus in Phuket Town zur Weiterfahrt zu erwischen. Insgesamt war ich dann fast 7 Stunden unterwegs und habe beschlossen, jetzt keine weiteren Inselrundfahrten mehr zu machen.

DSC_0058

Der Bangtao, unspektakulär und nicht überfüllt. Wenige Strandverkäufer und ein paar Strandbars. Mehr nicht. Ein paar Longtailboote gibt es für Ausflüge direkt vom Strand. Das Wasser ist einigermaßen klar, ohne Wellen, wie sie zum Beispiel am Kata Beach waren.

DSC_0057

Koh Rong Samloem

 

Eines der letzten Paradiese….

Mit dem Speedboat vom Pier fährt man nach Koh Rong 1 Stunde und nach Koh Rong Samloem 1.45. Das Slow-Boat fährt doppelt so lange, kostet aber 5 USD weniger. Da die letzten Boote um 4 Uhr wieder ablegen, empfiehlt sich für einen Tagesausflug das schnelle Boot zu nehmen.

DSC_0053

Koh Rong ist etwas größer und hat auch ein paar Bars und einige Guesthäuser mehr. Auf Samloem gibt es nicht viel, außer wunderbar glasklares Wasser und ein paar Strandhütten. Für beide Inseln empfiehlt es sich Sonnencreme, Mückenschutz und Dinge des persönlichen Bedarfs mitzunehmen, da es dort keinen Markt gibt. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier genau richtig.

DSC_0061DSC_0063

Feel like Paradise…. das schönste Fleckchen ist wohl auf Koh Rong Samloem der Lazy Beach. Eines der letzten Paradiese. Ich habe selten so einen perfekten Platz gesehen wie hier. Der Strand weiß und sauber, das Wasser ziemlich Ebbe- und Flutunabhängig, türkisfarben und glasklar, so das man von 2 Metern noch auf den Grund schauen kann. Und es schwimmt absolut nichts gefährliches drin rum. Das ist selten. Leider kosten die Bungalows 65 USD und würden somit mein Budget sprengen.

Man geht vom Pier links etwa 10 Minuten und dann führt ein kleiner Pfad durch den Dschungel zum Lazy Beach. Er ist gut zu gehen und meistens schattig. Keine Schlangen oder ähnliches, nur ein paar Affen irgendwo, die aber unsichtbar bleiben, man kann sie nur rufen hören.

DSC_0073DSC_0074DSC_0072

Und wenn man dann einmal die Insel durchquert hat wird man belohnt mit folgenden Bildern:

DSC_0076DSC_0084DSC_0089DSC_0079DSC_0087

DSC_0080

Dann wieder durch den Dschungel zurück, der Saracen Beach:

Als ich um 4 Uhr das letzte Speedboat zurücknehmen will, erfahre ich, das dieses gar nicht fährt heute. Irgendwelche Probleme. Das heißt entweder zwei Stunden warten oder mit dem Slow-Boat fahren. Ich nehme das Langsame und es ist fantastisch. Oben gibt es ein Chillout-Deck mit Matten, Kissen und guter Lounge-Musik und so dämmere ich bei Sonnenunterang auf dem Deck so dahin. Da ich niemals Seekrank werde, finde ich das Rollen des Bootes auf den Wellen absolut fantastisch und schlafe einfach weg.

DSC_0097

DSC_0092.JPG