Ich mag die Strände im Süden Goas sehr: Agonda, Palolem und Patnem Beach. Sie sind naturbelassen, sauber und nicht überlaufen. Wenn man sich ein Motorbike (200 Rs) mietet, kann man jeden Tag zu einem anderen Strand fahren, sie sind nicht weit auseinander. Vom Wasser her finde ich den Agonda Beach am Schönsten. Das Wasser ist sauber und die Wellen sind einfach perfekt (überhaupt zählt der Agonda für mich zu den schönsten Stränden an denen ich jemals war, für ich mich ist er einfach nur perfekt) . Der Patnem ist viel ruhiger und flach abfallender. Am Palolem ist am meisten los. Hier gibt es viele Restaurants und die Tische werden abends direkt im Sand aufgebaut, so das man während des Abendessens direkt am Meer sitzt. Auch der Ortskern in Palolem ist größer und hat viele Geschäfte für Souvenirs und Bekleidung. Agonda ist eher beschaulicher und in Patnem gibt es fast nichts.
oben: alles Agonda Beach
oben: Palolem Beach
oben: Patnem Beach
Der ayurvedische Arzt macht eine kostenlose Puls- und Antlitzdiagnose und verkauft dann passend zur Diagnose die MedizinAgonda Beach
Hampi, ehemals die Hauptstadt des Königsreiches Vijayanagar, liegt am Fluss Tungabhadra und etwa 6 Stunden von Goa entfernt im Landesinneren. Hier kann man sich gut 2-3 Tage aufhalten und wirklich schöne Touren in die Umgebung machen. Es gibt zahlreiche gut erhaltene Tempel, die man in 1-2 Tagestouren mit einem Fahrer erkunden kann (Tagespreis ca. 1200 Rs)
Vor vier Jahren war ich das erste Mal in Hampi und ich war ganz entsetzt, was ich diesmal nun vorfand. Der halbe Ort ist abgerissen worden, Hotels, Restaurants, Geschäfte, Wohnhäuser. Zurückgeblieben ist nur noch ein winzig kleiner Ortskern neben dem Haupttempel. Wenige, nicht gute Hotels und um acht Uhr abends heißt es „Licht aus“. Es heißt die Auflagen der Unesco hätten gefordert, das der Ortskern wieder in den Ursprung zurückgesetzt wird. Die Menschen mussten ihre Häuser verlassen und alles wurde abgerissen. Es gibt auch das Mango Tree Restaurant (beliebter Backpacker Treff) nicht mehr, wo man auf den abfallenden Terrassen unter dem riesigen Mangobaum sitzen konnte und den wunderbaren Ausblick auf den Fluss genießen konnte.
Dafür ist das Zentrum in Hampi Island etwas gewachsen. Man kann sich mit der kleinen Motorfähre für 10 Rupien rüberfahren lassen. Vom Busbahnhof ist es nicht weit zum Ufer, das Stück kann man gut zu Fuss gehen. Übrigens kostet eine Fahrt von Hospet nach Hampi zwischen 200 und 300 Rupien. Aber es fahren auch Busse direkt vom Bahnhof Hospet, ich glaube wir haben 8 Rupien gezahlt.
In Hampi Island gibt es viele schöne Hotels und Restaurants. Die Hängematten zwischen den Bäumen, die Chillout Ecken in den Restaurants und die kleinen Hütten lassen das Backpackerfeeling von früher aufkommen.
Für 200 Rupien kann man sich völlig problemlos ein Motorbike ausleihen. Ein Pass muss nicht hinterlegt werden. Das ist in Indien viel einfacher als in Thailand oder den Philippinen. Mit dem Motorbike kann man übers Land fahren, kleine Dörfer besuchen, an den Fluss zum Baden fahren oder zum großen See.
Anreise: mit dem Zug oder dem Bus von Goa in ca. 6 Stunden
Abreise: mit dem Zug nach Bangalore, von dort ist ein Weiterflug nach Südindien sehr günstig (20-30 Euro)
Der Virupaksha Tempel im Zentrum
Die kleine Motorfähre verkehrt zwischen beiden Ufern
Der Tempelelefant wird jeden Morgen gebadet
…auf dem Weg zurück zum Haupttempel
Fahrt übers Land zum See
On the road again…
Über Wasserfälle und Steine zum Schwimmen
Krokodile??
Hmm… wir sehen keine
Felsenspringen und Schwimmen mit tausend Bakterien aber ohne Krokodile